LeMO Kapitel: Bildungsnotstand https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-modernisierung/bundesrepublik-im-wandel/bildungsnotstand.html
Nachkriegsjahre 1945 Geteiltes Deutschland 1949 Deutsche Einheit 1989 Globalisierung
Nachkriegsjahre 1945 Geteiltes Deutschland 1949 Deutsche Einheit 1989 Globalisierung
Im Berliner Admiralspalast vereinigen sich am 21./22. April 1946 (Ost-)SPD und KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Der Zusammenschluss soll die historische Spaltung der Arbeiterschaft beenden. Sozialdemokraten, die den Zusammenschluss ablehnen, beugen sich Druck und Täuschung der sowjetischen Militärregierung, die sie als „Feinde der Arbeiterklasse“ diffamiert. Die Kommunisten beabsichtigen, die starke Mitgliederbasis der SPD für ihre Ziele einzunehmen.
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Nach der Bundestagswahl 1965 ist die CDU/CSU nochmals stärkste Fraktion. Zusammen mit der FDP setzt sie die schwarz-gelbe Regierung unter Bundeskanzler Ludwig Erhard fort. Ein Jahr später zerbricht das Bündnis jedoch und wird ohne Neuwahlen von der ersten Großen Koalition der Bundesrepublik abgelöst.
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Die auf dem VIII. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) 1971 beschlossene „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“ bestimmt den Wirtschaftskurs des SED-Regimes unter Erich Honecker. Mit Krediten finanzierte sozialpolitische Maßnahmen sollen die Zufriedenheit der Menschen in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erhöhen. Zugleich soll so die wirtschaftliche Produktivität steigen, um die sozialen Leistungen zu finanzieren. Tatsächlich übersteigen die Ausgaben der DDR ihre Einnahmen. Die Verschuldung steigt dramatisch an. Die wirtschaftliche Produktivität sinkt.
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Das Ende des Ost-West-Konflikts bedeutet einen Umbruch in der Geschichte der Bundeswehr. Die Übernahme von Personal und Material der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR stellt sie vor große Herausforderungen. Die Eingliederung eines Teils der ehemaligen NVA-Soldaten und die Idee der „Armee der Einheit“ sollen das Zusammenwachsen vonOst und West in Deutschland erleichtern.
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Der Alltag der Menschen in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) ist von Versorgungsmängeln gekennzeichnet. Zwar verspricht das SED-Regime unter Parteichef Erich Honecker einen „Konsumsozialismus“ mit hohem Lebensstandard. In Wirklichkeit kann die Herstellung von Konsumgütern den Bedarf der Menschen vielfach nicht decken. Die Mangelwirtschaft erfordert von den Ostdeutschen Geduld sowie Organisations- und Improvisationstalent.
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Die Menschen in Ost und West finden nach der Deutschen Einheit nur langsam zueinander. Die Zugehörigkeit zu zwei grundverschiedenen Gesellschaftssystemen während der deutschen Teilung hat sie geprägt. Ost- wie Westdeutsche nehmen gegenseitige Unterschiede wahr, die auch zu klischeehaften Zuschreibungen führen. Das Aufkommen der Bezeichnungen „Wessi“ und „Ossi“ für Westdeutsche und Ostdeutsche drückt dies aus.
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Die Deutsche Einheit verbindet 1990 die beiden deutschen Staaten wieder. Eine Herausforderung des geeinten Deutschlands bleibt die „innere Einheit“. Denn die Zugehörigkeit der Deutschen zu unterschiedlichen Gesellschaftssystemen hat die Menschen in Ost und West geprägt. Der Prozess des Zusammenwachsens ist langwierig.
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