Hamburg/Kiel. Große Siege haben ihren Ursprung meist an einem ganz anderen, zuweilen unscheinbaren Ort. Dazu zählt auch der 32:30-Erfolg der Rhein-Neckar Löwen beim THW Kiel im Achtelfinale des DHB-Pokals. Dass die Badener den Cupverteidiger und Dominator des deutschen Handballs der jüngeren Vergangenheit in dessen Wohnzimmer besiegten und jetzt die große Chance haben, selbst Pokalsieger zu werden, hat auch mit einer langen und öden Reise in die Ukraine zu tun. Während des Auswärtsfahrt in der Champions League nach Saporoschje wurde Ende November der Geist geboren, mit dem sich die Badener zu einer Glanzleistung aufschwangen.
„Die Stimmung war durch die vielen Spiele und die vielen Reisen etwas abgeflacht,