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Die Wunderkammer des Ferrante Imperato | Die Welt der Habsburger

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Der Druck, der das Museum des Ferrante Imperato zeigt, ist eine der ältesten erhaltenen Abbildungen einer Sammlung der Frühen Neuzeit. Zu sehen sind die Ingredienzien einer Wunderkammer: Bücher, Präparate, auch Missbildungen, die in Regalen und Kästen verstaut sind und sogar von der Decke hängen. Vermutlich führt auf dem Bild der Besitzer selbst seine Sammlung vor, die zu
selbst seine Sammlung vor, die zu einer der berühmtesten Europas zählte und von vielen

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Franz Josephs Regentschaft – Teil III: Der alternde Kaiser 1898–1916 | Die Welt der Habsburger

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Die Erstarrung des politischen Systems unter Franz Joseph fand einen wichtigen Kritiker in der Person seines liberal gesinnten Sohnes Rudolf, der gezielt von jeglicher politischen Einflussnahme fern gehalten wurde. Auch zwischen Franz Joseph und seinem Neffen Erzherzog Franz Ferdinand, der nach dem Selbstmord Rudolfs zu seinem Nachfolger auserkoren wurde, klafften große
November 1916 wurde für viele Zeitgenossen zu einem denkwürdigen Sinnbild für das

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Johanna „die Wahnsinnige“ | Die Welt der Habsburger

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Donna Juana (Johanna) von Kastilien und Aragón wurde im Zuge einer Allianz zwischen dem spanischen Königshaus und den Habsburgern mit Philipp dem Schönen verheiratet. Gleichzeitig heiratete ihr Bruder Philipps Schwester. Diese Doppelhochzeit war gegen das feindliche Frankreich gerichtet und führte dazu, dass die Habsburger die spanischen Kronen übernahmen. Juana wurde nach dem
.: Ein Erbe vieler Kronen Philipp I.: Habsburgs Griff nach der spanischen Krone

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Lodovico Ottavio Burnacini | Die Welt der Habsburger

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Lodovico Ottavio Burnacini stammte aus oberitalienischem Adelsgeschlecht. Ab 1652 lebte er in Wien, wo bereits sein Vater Giovanni als Theaterarchitekt am Hof Ferdinands III. tätig war. 1655 wurde er dessen Nachfolger, in der Folge „Kaiserlich erster Hofingenieur“ und kaiserlicher Mundschenk. Er gestaltete Opernhäuser und stattete über 100 Opern, Oratorien sowie höfische Feste
In seinen „Maschere“, einem Maskenbuch, hat er viele seiner Kostümentwürfe für die

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Begrenzt grenzenlos | Die Welt der Habsburger

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Reine Menschenliebe steckte wohl nicht dahinter, als Maria Theresia einige hohe Zölle abschaffen ließ – wirtschafts- und machtpolitisches Kalkül schon eher. Die zahlreichen Zölle und Mauten, die zwischen den und innerhalb der einzelnen Länder der Habsburgermonarchie bezahlt werden mussten, waren für die Obrigkeiten zwar finanziell recht einträglich. Sie erschwerten und
Jahrhunderts Thema Begrenzt grenzenlos Ein Herrschaftsgebiet mit vielen Grenzen

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Gesellschaftlicher Aufbruch in der Aufklärung | Die Welt der Habsburger

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Eines der politischen Ziele der Aufklärung – die vor allem als intellektuelle und künstlerische Strömung des 18. Jahrhunderts bekannt wurde – war der Ausbau einer zentralstaatlichen Verwaltung. Die diesbezüglichen Reformen Maria Theresias und Josephs II. standen deshalb ganz im Zeichen von Nützlichkeitserwägungen. Mit dem Toleranzpatent von 1781 sollte beispielsweise der
Da viele dieser Reformen einseitig am staatlichen Interesse ausgerichtet waren, konnten

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„Eine Art von Raserey“ | Die Welt der Habsburger

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Maria Theresia, ihre Hofdamen, ihre Schneiderin und vielleicht sogar deren Dienstmädchen hatten eines gemeinsam: die Liebe zum Tanz. Die Kaiserin divertierte sich auf Hofbällen in den Redoutensälen, auch kirchliche Feiern standen auf der Tagesordnung. Die unteren Bevölkerungsschichten vergnügten sich derweil im Hetzamphitheater, doch teilten auch sie die Tanzleidenschaft der
Viele Menschen besuchten Tanzveranstaltungen, Kaffeehäuser und die Attraktionen des

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Schnepfenklopfen und Wildsauhatz – Franz Joseph auf der Jagd | Die Welt der Habsburger

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Wenn Franz Joseph seine Uniform gegen die Lederhose tauschte und den Hut mit Gamsbart trug, erscheint der sonst so unnahbare Monarch geradezu wie ein einfacher Bürger. Die Jagd war keine spezifische Leidenschaft Franz Josephs und seiner Familie, sondern eine adäquate Freizeitgestaltung des Adels. Die Aristokratie war es schließlich, die sich die notwendigen Jagdreviere leisten
kaiserliche Auszeiten 1792–1914 Zeitraum & Aspekt Die nationalen Bewegungen in vielen

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Franz Josephs Regentschaft – Teil II: 1867–1898 – Der konstitutionelle Monarch | Die Welt der Habsburger

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Eines der wichtigsten Ergebnisse dieser Reformen war der Ausgleich mit Ungarn, mit dem auf eine Forderung der seit der Niederschlagung der Revolution 1848 in passiver Resistenz verharrenden ungarischen Eliten eingegangen wurde. Ungarn wurde als größtes Land innerhalb des Staatsgefüges der Monarchie von den Wiener Zentralbehörden niedergehalten, was enorme Kräfte band, die in
Die Entwicklung im Königreich Ungarn schlug in vielen Belangen eine andere Richtung

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Herrschafts.Zeiten V | Die Welt der Habsburger

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In der Zeit um 1700 setzten die Habsburger ihren Aufstieg zur europäischen Großmacht fort. Die Epoche brachte der Dynastie einen gewaltigen Machtzuwachs: Seit dem Beginn des Dreißigjährigen Krieges wurde der Einfluss des Adels zurückgedrängt. Die Machtinstrumente des barocken Absolutismus – Bürokratie, Militär und die katholische Kirche als Herrschaftsstützen – wurden stärker.
Trotz der habsburgischen Machtsteigerung gab es viele Konflikte zwischen den Herrschern

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