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Fakt der Woche

https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/fakt_der_woche/2016/04112016/index_html

Forscher am CERN haben die Masse des Antiprotons nach genauer vermessen und dabei keinen Unterschied zum Proton festgestellt. Dafür haben sie ein neues Verfahren entwickelt, das Antiprotonen auf extrem niedrige Temperaturen bringt. Materie- und Antimaterieteilchen werden immer gemeinsam in Teilchenkollisionen erzeugt, sie haben dieselbe Masse und eine gegensätzliche elektrische Ladung. Untersuchungen von Antimaterie sind allerdings schwierig, weil sie sich im Kontakt mit Materie sofort auslöscht. Der Antiproton Decelerator am CERN liefert einen Antiprotonen-Strahl mit niedriger Energie, der Experimente mit Antimaterie ermöglicht. Wissenschaftler des ASACUSA-Experiments nutzen diesen Strahl, um Heliumatome zu erzeugen, in denen ein Elektron durch ein Antiproton ausgetauscht wird. In einem Spektroskopieverfahren mit einem Laserstrahl kann die Masse der Antiprotonen in diesen Teilchen im Vergleich zu der eines Elektrons gemessen werden.

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Zahl der Woche

https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/fakt_der_woche/2016/18072016/index_html

Volle Kraft voraus: Der Large Hadron Collider hat am 29. Juni 2016 eine Luminosität von 1034 pro Quadratzentimeter und Sekunde erreicht. Doch was bedeutet das? Luminosität beschreibt die Anzahl der Teilchen des Beschleunigerstrahls pro Zeit und Fläche. Das heißt in diesem Fall, dass der Strahl des LHC eine Teilchendichte von unvorstellbaren 1034 je Quadratzentimeter und Sekunde erreicht hat – das ist eine 1 mit 34 Nullen.

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Zahl der Woche

https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/fakt_der_woche/2015/29052015/index_html

Ein neuer Rekord aus der Teilchenphysik: Im Fachjournal Physical Review Letters ist der Forschungsartikel mit der bisher (wahrscheinlich) größten Anzahl Autoren erschienen. Insgesamt stehen 5154 Autoren auf dem Paper über die kombinierten Ergebnisse der ATLAS- und CMS-Teams zur Masse des Higgs-Teilchens. Die Studie ist 33 Seiten lang – davon fallen 24 für die Liste der Forscher und ihre Heimatinstitute ab.

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Fakt der Woche

https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/fakt_der_woche/2015/12062015/index_html

Knappe zehn Tage, nachdem der LHC die ersten Physik-Kollisionen bei Rekordenergie geliefert hat, geht er demnächst in eine kurze Betriebspause von fünf Tagen. In diesen Tagen herrscht stets große Betriebsamkeit bei allen Arbeitsgruppen: Beschleuniger-Komponenten werden gewartet und feinjustiert, und auch die Detektoren nutzen die Pause für Wartungsarbeiten. Solche Betriebsspausen finden in regelmäßigen Abständen statt und sind Teil des komplexen Unterfangens, einen Teilchenbeschleuniger erfolgreich zu betreiben. Ende Juni geht’s dann mit den Kollisionen weiter; im Juli stehen die ersten Konferenzen an, bei denen Daten mit der neuen Rekordenergie gezeigt werden.

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Automat der Woche

https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/fakt_der_woche/2015/21122015/index_html

Das Forschungsprogramm am CERN ist für dieses Jahr beendet, die Beschleuniger ruhen und die Wissenschaftler werden zur Erholung nach Hause geschickt: Das CERN macht über Weihnachten die Pforten zu. Erst im nächsten Jahr gibt es neue Kollisionsdaten, die voraussichtlich eine neue Beobachtung erklären, die die Experimente ATLAS und CMS in der letzten Woche präsentiert haben. Ein neues Teilchen? Oder eine statistische Fluktuation? 2016 wird es zeigen. Im Moment gibt es allerdings keine Kantine und keine Heizung, und nur kleine Notfallmannschaften sind in Bereitschaft an Detektoren und in den Kontrollräumen. Diese Automaten sind dann die Retter in der Not .

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Neuer Erfolg in der Higgs-Fahndung

https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/neuigkeiten_archiv/2013/neuer_erfolg_in_der_higgs_fahndung/index_html

Die Indizien werden immer eindeutiger: Heute haben Wissenschaftler der beiden LHC-Experimente CMS und ATLAS auf der Moriond-Konferenz in La Thuile (Italien) bekanntgegeben, dass das Teilchen, welches sie im letzten Jahr am größten Teilchenbeschleuniger der Welt gefundenen hatten, immer deutlicher wie ein Higgs-Teilchen aussieht.

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Stolpersteine und Meilensteine: Der mühevolle Weg zum Large Hadron Collider (2/5)

https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/neuigkeiten_archiv/2014/stolpersteine_und_meilensteine_der_muehevolle_weg_zum_large_hadron_collider_2_5/index_html

Im zweiten Teil unserer Serie zur Geschichte des LHC aus politischer Sicht erzählt Hermann Schunck, warum der damalige Forschungsminister Heinz Riesenhuber bei der Einweihung des LEP-Tunnels nicht gleich das nächste CERN-Großprojekt ankündigte, wie der gescheiterte Superconducting Super Collider SSC dem LHC zu Hilfe kam, und welche Alternativen man damals erwog.

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Kosmische Teilchen im LHC

https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/neuigkeiten_archiv/2014/kosmische_teilchen_im_lhc/index_html

Wenn der LHC im Frühjahr 2015 mit einer erhöhten Kollisionsenergie von 13 Tera-Elektronenvolt wieder in Betrieb genommen wird, müssen die Detektoren für die neue Herausforderung gerüstet sein. Wissenschaftler und Ingenieure am LHC haben deshalb in den letzten zwei Jahren ihre Detektoren grundüberholt, einzelne Komponenten repariert, umgebaut und verbessert. Bevor die Nachweisgeräte ihre Arbeit wieder aufnehmen können, müssen sie neu eingemessen – im Fachjargon: kalibriert – werden. Das machen die Forscher mit Hilfe von kosmischer Strahlung. Wie das funktioniert, erklärt Kerstin Borras im Interview. Die DESYanerin ist seit Anfang 2014 stellvertretende Sprecherin der CMS-Kollaboration.

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