Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957). Die Präsentation im Lichthof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der in New York lebenden, multidisziplinär arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis statt. In ihrer künstlerischen Arbeit interessiert sich Yamaoka für veränderliche Materialien und Oberflächen, oft kombiniert sie beispielsweise Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern. Außerdem spielen chemische Prozesse und flüchtige Transformationen eine wichtige Rolle in ihrem Werk und hinterfragen die Möglichkeiten von Aufzeichnung und Dokumentation. Mitunter verändert die Künstlerin ihre früheren Arbeiten nach einigen Jahren erneut und stellt damit Vorgaben hinsichtlich der chronologischen Entwicklung eines künstlerischen Œuvres infrage. Die spiegelnden Oberflächen ihrer zwischen Bild, Fotografie und Skulptur changierenden Werke lassen Raum, Licht und Betrachtende in sich stetig ändernden Perspektiven und Erscheinungsformen ineinanderfließen.
Mischtechnik auf Holzplatte; Panel 2 (Boden): reflektierende Polyesterfolie, Epoxidharz und Mischtechnik, Aluminium
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Während der Kurzführung im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2025 zeigen wir Ihnen unsere persönlichen Highlights aus der Sonderausstellung: »ISA MONA LISA«. ISA MONA LISA ist der ironisch-verspielte Titel einer Ausstellung, die anhand von über 30 Positionen internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen lebendige Einblicke in die aktuelle Gegenwartskunst gibt. Treffpunkt: Foyer Galerie der Gegenwart Teilnahme: kostenfrei im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2025 (www.langenachtdermuseen-hamburg.de) Treffpunkt: Lichtwarkgalerie / Altbautreppenhaus / Empore
der Gegenwart Wolfgang Tillmans (*1968) Isa Mona Lisa, 1999 Inkjet Print auf Papier aufgezogen auf Aluminium
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