Freiheit? | Hamburger Kunsthalle https://www.hamburger-kunsthalle.de/de/freiheit
aber auch die Freiheit der eigenen Persönlichkeitsentfaltung und das zu tun, was man
aber auch die Freiheit der eigenen Persönlichkeitsentfaltung und das zu tun, was man
In der Galerie der Gegenwart ist Reiner Ruthenbeck mit einem Ensemble wichtiger Werke wie dem »Aschehaufen VI« (1968/71) und der »Hängematte« (1969) ständig präsent, im Kuppelsaal der Kunsthalle hat er 1992 seine Lichtinstallation »Zwischen Wolf und Hund« realisiert. In dem selben Raum zeigt er nun in einer Auswahl von 95 Blättern eine Retrospektive seiner Zeichnungen. Sie stehen selbständig neben den plastischen Arbeiten und den Raumarbeiten.
Sie sind, was man zurecht sein »Ideenreservoir« genannt hat, zugleich aber ganz sie
Die Zeit, die man mit der Betrachtung der Bilder von Kunitzberger verbringt, ist
Der Aufenthalt von Vincent van Gogh ab 1886 in Paris ist für den 33-jährigen von entschiedener Bedeutung. Hier begegnet er, der bereits mancherlei Berufe ausgeübt hat, als Maler aber Autodidakt ist, persönlich den Großen seiner Zeit: Henri Toulouse Lautrec, Georges Seurat und Paul Signac, Paul Cézanne und Camille Pissarro. In Paris, der Hauptstadt der Kunst, lernt van Gogh überaus rasch von den neuen Kollegen. Nach knapp zweijährigem Aufenthalt hat er seine bildnerischen Mittel zum Ausdruck des Innersten beisammen.
Es ist, als blicke man nun in dieser Schau dem Künstler bei seiner Arbeit über die
In den 1960er Jahren haben sich die Grenzen der Zeichnung radikal erweitert. Künstler der Minimal- und Konzeptkunst wie Sol LeWitt oder Fred Sandback überführten die Linie von der Fläche in den Raum. Die Zeichnung wechselt in die dritte Dimension. Zeit, Raum, Körper, Sprache und Erinnerung, Betrachtung und Handlung werden in Werken von Franz Erhard Walther zum entscheidenden Faktor. Dieser „Aufbruch in den Raum“ steht im Mittelpunkt der Ausstellung.
holländische Künstler Robbie Cornelissen inszeniert mit dem Zeichenstift Räume, in die man
Der Rundgang ermöglicht spektakuläre Rundumblicke, als stünde man direkt in den Ausstellungssälen
Künstler, die sich den Kunstvorstellungen der Nationalsozialisten nicht beugen wollten, wurden ausgegrenzt. Auch in Hamburg waren in dieser Zeit der Unfreiheit die Künstler Opfer des Kunstdiktats. Waren sie auch noch Juden, Kommunisten oder sonstige Abweichende, drohte ihnen Verfolgung. Viele von ihnen versuchten, weiterhin als Künstler zu arbeiten. Angst, ja Verzweiflung sind in ihren Bildern gegenwärtig. Unter dem Titel Ausgegrenzt. Kunst in Hamburg 1933-1945 wird die Hamburger Kunsthalle Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik von 47 Künstlerinnen und Künstlern zeigen.
Bargheer, Ivo Hauptmann und Fritz Flinte bekommen eine weitere Bedeutung, wenn man
Mit der Ausstellung Im Banne des Dunkels präsentiert die Hamburger Kunsthalle den 1821 geborenen und bereits 1868 in geistiger Umnachtung gestorbenen Künstler Charles Meryon als frühen Erneuerer der französischen Radierung um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Meryon kommt eine Sonderstellung innerhalb der Renaissance der Radierkunst zu, da er bereits in den 1850er Jahren Radierungen anfertigte, um das Gesicht des mittelalterlichen Paris festzuhalten.
Ohne dass man die Abgründigkeit seiner Pariser Ansichten in Frage stellen müsste,
Intelligenz aufregend gegenwärtig, sie werden allerdings noch aufregender, wenn man
Man begann, wichtige Nachschlagewerke und Künstlermonographien zu erwerben. 1889