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Miramare – "Ein schönes Haus am Ufer des Meeres" | Die Welt der Habsburger

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Erzherzogin Sophies zweitgeborener Sohn Ferdinand Maximilian war schon als Kind in seiner Wesensart ganz anders als sein Bruder Franz Joseph. Während der spätere österreichische Kaiser sich für alles Militärische begeisterte, liebte Maximilian die (vor allem exotische) Natur und häufige Besuche der Schönbrunner Menagerie. Während Franz Joseph schon als Kind sparsam und
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Karl Luegers Aufstieg zum Bürgermeister | Die Welt der Habsburger

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Dem Hofrat der Revolution, wie Victor Adler genannt wurde, stand der „Koloss von Wien“, Karl Lueger, gegenüber. Als Führer der Christlichsozialen rekrutierte er seine Wählerschaft aus den Kleingewerbetreibenden, die sich vor allem nach dem Börsenkrach von 1873 zunehmend durch den Kapitalismus bedroht fühlten. Lueger setzte auf eine antikapitalistische, antiindustrielle und vor
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Fortschrittsgläubig und technikfeindlich – Zeitgenossen beurteilen technische Erfindungen | Die Welt der Habsburger

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Stefan Zweig, ein bedeutender österreichischer Schriftsteller, beschreibt den Fortschrittsglauben des 19. Jahrhunderts folgendermaßen: Dieser „Glaube an den ununterbrochenen, unaufhaltsamen ‚Fortschritt‘ hatte für jenes Zeitalter wahrhaftig die Kraft einer Religion; man glaubte an diesen ‚Fortschritt‘ schon mehr als an die Bibel, und sein Evangelium schien unumstößlich
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Von Angesicht zu Angesicht – Franz Joseph bittet zur Audienz | Die Welt der Habsburger

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Der Audienznehmer meldete seine Bitte um eine kaiserliche Audienz bei Hof an und bekam einen festen Termin für seine Vorsprache zugewiesen. Danksagungen, Ansuchen oder Bittstellungen der Bürger wurden bereits im Vorfeld den zuständigen Ministerien zur Bearbeitung und dem Kaiser selbst zur Begutachtung vorgelegt, sodass die Audienz selbst wenig Neues brachte. Sie diente vor
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Schloss Schönbrunn wird verkabelt – Nachrichtenübermittlung per Telefon, Post und Telegrafie | Die Welt der Habsburger

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Ende der 1840er Jahre wurde die Monarchie verkabelt: Die ersten telegrafischen Leitungen gingen vom Telegraphenzentralbüro in der Wiener Innenstadt zum Innen-, Außen- und Kriegsministerium – und zum Schloss Schönbrunn. Die telegrafische Nachrichtenübermittlung war eine der ersten Anwendungen der Elektrizität und zunächst amtlichen Belangen wie der Kommunikation zwischen
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Erzherzog Ferdinand Maximilian: Das Los des Zweitgeborenen | Die Welt der Habsburger

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Geboren wurde Erzherzog Ferdinand Maximilian, wie sein Geburtsname lautete, am 6. Juli 1832 in Schloss Schönbrunn als zweiter Sohn von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie. Der junge Erzherzog zeigte früh eine gewisse künstlerische Begabung. Während Franz Josephs Erziehung darauf abzielte, einen perfekt funktionierenden Monarchen zu schaffen, ließ Sophie bei ihrem
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Wohnen in bester Lage – In Nachbarschaft zu den Habsburgern | Die Welt der Habsburger

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Im Zentrum der Residenzstadt befand sich der kaiserliche Hof, ein wenig außerhalb der Stadt das Schloss Schönbrunn. Beide übten große Anziehungskraft auf Teile der Wiener Bevölkerung aus und bestimmten so das Stadtbild mit. ‚Nachbarn‘ der Habsburger waren der Adel und das reiche Großbürgertum, das entlang der Ringstraße oder in den unverbauten Vororten prächtige Palais
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Krieg um Italien | Die Welt der Habsburger

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Im habsburgischen Krieg auf der italienischen Halbinsel gegen Piemont-Sardinien und Frankreich ging 1859 die Lombardei an Piemont-Sardinien verloren. Die Lombardei war am Ende des Spanischen Erbfolgekrieges 1714 an die Habsburger gekommen. Venetien hatten die Habsburger im Zuge der Napoleonischen Kriege zunächst als Entschädigung für die Lombardei erhalten, die an den Korsen
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Die Prager Burg | Die Welt der Habsburger

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In der Prager Burg befand sich die königliche Residenz, hier trat der Landtag zusammen und tagten die obersten Behörden des Königreiches Böhmen. In unmittelbarer Nähe zum Königspalast repräsentiert der St. Veitsdom die kirchliche Macht. Die Kathedrale birgt das größte Heiligtum Böhmens, die St. Wenzelskapelle mit den Reliquien des Landespatrons. In der Schatzkammer des Domes
Renaissance, der zunächst wie ein Fremdkörper in der gotischen Umgebung gewirkt haben muss

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Die Kunst und der Dreißigjährige Krieg | Die Welt der Habsburger

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Der Dreißigjährige Krieg brachte für viele Gebiete des Heiligen Römischen Reiches katastrophale Folgen mit sich: eine Wirtschaftskrise, Verwüstungen, Massensterben, Entvölkerung durch die Kriegshandlungen und Epidemien. Bedeutende kulturelle Zentren wie der Hof Rudolfs II. in Prag wurden zerstört, die Sammlungen geplündert und verschleppt. Nach dem Krieg konnten sich viele
Wer muss arbeiten und wer arbeitet nicht? Welchen Stellenwert …

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