LeMO Kapitel: Abgrenzung vom Westen https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-modernisierung/reformversuche-im-osten/abgrenzung-vom-westen.html
SIG 2009/03/0136 Geteiltes Deutschland: Modernisierung > Reformversuche im Osten
SIG 2009/03/0136 Geteiltes Deutschland: Modernisierung > Reformversuche im Osten
SED-Generalsekretär Erich Honecker tritt am 18. Oktober 1989 zurück. Offiziell erfolgt dieser Schritt aus gesundheitlichen Gründen. Tatsächlich erzwingen Mitglieder der obersten Parteispitze seine Ablösung. Sie reagieren damit auf die Flucht- und Ausreisewelle sowie die Massenproteste in der DDR. Honeckers Nachfolger Egon Krenz will die Macht der SED erhalten und verspricht den Ostdeutschen Reformen.
– 2015 KAPITELÜBERBLICK Deutsche Einheit 1989-2001 Wandel im Osten
Das „Neue Forum“ gründet sich am 9. September 1989 im brandenburgischen Grünheide bei Berlin. Einen Tag später wird der Gründungsaufruf „Aufbruch 89“ von 30 Personen unterschiedlichster Berufsgruppen aus allen Teilen der DDR unterzeichnet. Er stellt die Wünsche der Menschen in Ostdeutschland den bestehenden Verhältnissen in der DDR gegenüber. Die Verfasser fordern einen gemeinsamen „demokratischen Dialog“ zwischen den Menschen in der DDR und dem SED-Regime. Jedermann soll sich an der gesellschaftlichen Umgestaltung beteiligen können. Gemäß dem Anspruch, eine Plattform für Diskussionen zu bieten, wird der Name „Neues Forum“ für die Initiative gewählt.
Neues Forum" KAPITELÜBERBLICK Deutsche Einheit 1989-2001 Wandel im Osten
SED-Generalsekretär Erich Honecker tritt am 18. Oktober 1989 zurück. Offiziell erfolgt dieser Schritt aus gesundheitlichen Gründen. Tatsächlich erzwingen Mitglieder der obersten Parteispitze seine Ablösung. Sie reagieren damit auf die Flucht- und Ausreisewelle sowie die Massenproteste in der DDR. Honeckers Nachfolger Egon Krenz will die Macht der SED erhalten und verspricht den Ostdeutschen Reformen.
– 2015 KAPITELÜBERBLICK Deutsche Einheit 1989-2001 Wandel im Osten
Wolf Biermann ist ein deutscher Liedermacher und Schriftsteller.
1976 aus der DDR zieht den öffentlichen Protest zahlreicher Intellektueller in Ost
Die Wahl zum 14. Deutschen Bundestag am 27. September 1998 führt nach 16 Jahren zum Machtwechsel. Die bisherigen Regierungsparteien CDU/CSU und FDP unter der erneuten Führung von Bundeskanzler Helmut Kohl erreichen nur 35,2 beziehungsweise 6,2 Prozent der Stimmen. Dagegen erringt die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Gerhard Schröder einen Stimmenanteil von 40,9 Prozent. Gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen, die 6,7 Prozent der Stimmen erhalten, verfügt sie damit über die absolute Mehrheit. Erstmals überspringt auch die PDS mit 5,1 Prozent bundesweit die Fünfprozenthürde. Mit 351 von insgesamt 666 abgegebenen Stimmen wird Gerhard Schröder am 27. Oktober 1998 zum neuen Bundeskanzler gewählt.
geb. 1944 KAPITELÜBERBLICK Deutsche Einheit 1989-2001 Wandel im Osten
Schon 1946 ordnen die sowjetischen Besatzungsbehörden den Aufbau eine Grenzpolizei an. Das SED-Regime lässt zur besseren Sicherung der Grenze im Mai 1952 eine 5 km breite Sperrzone anlegen.
B 145 Bild-00014170 Geteiltes Deutschland: Modernisierung > Reformversuche im Osten
Geschichte Bonn Tipp BUCHVORSTELLUNG „STADT ODER LAND – DIE NEUE OST-WEST-FRAGE
Der anhaltende Ausreisestrom und die Massenproteste für demokratische Freiheiten setzen das SED-Regime in der DDR immer mehr unter Druck. Nach dem Rücktritt Erich Honeckers will es mit Reformen und Zugeständnissen seine Macht sichern. SED-Politbüromitglied Günter Schabowski verkündet am 9. November 1989 auf einer improvisierten Pressekonferenz überraschend Reiseerleichterungen. Ostdeutsche dürfen „ohne Vorliegen von Voraussetzungen“ und „sofort, unverzüglich“ ausreisen. Die neuen Reiseregelungen lösen den Fall der Berliner Mauer aus.
Freunden KAPITELÜBERBLICK Deutsche Einheit 1989-2001 Wandel im Osten
zunächst über Warschau nach Prag. 1952 siedelt er mit seiner amerikanischen Frau nach Ost-Berlin