Die Römer errichteten ihre Weltherrschaft durch die Tapferkeit ihrer Heere und brachten sie zur größten Ausdehnung durch die überaus anständige Behandlung der Unterworfenen [. ..]. Denn während die Besiegten der härtesten Bestrafung als einstige Feinde entgegensahen, ließen sich die Sieger an Mäßigung von keinem anderen übertreffen. Den einen gaben sie Anteil am Bürgerrecht, anderen gestanden sie zu nach eigenen Gesetzen zu leben. Keinem trugen sie das frühere Unrecht härter nach als nötig. Wahrlich, dies Übermaß an Milde war der Grund, dass Könige und freie Städte und schließlich ganze Völker aus freiem Willen sich der römischen Vormacht eilends unterstellten.Der aus Sizilien stammende griechische Geschichtsschreiber Diodor
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