Fakt der Woche https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/fakt_der_woche/2013/09092013/index_html
Diese Woche vor genau fünf Jahren, am 10. September 2008, hat der erste Teilchenstrahl im Large Hadron Collider eine Runde gedreht.
Diese Woche vor genau fünf Jahren, am 10. September 2008, hat der erste Teilchenstrahl im Large Hadron Collider eine Runde gedreht.
Als die 5 Meter lange Zeitprojektionskammer des ALICE-Detektors in die unterirdische Kaverne transportiert wurde, betrug der Abstand zwischen dem Detektorteil und der Schachtwand nur 10 Zentimeter.
An jeder Verbindung zwischen zwei Magneten (Interconnection) treffen sich sechs supraleitende Kabel.
Der Durchmesser des LHC-Tunnels beträgt 3,8 Meter.
Die supraleitende Spule von CMS hat eine Länge von 13 Metern und einen Durchmesser von 6 Metern. Der Supraleiter aus Niob-Titan wird auf minus 270 Grad gekühlt. In ihm fließt ein Strom von 20 000 Ampere, der ein Magnetfeld von 4 Tesla erzeugt.
Für den ALICE-Detektor wurde der Magnet des L3-Detektors wiederverwendet. Mit L3 wurde Forschung am Teilchenbeschleuniger LEP, der vor dem LHC im gleichen Tunnel betrieben wurde, betrieben.
Bei den Kollisionen zweier Blei-Kerne treffen hunderte Quarks aufeinander und können ein Quark-Gluon-Plasma erzeugen – den Zustand des Universums eine Millionstel Sekunde nach dem Urknall.
Die Datenmenge, die in einem Jahr am LHC genommen wird, entspricht 600 Millionen Jahren Musik. Das Higgs-Teilchen würde dabei nur als ein paar Minuten der Musik auftauchen.
Mit 490 Hotelzimmern ist das CERN der größte Hotelanbieter im Großraum Genf.
Nur in einer von etwa hundert Milliarden Kollisionen, die innerhalb einer Minute stattfinden, entsteht ein Higgs-Teilchen.