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Schaum-Symbolik: Eine Auseinandersetzung mit den Schattenseiten des Mitgefühls – Raúl Krauthausen

https://raul.de/leben-mit-behinderung/schaum-symbolik-eine-auseinandersetzung-mit-den-schattenseiten-des-mitgefuehls/

Als Mensch, der mit einer Behinderung lebt, bin ich häufig auf angebliche Empathie gestoßen – diese warme, scheinbar mitfühlende Reaktion auf Schwierigkeiten, die mit meiner Behinderung einhergehen. Aber mit der Zeit habe ich erkannt, dass diese performative Empathie nicht die heilende, progressive Kraft ist, die Empathie sein sollte. Manchmal, vor allem wenn sie von Entscheidungstragenden kommt, ist sie zu einem bestimmten Zweck aufgebauscht, lässt aber konkrete Handlungskonsequenzen vermissen. Ähnlich wie ein Schaumbad, das den Badenden zunächst wattebauschig und wohlig umhüllt, und einen Moment später in Luft zerplatzt. Ich nenne dieses Phänomen daher Schaum-Symbolik / Schaum-Phänomen. 
Da muss man im System einiges ändern und abschaffen.

„Mehrfach behindert sein ist nicht einfach“ – Raúl Krauthausen

https://raul.de/kolumnen/mehrfach-behindert-sein-ist-nicht-einfach/

„Er passt in keine Schublade“, sagen Menschen über jemanden und meinen das meist als Lob. Wer aber wirklich in keine Schublade passt, der hat´s meist sehr schwer. Das gilt insbesondere für Menschen mit mehr als einer Behinderung gleichzeitig.
Ich muss aber auf „doppelte Buchführung“ bestehen, den „Bocksbart“ habe ich am Teltowkanal

Zwischen Sorgenkind und Superkrüppel – Raúl Krauthausen

https://raul.de/referenzen/zwischen-sorgenkind-und-superkruppel/

Ich bin seit meiner Geburt behindert. Meinen Eltern verdanke ich, dass sie immer versucht haben, mich so „normal“ wie möglich zu erziehen. Sie legten großen Wert darauf, dass ich keine Sonderbehandlung bekam, die sich nur aus der Tatsache meiner körperlichen Einschränkungen ergab. Keine Benachteiligung, aber auch keine Bevorzugung: Ich sollte als selbständiger Mensch heranwachsen und […]
mit dem Satz ab: „Ich verdiene wahrscheinlich mehr als Sie.“ In anderen Fällen muss

Zwischen Sorgenkind und Superkrüppel – Raúl Krauthausen

https://raul.de/leben-mit-behinderung/zwischen-sorgenkind-und-superkruppel/

Ich bin seit meiner Geburt behindert. Meinen Eltern verdanke ich, dass sie immer versucht haben, mich so „normal“ wie möglich zu erziehen. Sie legten großen Wert darauf, dass ich keine Sonderbehandlung bekam, die sich nur aus der Tatsache meiner körperlichen Einschränkungen ergab. Keine Benachteiligung, aber auch keine Bevorzugung: Ich sollte als selbständiger Mensch heranwachsen und […]
mit dem Satz ab: „Ich verdiene wahrscheinlich mehr als Sie.“ In anderen Fällen muss

Normalität kann man nicht betonen – Raúl Krauthausen

https://raul.de/kolumnen/normalitaet-kann-man-nicht-betonen/

Vor ein paar Jahren hatte die Caritas in meiner Heimatstadt mal eine Plakatkampagne, mit der sie für mehr Toleranz und Inklusion werben wollten. An der Hauswand des Caritasgebäudes hing ein riesiges Banner, auf dem eine junge Frau im Rollstuhl, wahrscheinlich Spastikerin, abgebildet war und dazu stand dort der Spruch „Ich hätte auch lieber blonde Haare!“.  […]
Wenn ich meinen Lebenslauf erklären will, muss ich selbst die Leute darauf bringen