Fakt der Woche https://www.weltmaschine.de/neuigkeiten/fakt_der_woche/2011/18072011/index_html
Die Teil-Detektoren von LHCb sind entlang des Protonenstrahlrohres auf einer Länge von 20 Metern hintereinander aufgereiht.
Die Teil-Detektoren von LHCb sind entlang des Protonenstrahlrohres auf einer Länge von 20 Metern hintereinander aufgereiht.
Verfolgen, welche Ereignisse gerade am LHC aufgezeichnet werden, dass können Sie bei den live-Bildern von ATLAS und CMS. Wenn gerade keine Kollisionen stattfinden, zeigen die Experimente an dieser Stelle aufgezeichnete Bilder.
Ein Teraelektronenvolt entspricht ungefähr der Bewegungsenergie einer Mücke. Allerdings ist ein Proton eine Billion Mal kleiner als eine Mücke.
Wie bald das Higgs-Teilchen gefunden werden kann, ist in den verschiedenen Modellen unterschiedlich. Physiker erwarten jedoch erst nach zwei bis drei Jahren Betrieb eine ausreichende Menge an Daten.
Die beim LHC verwendeten Protonen werden aus Wasserstoff gewonnen. Pro Tag werden hierfür 2 Milliardstel Gramm benötigt. Der LHC würde also etwa 1 Million Jahre benötigen, um 1 Gramm Wasserstoff zu verbrauchen.
Für die Endkappen des hadronischen Kalorimeters von CMS wurden die Hülsen russischer Granaten verwendet. Diese wurden dazu eingeschmolzen und zu reinen Messingblechen verarbeitet.
Der Spurdetektor des CMS-Experiments besteht aus Siliziumstreifenzählern. Mit einer aktiven Fläche von 210 Quadratmetern ist er mit Abstand der größte seiner Art.
Bei ATLAS und CMS liefern etwa 100 Millionen Sensoren 40 Millionen Mal pro Sekunde Daten. Diese Rate wird reduziert, sodass aber immer noch mehrere Hundert interessante Kollisionen pro Sekunde übrig bleiben.
Die Datennahme hat wieder begonnen: Am 13. März gab es kurz nach 18 Uhr die ersten Kollisionen bei 3,5 Teraelektronenvolt in 2011. Damit konnten die Experimente die ersten Daten bei der für dieses Jahr geplanten Energie aufzeichnen.