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Alte versus neue Gesellschaftsordnung | Die Welt der Habsburger

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Die Auffassung einer nach Ständen unterteilten Gesellschaft prägte vom Mittelalter bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Habsburgerreich. Als oberste Instanz der hierarchischen Ordnung fungierten dabei Kaiser und König. Der Adel hatte Verpflichtungen gegenüber dem Kaiser sowie Herrschaftsrechte über die unteren Stände. Die klassische mittelalterliche Ständegesellschaft
Nun sollten Geburt und Herkunft nicht mehr die Standeszugehörigkeit festlegen.

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Steuersache – Die Staatseinnahmen | Die Welt der Habsburger

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Die „Finanzwächter“ standen direkt bei den Toren und nahmen von allen, die nach Wien wollten, die Verzehrsteuer ein. Die Verzehrsteuer wurde vor allem auf Lebensmittel eingehoben, galt aber auch für andere Produkte. In Wien waren über 220 Konsumartikel verzehrsteuerpflichtig – auf dem „flachen Land“ lediglich sieben, nämlich Wein, Most, Bier, Branntwein, Zucker sowie Stech-
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Grand Hotels am Wiener Boulevard | Die Welt der Habsburger

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Ursprünglich waren für die Ringstraße keine Hotels geplant – hier sollte es nur öffentliche Prachtbauten, private Palais und Zinshäuser für Wohlhabende geben. Mit der Weltausstellung 1873 wurden repräsentative Unterbringungsmöglichkeiten notwendig. Daher entstanden am Wiener Boulevard zahlreiche noble Herbergen wie das Hotel Sacher, die mit exquisiter Küche und intimer
Gemeinschaftswesen: Sie begegnen einander im Privaten und in der Öffentlichkeit, sie stehen in mehr

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Kaiser Karl im Gegenverkehr | Die Welt der Habsburger

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Der bedeutende österreichische Schriftsteller Stefan Zweig begegnete am 23. März 1919 zufällig Kaiser Karl, welcher sich im entgegenkommenden Zug Richtung Schweiz befand. In seinen Erinnerungen „Die Welt von Gestern“ hielt Stefan Zweig die Begegnung mit dem ins Exil fahrenden Kaiser für die Nachwelt fest. „… Und nun sah ich seinen Erben, den letzten Kaiser von Österreich, als
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Achtung: Zollgrenze! Zollgrenzen als Wirtschaftshemmnisse | Die Welt der Habsburger

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Das habsburgische Herrschaftsgebiet war zur Regierungszeit Maria Theresias kein einheitliches Staatsgebilde, sondern setzte sich aus vielen kleineren und größeren Ländern und Gebieten zusammen. Weil an den Grenzen Zölle und Mauten eingehoben wurden, stellten sie jeweils eigene Wirtschaftsräume dar. Die Bewegungsfreiheit von Menschen und Waren war zudem noch durch unzählige
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Marie Louise – eine Kindheit im Schatten der Weltpolitik | Die Welt der Habsburger

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Dazu gehörten die Hinrichtung ihrer Tante Marie Antoinette (1793), die Vertreibung ihrer Verwandten aus deren italienischen Fürstentümern (1796-98), der Verlust wichtiger Provinzen ihres Vaterlandes und die mehrmalige Besetzung ihrer Heimatstadt Wien durch die Franzosen (1805, 1809). Der „Erzfeind“, der an all diesen Schicksalsschlägen Schuld zu sein schien, hieß Napoleon
eines liebvollen Vaters seiner Völker und auch seinen eigenen Kindern schenkte er mehr

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Leben (wie) in einer Kommune? | Die Welt der Habsburger

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Die Selbstversorgung des „ganzen Hauses“ stand zwar an erster Stelle, doch war dieser Verband in die Dorfgemeinschaft, das regionale Marktnetz und in den übergreifenden Herrschaftsverband eingebunden. Erst die Zusammenarbeit und die Beteiligung aller Mitglieder (auch junger und alter Personen) am häuslichen Arbeitsprozess ermöglichte die Bewältigung des gemeinsamen Alltags im
sah sich auch der Adel, bei dem Arbeit oft durch Muße ersetzt wurde − was immer mehr

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Victor Adler: "Hofrat der Revolution" | Die Welt der Habsburger

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Dem Gründer der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, Victor Adler, ging es programmatisch um die Verbesserung der sozialen Lage der Arbeiterschaft. Besonders im Bereich der Bildung sah Victor Adler Nachholbedarf; nicht nur Schreib- und Lesekenntnisse, sondern vor allem auch Bewusstseinsbildung sollten gefördert werden. In einer Rede an den bereits im 1867 gegründeten
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Feine Sitte und manierliches Benehmen | Die Welt der Habsburger

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Manierenbücher wie „Das Buch vom guten Ton“ leiteten im 19. Jahrhundert zum richtigen Verhalten in der Gesellschaft an. Diese Ratgeberschriften wandten sich insbesondere an das Bürgertum, welches in Anlehnung an die strenge Etikette des Hofstaates (hauptsächlich Mitglieder des vererbbaren Adels) ebenfalls Verhaltensweisen und -normen geschaffen hatte. Gerade weil sich die
Durch das Kurienwahlrecht war für viele von ihnen die politische Mitsprache mehr

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