Fische aus zahlreichen Flüssen wie der Donau, dem Rhein, der Mosel oder der Elbe sind mit Rattengift belastet. In einem Forschungsvorhaben der BfG und des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU Bayern) im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden die Auswirkungen dieser Rückstände auf die Fischgesundheit in einer aufwendigen Laborstudie untersucht. Das Ergebnis: Bereits bei Konzentrationen, wie sie in der Leber wildlebender Fische gemessen wurden, zeigen sich schwerwiegende Symptome wie Blutgerinnungsstörungen, Blutungen und Blutarmut. Eine Untersuchung von Fischottern, die in deutschen Gewässern an der Spitze der Nahrungskette stehen, zeigt zudem, dass sich diese Gifte in der Umwelt anreichern.
Auswirkungen von antikoagulanten Rodentiziden auf dieaquatische Umwelt Sie forscht seit vielen