Die Geschichte der Neubrandenburger MÃŒhlen lÀsst sich bis ins 13. Jahrhundert zurÃŒck verfolgen. Vor dem Treptower Tor, unmittelbar an der Bundesstraße 104, steht ein mehrgeschossiges BacksteingebÀude mit Fachwerkanbau. Es handelt sich hier um die Àlteste GetreidemÃŒhle der Stadt, die VierrademÃŒhle. Die erste urkundliche ErwÀhnung der MÃŒhle stammt aus dem Jahre 1271, also kurz nach der StadtgrÃŒndung. Erbauen ließ sie ein Sohn des StadtgrÃŒnders Herbord von Raven, woran uns die schlichte Textzeile am Mittelbau dieses historischen Bauwerks noch heute erinnert: „MÃŒller Bernhard, Sohn Herbords, grÃŒndete diese MÃŒhle anno 1287“. Mit Errichtung der VierrademÃŒhle erfolgte ein Anstau des Tollensesees um etwa einen Meter. Dabei wurde der ursprÃŒngliche Abfluss am Nordende des Tollensesees verschlossen und der Oberbach als 860 Meter langer Kanal angelegt. Mit dem nun ÃŒber den Oberbach fließenden Wasser trieb man die vier HolzrÀder der MÃŒhle an. Diesen 4 WasserrÀdern verdankt die MÃŒhle ihren Namen. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die MÃŒhle schon bald zu einem der größten MÃŒhlenwerke Mecklenburgs. Seit 1925 wurde sie elektrisch betrieben. Die VierrademÃŒhle ÃŒberstand alle Wirren und Wendungen der Neuzeit. Heute steht das geschichtstrÀchtige Bauwerk Neubrandenburgern und GÀsten offen. Ein vielseitiger Erlebnisbereich lÀdt zum Verweilen ein. Gastronomische und kulturelle Einrichtungen haben in den historischen Mauern ihren Platz gefunden. Bereiche der Dienstleistungen, Wohnen und Ausbildung erhielten ebenfalls Einlass in das Ensemble der denkmalgeschÃŒtzten GebÀude. FÃŒr weitere Informationen klicken Sie im Stadtplan mit Lage der VierrademÃŒhle das Piktogramm an.
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