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Mausoleum Ferdinands II. (1614–1638), Außenansicht Graz Tourismus/Foto: Harry Schiffer
Mausoleum Ferdinands II. (1614–1638), Außenansicht Graz Tourismus/Foto: Harry Schiffer
Angeregt durch die Kunstschätze Karls V. und Philipps II. von Spanien wurde Rudolf II. der wahrscheinlich bedeutendste Kunstsammler seiner Zeit. Allerdings entsprach seine Sammlung nicht einer Galerie im modernen Sinn, vielmehr vereinte sie neben den Kunstwerken auch exotische Tiere, Mineralien, geschnittene Steine und vieles mehr. Auch sie sollte ein Abbild des Universums
Sogenannte Wiener Kristalluhr, 1622/23 Hans Schlottheim: Automat in Gestalt eines Schiffes
Über die Jahrhunderte hinweg häuften die Habsburger einen beträchtlichen Schatz an Kunstgegenständen und Naturalia, also Objekten aus der Natur, an. Dabei verriet der Umgang mit den Sammlungen – wie Neuerwerbungen von Objekten, Systematisierung und Aufstellung – viel über den jeweiligen Zeitgeist. Während der mittelalterliche Schatz ein in Truhen verwahrtes Sammelsurium war,
Presseinfo DEDeutsch ENEnglish Hans Schlottheim: Automat in Gestalt eines Schiffes
Lange Zeit wurden Geräte nur mit Wasser, Wind und Muskelkraft angetrieben. Die Erfindung der Dampfmaschine barg ‚revolutionierendes‘ Potential: Bei Dampfmaschinen wird mittels erhitzten Wasserdampfs über ein System aus Kolben und Ventilen eine Kurbelwelle bewegt. Die erste einsatzfähige Maschine konstruierte Thomas Newcomen 1712. Sie gilt als wesentliches Element der
wurde zunächst im Bergbau und in der Textilindustrie, später für Lokomotiven und Schiffe
Schon in früheren Jahrhunderten, etwa durch Kaiser Ferdinand II. (1619 bis 1637) wurden ‚unzüchtige Weibspersonen’ verfolgt. Bei Prostitution drohten Geldstrafen, Auspeitschung und die öffentliche Anprangerung im „Narrenkötterl“. Die harten Strafen gegen die Unzucht fanden sich auch in der „Constitutio Criminalis Theresiana“, dem maria-theresianischen Gesetzbuch. „Incorrigible
auch die "Temesvarer Wasserschübe": Huren sowie Kriminelle und Asoziale wurden mit Schiffen
Elisabeth war 16 Jahre alt, als sie nach Wien kam und sich fortan nach dem strengen Reglements des Lebens am Wiener Hofe zu richten hatte. Die starke Persönlichkeit ihrer Schwiegermutter Sophie, die versuchte, Elisabeth zu einer Kaiserin nach ihren Vorstellungen zu erziehen, sowie die Ablehnung und Verleumdung durch die höfische Gesellschaft taten ihr Übriges, Elisabeth das
dieser ersten Flucht vom Wiener Hof entdeckte Elisabeth das Reisen für sich – Züge, Schiffe
Museum Kunsthistorisches Museum Wien Hans Schlottheim: Automat in Gestalt eines Schiffes