Bild der Woche https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/fakt_der_woche/2016/11072016/index_html
Das Forschungszentrum CERN verbraucht jährlich rund 1,3 Terawatt Strom. Das entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von rund 300.000 Haushalten.
Das Forschungszentrum CERN verbraucht jährlich rund 1,3 Terawatt Strom. Das entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von rund 300.000 Haushalten.
Heute vor genau vier Jahren wurde am CERN die Entdeckung des Higgs-Teilchens bekannt gegeben. Die CERN-Kantine feiert den Anlass mit einer speziell kreierten Higgs-Pizza, die reißenden Absatz fand – teilweise ging die Warteschlange bis in den Flur hinaus. In der Variante mit Fleisch entsteht bei der Kollisionen zweier Spargelstangen (Protonen) ein Chorizo-Higgs, das dann in zwei Salami-Photonen und einige geladene (Schinken) und neutrale Teilchen (Oliven) zerfällt; Vegetarier konnten den Zerfall einer Higgs-Tomate in vier hochenergetische Paprika verputzen. Mehr zum Higgs, hier
Klein aber wichtig: CMS hat jetzt ein neues Bauteil, das die Luminosität (die Zahl der Kollisionen pro Sekunde) misst und diese Daten an den CMS-Detektor und die LHC-Operatueure weiterleitet. Es wurde in Deutschland mitentwickelt.
Der Large Hadron Collider hat einen weiteren Meilenstein geschafft: zum ersten Mal kreisten am Wochenende über 2000 Teilchenpakete im 27 Kilometer langen Beschleuniger. Die Anzahl der Teilchenpakete wurde seit dem Wiederanlauf im Frühjahr langsam erhöht. Das Ziel sind 2808 Pakete pro Teilchenstrahl mit einem Abstand von jeweils 25 Nanosekunden, damit die Experimente die versprochene Menge an Teilchenkollisionen nach neuen Erkenntnissen untersuchen können. Dieses Ziel wird der LHC allerdings dieses Jahr nicht mehr erreichen, weil der Betrieb demnächst von Proton-Proton-Kollisionen auf Kollisionen von Schwerionen umgestellt wird. Hier gibt es mehr Informationen zu Teilchenstrahl, Paketen und Beschleunigerschrubben.
CERN, der wohl größte Hotelanbieter in Genf. Mit seinen 490 Zimmern, jedes von ihnen ausgestattet mit einem Haufen an Steckdosen und schnellem WLan, gehört für einen Physiker zu dem wohl beliebtesten Hotel in der Schweiz.
In der langen Betriebspause am LHC (LS1) wird nicht nur der Beschleuniger, sondern auch die Detektoren überarbeitet. ALICE zum Beispiel wird noch um weitere Module eines Subdetektors ergänzt, dem sogenannten Übergangsstrahlungsdetektor. Bereits seit mehr als 10 Jahren arbeiten Gruppen in Heidelberg, Frankfurt, Darmstadt und Münster daran, dass die letzten großen Teile des Detektors jetzt eingesetzt werden können.
Seit fast einer Woche ist die Weltmaschine nun zu Gast im Mathematikum in Gießen. Sie ist bis zum 9. April offen für alle Besucher des Mathematikums; für Schulklassen bieten Wissenschaftler der Universität Gießen Führungen durch die Ausstellung an. Auf diesen Führungen werden die Wissenschaftler von ihrer Suche nach den Antworten auf die großen offenen Fragen der Teilchenphysik ebenso berichten, wie von ihren Beiträgen zum größten Teilchendetektor am LHC, dem ATLAS-Experiment.
Aus der Serie „Die Teilchenjäger“: ATLAS-Forscher Frank Siegert aus Dresden im Portrait. Die Teilchenjäger“ sind los! Heute stellen wir euch unseren fünften Teilchenjäger vor: Frank Siegert. Er ist Forscher an der TU Dresden und in einer besonderen Position: er steht zwischen Theorie und Experiment.
Offizieller Beschluss zur europäischen Strategie für Teilchenphysik – Heute hat der Rat des CERN in einer außerordentlichen Sitzung bei der EU-Kommission in Brüssel die neue europäische Strategie für zukünftige Projekte und Forschungsfelder der Teilchenphysik beschlossen.
Riesig Datenmengen entstehen bei den Experimenten am LHC – bis zu 15 Petabyte pro Jahr! Und diese Daten müssen nicht nur gespeichert werden, sondern Wissenschaftler aus der ganzen Welt wollen auf diese Daten zugreifen und sie auf verschiedene Dinge – wie zum Beispiel neue, unbekannte Physik – untersuchen. „Schon bei den Planungen für den LHC war klar: wir wollen verteilt rechnen“, erklärt Günter Duckeck. Der Wissenschaftler von der LMU München koordiniert das Grid für die deutschen ATLAS-Wissenschaftler und ist ein Mann der ersten Stunde.