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Wen schützt der Schutzzoll? Abschottung als Wirtschaftsprogramm | Die Welt der Habsburger

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Stellen Sie sich vor, Sie bestellen aus dem Ausland ein Produkt und müssen dafür dem Staat 60 Prozent des Wertes erlegen – und dann noch bis zu sechs Monate warten, bis sie Ihren Gegenstand mit nach Hause nehmen dürfen. Während der Regierungszeit Josephs II. wurden derartige Regelungen erlassen, um „unseren Handel zu entwickeln“. Im Sinne merkantilistischer Wirtschaftspolitik
Jahrhunderts eine aktive Handelsbilanz an – es sollten unbedingt mehr Güter exportiert

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Zwei Reichshälften: Der Ausgleich mit Ungarn | Die Welt der Habsburger

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Das noch 1915 – also schon während des Ersten Weltkriegs – entworfene Mittlere gemeinsame Wappen symbolisiert die Ebenbürtigkeit der beiden Reichshälften der Donaumonarchie: Es repräsentiert die gesamten von den Habsburgern beherrschten Länder, die beiden Schilde sind mit der Rudolfskrone und der Stephanskrone besetzt. Mit dem Ausgleich kam es 1867 zu bedeutenden Veränderungen
Die in dieser Reichshälfte dominierenden Deutschen machten nicht mehr als ein Drittel

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Eine Anfrage aus Rio de Janeiro | Die Welt der Habsburger

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Bis zum zwanzigsten Lebensjahr verlief das leben der Erzherzogin Leopoldine im üblichen Takt; sie wurde habsburgisch-streng auf ihre Bestimmung hin erzogen. Die politische Entwicklung Europas machte ihr Schicksal besonders. Der portugiesische König João VI. von Bragança war in Bedrängnis. Er hatte im November 1807 mit britischer Übersiedlungshilfe seinen Hof von Lissabon nach
Könige und (Erz-)Herzöge haben die Habsburger die mitteleuropäische Geschichte mehr

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Es werde Licht – Gas und Strom beleuchten Wien | Die Welt der Habsburger

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Obwohl Franz Joseph kein Freund des elektrischen Lichtes war, wurden die Hofburg und das Schloss Schönbrunn um 1900 damit ausgestattet. Bis dahin waren die kaiserlichen Gebäude vor allem mit Kerzen beleuchtet worden. In den Haushalten Wiens spendeten seit dem Ende der 1820er Jahre offene Gasflammen Licht, ab der Mitte des Jahrhunderts verwendete man Gaslicht und gegen Ende des
nunmehr möglich, zwecks Straßenbeleuchtung wurden Gaslaternen aufgestellt und immer mehr

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Gute Sicht – Die Brille kommt auf die Nase | Die Welt der Habsburger

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Mönche in einem oberitalienischen Kloster dürften um 1285 die ersten Menschen gewesen sein, die Brillen trugen. Bereits vorher verwendeten sehschwache Menschen den sogenannten Lesestein, um ihre Fehlsichtigkeit auszugleichen. Lesesteine waren halbkugelförmige, plankonvexe Linsen, die aus Bergkristall, Quarz oder Halbedelstein hergestellt und mit der flachen Seite auf das
Als Sehhilfe und modisches Accessoire ist sie heute nicht mehr wegzudenken.

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Der Korso des Wiener Bürgertums | Die Welt der Habsburger

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Auf der Ringstraße setzte sich die Tradition des Spaziergangs auf der Stadtmauer fort. Besonders beliebt war die Strecke zwischen „Sirkecke“ (Ecke Kärntner Straße/Oper) und Schwarzenbergplatz. Angeblich wurde die Stadtseite des Rings zehnmal so stark von Spaziergängern frequentiert wie die Vorstadtseite. Eine zeitgenössische Beschreibung gibt Einblick in das Geschehen: „Es
Gemeinschaftswesen: Sie begegnen einander im Privaten und in der Öffentlichkeit, sie stehen in mehr

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Das Wiener Neustädter Blutgericht | Die Welt der Habsburger

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Erzherzog Ferdinand kehrte 1522 nach monatelanger Abwesenheit in seine Erbländer zurück, nachdem er im Wormser Vertrag (28. April 1521) die Herrschaft über die österreichischen Länder erhalten hatte. Ohne noch in Wien gewesen zu sein, begab sich der Landesherr nach Wiener Neustadt. Doch die Idylle des Empfanges trog, weil Ferdinand die Stadt aus politischem Kalkül aufsuchte.
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Waschen, brechen, schneiden – was ein Bader in der Neuzeit alles können musste | Die Welt der Habsburger

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Häufig waren heilkundige Frauen und Männer die erste Anlaufstelle für Erkrankte, die medizinische Grundversorgung gehörte bis ins 19. Jahrhundert nicht zur vordringlichen Aufgabe der akademischen Ärzte. Die Professionalisierung von Heilberufen reichte dabei bis ins 13. Jahrhundert zurück. Sogenannte Badstuben waren bereits damals in größeren Städten anzutreffen. Die Bader
So zogen vielerorts mehr oder minder gut ausgebildete Heiler, Zahnbrecher und Starstecher

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Mission erfüllt… | Die Welt der Habsburger

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Nach der Anerkennung der Unabhängigkeit Brasiliens durch Portugal am 15. November 1825 begann für Leopoldina das letzte Lebensjahr – zunächst mit einem freudigen Ereignis.Am 2. Dezember 1825 brachte sie den Thronfolger Pedro zur Welt. Leopoldina hatte Anfang 1825 die Ratschläge einer Priesterin eingeholt, um bei der Zeugung das Geschlecht eines Kindes bestimmen zu können – sie
Allerdings, als Pedro nicht mehr in Boa Vista wohnte, wehrte sich Leopoldina endlich

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Albrecht II.: Spätes Glück | Die Welt der Habsburger

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Als letztes Mittel fiel man auf eine Wallfahrt nach Aachen: danach wurde im Herbst 1339 tatsächlich mit Rudolf der erste überlebende Sohn geboren. Ihm sollten noch weitere drei Söhne folgen: Neben dem mit 15 Jahren bei einem Jagdunfall verunglückten Friedrich III. (1347–1362) waren dies Albrecht III. (1349 oder 1350–1393) und Leopold III. (1351–1386), unter denen das Haus
Er drängte jedoch auf mehr… Habsburger Herrscher Leopold III.

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