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DEDeutsch ENEnglish Bild Partner Naturhistorisches Museum in Wien Mit weit mehr
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Als Herrscher kämpfte Karl zeitlebens mit dem Widerspruch zwischen dem Anspruch auf universale Herrschaft und den Schwierigkeiten, diese Herrschaft in den verschiedenartigen Teilen seines Reiches tatsächlich durchzusetzen. Karl war ständig auf Reisen, um das Fehlen eines leistungsstarken modernen Verwaltungsapparates zu kompensieren. Er scheiterte nicht zuletzt an den
Ich habe die Kaiserkrone gesucht, nicht um über mehr Reiche zu gebieten, sondern
Man betritt eine Ritterburg mit allem, was dazugehört: Schatzkammer, Waffensaal, Burgfrauenzimmer, Knappenstube, sogar ein Burgverlies ist zu sehen. Überall erblickt man Habsburger in eigenartig altertümlicher Gewandung auf Gemälden und Glasmalereien, als Statuen und Büsten. Spätestens wenn man im prunkvoll ausgestalteten Zentrum der Anlage, bestehend aus Thronsaal,
Vergangenheit des Hauses Habsburg und dessen dynastischer Anspruch, der gerade von Napoleon mehr
Es begann der Erste Koalitionskrieg, der bis 1797 dauern sollte. In diese Zeit fällt auch die Hinrichtung des entmachteten französischen Königspaares: 1793 starb Marie Antoinette, die Tante von Franz, unter der Guillotine. All dies bestärkte die konservative Grundeinstellung des jungen Kaisers. Er sah in den Ideen der Aufklärung eine Gefahr für die staatliche Ordnung. 1794
Außenpolitisch mehr oder weniger getrieben, blieb Franz nicht allzuviel Handlungsspielraum
Kaiser Franz II./I. hatte nicht nur eine, sondern gleich vier Ehefrauen. Natürlich nicht neben-, sondern nacheinander. Es passt zum Bild des „alten Kaisers“, dass er drei seiner Ehefrauen überlebte. Schon kurz nach dem Tod der dritten Gemahlin Maria Ludovica drängte Fürst Metternich auf die Hochzeit mit der um 24 Jahre jüngeren Wittelsbacherin Karoline Auguste. Deren Jugend
Ehefrauen hatte der "alte Kaiser" Franz überlebt, ein viertes Mal gelang es ihm nicht mehr
Obwohl Wien an der Donau liegt und von reichlich Wasser umgeben ist, war es über die Jahrhunderte hinweg schwierig, die Bevölkerung der Stadt mit Trink- und Nutzwasser – beispielsweise zum Löschen von Bränden oder für Pferde – zu versorgen. Besonders in Trockenperioden wurde es knapp. Als die Wiener Bevölkerung 1835 auf Grund einer Rationierung wegen Wasserknappheit den
Jahrhunderts: Erstens benötigte die stark angewachsene Bevölkerung immer mehr davon
Die Schenkung des Sommerschlosses nahe der ungarischen Hauptstadt war eine große Geste der Dankbarkeit des ungarischen Volkes gegenüber Elisabeth für ihren Einsatz in den Verhandlungen um den ungarisch–österreichischen Ausgleich und die anhaltenden Sympathiebekundungen der Königin gegenüber den Magyaren. Elisabeth hatte bereits zuvor den Wunsch, das eine Wegstunde von Budapest
Dass Elisabeth dort mehr Zeit verbrachte als in Wien, sorgte für Eifersüchteleien
Nach dem Tod Ferdinands I. 1564 entstand eine neue Linie des Hauses Habsburg: Erzherzog Karl, der jüngste Sohn Ferdinands, erhielt Innerösterreich zugesprochen, eine eigene Ländergruppe bestehend aus der Steiermark, Kärnten, Krain, Görz und den Gebieten an der nördlichen Adria mit Triest. Die Hauptstadt dieses habsburgischen Teilreiches war Graz. Die alte landesfürstliche
auf Graz, Ölgemälde, 1569 Von den habsburgischen Spuren in Graz sind baulich nur mehr
Historische Krönungen sind traditionsreiche, hochkomplexe und symbolisch aufgeladene Zeremonien, deren zahlreiche Aspekte auch von Zeitgenossen kaum umfassend verstanden wurden. Dies war ein bedeutendes Merkmal von Krönungsfeierlichkeiten: Sie vermittelten in ihren erhabenen und mystisch wirkenden Ritualen die göttliche Facette der Monarchie, deren Geheimnisse einem einfachen
Dies galt umso mehr für die Krönungen der einzigen herrschenden Frau im Hause Habsburg
Ein habsburgisches Kaiserreich in Amerika? – So etwas gab es tatsächlich, wenn auch nur für wenige Jahre: Erzherzog Ferdinand Maximilian, ein jüngerer Bruder Franz Josephs, erhielt 1863 vom französischen Kaiser Napoleon III. das Angebot, Kaiser von Mexiko zu werden. Für den ehrgeizigen Erzherzog war das ein reizvolles Offert. Schwer einzuschätzen war jedoch für ihn, dass
Es geht uns Gott sei Dank gut, und wir leben uns mehr und mehr in die hiesigen Verhältnisse