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LeMO Kapitel: Stalin-Noten

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Der stellvertretende sowjetische Außenminister Andrej Gromyko übermittelt am 10. März 1952 eine Note Stalins an die USA, Großbritannien und Frankreich. Darin schlägt er ein vereintes, souveränes, demokratisches Deutschland vor, das über eine begrenzte Armee verfügen darf. Dafür soll das Land Neutralität wahren und alle Besatzungstruppen abgezogen werden. Mit einer gesamtdeutschen Regierung soll dann ein Friedensvertrag ausgehandelt werden. Die Westmächte lehnen ab. Sie sehen in dem Vorschlag einen Versuch, die Westintegration und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik zu verhindern.
1949 Bundestagswahl 1953 Bundestagswahl 1957 Bundestagswahl 1961 Weg nach Osten

LeMO Kapitel: Luxemburger Abkommen

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Die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet sich, den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus Wiedergutmachung zu leisten. Am 10. September 1952 unterzeichnen Bundeskanzler Konrad Adenauer und der israelische Außenminister Moshe Scharett das „Luxemburger Abkommen“. Die Bundesrepublik sichert Israel zu, innerhalb von 12 bis 14 Jahren eine Entschädigung von 3 Milliarden D-Mark zu zahlen oder in Waren zu liefern. Das Abkommen ist der erste Schritt zur Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen.
1949 Bundestagswahl 1953 Bundestagswahl 1957 Bundestagswahl 1961 Weg nach Osten

LeMO Kapitel: Bund und Länder

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Durch den Bundesrat wirken die Länder an der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes mit. Er besteht anfangs aus 43 Mitgliedern sowie 4 Vertretern aus West-Berlin (Stimmrecht bis 1990 eingeschränkt). Die Landesregierungen können entsprechend der Einwohnerzahl ihrer Bundesländer zwischen drei und fünf Mitglieder in den Bundesrat entsenden. Je nachdem, welche Parteien die Landesregierungen bilden, können sich in Bundestag und Bundesrat unterschiedliche Mehrheiten ergeben. Der Bundesratspräsident ist nach dem Grundgesetz zugleich Stellvertreter des Bundespräsidenten.
1949 Bundestagswahl 1953 Bundestagswahl 1957 Bundestagswahl 1961 Weg nach Osten

LeMO Kapitel: Weg nach Westen

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Die Bundesrepublik Deutschland unter Bundeskanzler Konrad Adenauer sucht die Einbindung in den Kreis der westlichen Demokratien. Schritt für Schritt soll ihr Entscheidungsspielraum vergrößert und die Souveränität erreicht werden. Die Sicherung der Freiheit durch die Westintegration besitzt für Adenauer Vorrang vor der Wiedervereinigung. Dies ist innenpolitisch allerdings heftig umstritten.
1949 Bundestagswahl 1953 Bundestagswahl 1957 Bundestagswahl 1961 Weg nach Osten

LeMO Kapitel: Zentralrat der Juden

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Führende Vertreter der jüdischen Gemeinden gründen am 19. Juli 1950 in Frankfurt am Main eine Gesamtvertretung der in Deutschland lebenden Juden. Der Zentralrat der Juden setzt sich für die Rechte der Juden ein und fordert Wiedergutmachung für das erlittene Unrecht während des Nationalsozialismus. Er bemüht sich um den materiellen Aufbau der jüdischen Gemeinden, die Sicherung der privaten Existenz ihrer Mitglieder und ist der zentrale Ansprechpartner des Staates. Ihm gehören bis 1953 auch die Gemeinden in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) an, bevor sie diese im Verband jüdischer Gemeinden in der DDR organisieren.
Ostdeutschland ausübt, fliehen rund 630 Juden nach Westdeutschland, so dass im Osten

LeMO Kapitel: Bundestagswahl 1957

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Die Wahlen zum 3. Deutschen Bundestag finden am 15. September 1957 statt. Die Saarländer dürfen erstmals mitwählen. Neu ist auch die Briefwahl: Wer am Wahltag krank oder verreist ist, kann seine Stimme per Post abgeben. Zur Wahl stehen 13 Parteien. Nur fünf Parteien gelingt allerdings der Sprung ins Parlament: Christlich Demokratische Union (CDU) und Christlich Soziale Union (CSU), Sozialdemokratische Partei Deutschland (SPD), Freie Demokratische Partei (FDP) sowie Deutsche Partei (DP) aufgrund von Wahlabsprachen mit der CDU. Die Wahlen werden zum Triumph für Bundeskanzler Konrad Adenauer: Zum ersten Mal erringt mit der CDU/CSU eine Fraktion die absolute Mehrheit der Stimmen.
Absolute Mehrheit Der Wahlkampf ist hart und wird durch den Ost-West-Konflikt überschattet

LeMO Kapitel: Ziviler Ersatzdienst

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Das Grundgesetz schreibt in Artikel 4, Absatz 3 das Recht auf Kriegsdienstverweigerung fest: „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“ Mit Gründung der Bundeswehr wird deshalb auch die Möglichkeit zum Wehrersatzdienst geschaffen. 1960 tritt das Ersatzdienstgesetz in Kraft. Der „Zivildienst“ setzt sich als Alternative zum Kriegsdienst durch.
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LeMO Kapitel: Bundestagswahl 1990

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Die erste freie gesamtdeutsche Parlamentswahl seit 1932 findet am 2. Dezember 1990 statt, kurz nach der am 3. Oktober vollzogenen Deutschen Einheit. Dieser Erfolg und seine optimistische Haltung zu den Folgeproblemen verschaffen dem „Kanzler der Einheit“ Helmut Kohl (CDU) Vorteile. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP siegt bei der Wahl. Die SPD unterliegt mit Oskar Lafontaine, der die Finanzierung der Einheit zum Thema macht.
Ergebnis Die Deutschen wählen in den zwei Wahlgebieten Ost und West.

LeMO Kapitel: 40 Jahre DDR

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Trotz Massenflucht und Montagsdemonstrationen: Das SED-Regime feiert am 7. Oktober 1989 unbeirrt den 40. Jahrestag der DDR-Gründung. Forderungen der Demonstranten nach Reformen bleiben ungehört. Während Staats- und Parteiführung die „Errungenschaften des Sozialismus“ loben, demonstrieren tausende Menschen nur wenige hundert Meter entfernt für Freiheit und Demokratie.
Offizielle Feierlichkeiten Die Spitze des SED-Regimes um Erich Honecker feiert im Ost-Berliner