Kolumnen Archive – Seite 2 von 8 – Raúl Krauthausen https://raul.de/category/kolumnen/page/2/
Das ist nicht gerecht und das ist auch nicht gut, sondern da muss sich was ändern
Das ist nicht gerecht und das ist auch nicht gut, sondern da muss sich was ändern
Ein Großteil der internationalen Investitionen in Gender-Gerechtigkeit erreicht die wichtigsten Adressat*innen nicht. Ich frage mich, wie sieht das wohl für unsere Bewegung zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung aus?
Bei der Vergabe von Geldern für die Inklusion muss es um Selbstermächtigung gehen
Immer wieder bin ich beeindruckt, was alles mit einer Einschränkung möglich ist. Da gibt es Fallschirmspringer im Rollstuhl, blinde Bergsteiger, blinde Fotografen und vieles mehr. „Wieso machst Du das?“„Da hast Du doch eh nichts davon“„Du siehst das doch gar nicht“„Wie willst Du da mitreden.“ Solche Fragen kommen vor, wenn ich Astronomie treibe. Außer Sterne schauen, […]
Auch andere Hobbys sind in ähnlicher Weise inklusiv. man muss die Inklusion nur wollen
Liebe Eltern, nach den Sommerferien geht nun in Berlin die Schule wieder los. #Inklusion spielt an Schulen eine immer größere Rolle, und so werden Eure Kinder wahrscheinlich Mitschüler*innen oder Lehrer*innen mit Behinderung begegnen. Wie damit umgehen?
Wenn andere jemanden ärgern, muss man nicht mitmachen.
berichten, liegt ein starker Fokus darauf, wie viel Geld dafür ausgegeben werden muss
Sohn in die Babyschale ins Auto setze, und dann auch noch den Rollstuhl verladen muss
Altersarmut: Oft Frauensache. Weit über sieben Millionen Minijobs gibt es in Deutsch- land – und ihr größter Teil ist mit Frauen besetzt. 62 % der Minijobs im Gewerbe und 91 % der Minijobs in Privathaushalten leisten Frauen. Sie leiden dort nicht nur unter der ungleichen Bezahlung gegenüber Männern und unter Löhnen auf niedrigstem Niveau: Minijobs sind oft der abschüssige Weg Richtung Altersarmut! Denn durch die sozial meist nicht abgesicherten Jobs rückt Existenzsicherung in weite Ferne. Und was als temporäre Zwischenlösung akzeptabel scheint, entpuppt sich bald als lebenslanger „Normalfall“: Denn die Brückenfunktion in den ersten Arbeitsmarkt ist gering. Frauen sind gegen ihren Willen an Minijobs festgekettet – und die Altersarmut ist vorprogrammiert.
Das ist skandalös und höchst ungerecht, und muss dringend geändert werden.
Und irgendwann muss ich halt eine Entscheidung fällen.
Im letzten Jahr wurde ich öfters als “der Mann mit Mütze” beschrieben. Das freut mich, weil es eine Beschreibung ohne Rollstuhl und Behinderung von mir ist. Aber trotzdem stimmt. Ich kann und möchte meine Behinderung auf keinen Fall negieren. Sie ist fraglos ein auffälliges Merkmal. Aber nicht das Wichtigste. Ich möchte euch gerne hier einen Einblick geben, was ein Leben mit Behinderung bedeutet.
habt auch nichts davon, wenn ich dann keinen Spaß habe, weil ich mir Sorgen machen muss
Nach wie vor gibt es viele Vorurteile gegenüber behinderten Menschen – und viel zu wenig Alltag und gemeinsame Lebenserfahrungen von Menschen mit und ohne Behinderungen. Um hier mehr Verständnis und Annäherung zu bewirken, gibt es unter anderem so genannte “Disability Simulations”, in denen Menschen ohne Behinderung kurzfristig verschiedene Behinderungsformen ausprobieren. Aber hilft das wirklich um Empathie zu entwickeln?
Oder man muss sich mit Augenbinde durch ein Gebiet tasten.