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Die Erbhuldigung | Die Welt der Habsburger

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Es entstand dabei eine Art wechselseitiges Abkommen zwischen dem Herrscher und dem Land, das durch die Stände als den Vertretern der politischen und sozialen Führungsschichten repräsentiert wurde. Die Stände huldigten dem neuen Landesherrn und legten den Treueid ab, der Herrscher wiederum bestätigte im Gegenzug die alten Privilegien und Rechte des Landes und der Stände. Da die
Da die Herrschaft in den österreichischen Erbländern – darunter verstand man neben

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Schönbrunn vor "Schönbrunn" – Die Anfänge | Die Welt der Habsburger

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Die Gründe der späteren Schlossanlage standen seit dem 12. Jahrhundert unter der Herrschaft des Stiftes Klosterneuburg und wurden in den ältesten Quellen mit den Flurnamen „Chatternberg“ bzw. „Chaternburch“ bezeichnet. Die Keimzelle Schönbrunns bildete ein am Fuße eines bewaldeten Ausläufers des Wienerwaldes gelegenes Anwesen samt einer Mühle, die vom Wasser des nahen
Hände, als Kaiser Maximilian II. den Besitz erwarb und einen Tiergarten, worunter man

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Vom Ballspielhaus zum Hoftheater | Die Welt der Habsburger

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Unmittelbar nach dem Regierungsantritt Maria Theresias ergab sich durch die Verpachtung des leer stehenden ehemaligen Hofballhauses die Möglichkeit, kostengünstig ein Theater einzurichten – das „Theater nächst der Burg“, kurz Burgtheater, am Michaelerplatz. In dem 1540 errichteten Gebäude war bis Anfang des 18. Jahrhunderts das Jeu de Paume, eine Vorgängerversion des Tennis,
Die scheunenartigen Gebäude waren innen schwarz ausgemalt, damit man die weißen Bälle

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Der Kampf um die Seelen – Habsburg und die Gegenreformation | Die Welt der Habsburger

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Mit Kaiser Rudolf II. übernahm eine offensivere, sich am gefestigten Katholizismus Spaniens und Italiens orientierende Richtung der Gegenreformation die Führungsrolle und löste die gemäßigte, auf Ausgleich abzielende humanistische Richtung, für die sein Vater Maximilian II. gestanden war, ab. Rudolf II. wurde mit seinen Brüdern in Spanien erzogen, da die spanische Hauptlinie
Man setzte auf Konfrontationskurs. H.

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Johanna „die Wahnsinnige“ | Die Welt der Habsburger

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Johannas Vermählung mit Philipp I. erlangte welthistorische Bedeutung. In einer spektakulären Doppelhochzeit wurden Johanna und ihr Bruder Johann 1496 mit den Kindern des Habsburgers Maximilian I., Philipp und Margarete, verheiratet. Die Tragweite der dynastischen Verbindung eröffnete sich erst, als Johannas Bruder, Kronprinz Johann, dessen eben erst geborener Sohn und
verschiedene Territorien der iberischen Halbinsel zusammengefasst wurden: Spanien, wie man

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Johanna „die Wahnsinnige“ als Stammmutter der spanischen und österreichischen Habsburger | Die Welt der Habsburger

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Der ältere Sohn Karl, geboren im Jahre 1500 in Gent, setzte die spanische Linie der Dynastie fort. Auf den jüngeren Sohn Ferdinand, 1503 geboren im spanischen Alcalá, geht der österreichische Zweig der Dynastie zurück. Die älteste Tochter Eleonore, geboren 1498 in Brüssel, wuchs wie die meisten der Kinder Johannas in Obhut der Tante väterlicherseits, Erzherzogin Margarete, in
Franz I. nach der Schlacht bei Pavia 1525 von Karl gefangen gehalten wurde, rang man

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Franz Karl: Der Erzherzog im Hintergrund | Die Welt der Habsburger

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Franz Karl wurde als dritter Sohn Kaiser Franz’ II./I. aus dessen zweiter Ehe mit Maria Theresia von Neapel-Sizilien am 7. Dezember 1802 in Wien geboren. Die Eltern waren engstens mit einander verwandt: Die Mutter des Knaben war als Tochter von Franz’ Tante Erzherzogin Maria Karoline zugleich eine direkte Cousine des Vaters. Beide Elternteile waren sowohl mütterlicher- als
war es umso wichtiger, ihm eine tatkräftige Gemahlin zur Seite zu stellen, die man

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Hausmusik statt Opernfeste – das Ende der Barockopern | Die Welt der Habsburger

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Mit dem Tod Karls VI. im Jahr 1740 kam das Ende der prunkvollen Barockopernfeste. Seine Tochter Maria Theresia hatte mit politischen und finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Insbesondere die Kriege zu Beginn ihrer Regierungszeit kosteten viel Geld. Daher musste sie den höfischen Theaterbetrieb einschränken: 1744 fand anlässlich der Hochzeit der Erzherzogin Maria Anna mit
Man verlegte sich in der Folge auf kleinere Bühnen wie das Burgtheater und bespielte

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Erzherzog Albrecht: Die „graue Eminenz“ | Die Welt der Habsburger

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Albrecht wurde als zweites Kind von Erzherzog Karl und Henriette von Nassau-Weilburg am 3. August 1817 in Wien geboren. Als Sohn des „Siegers von Aspern“ wurde er offenbar vom militärischen Gedankengut im väterlichen Haus geprägt und eiferte dem Vorbild des Vaters nach. Der Habsburger zeigte in militärischen Belangen auch eine tatsächliche Begabung: Talentierter als die
Man beeilte sich, das junge Talent für eine zukünftige Position in höchsten Rängen

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Schloss Eckartsau: Kaiser Karl auf dem Weg ins Exil | Die Welt der Habsburger

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Nachdem Karl am 11. November 1918 die Verzichtserklärung unterzeichnet hatte, verließ er samt seiner Familie Schloss Schönbrunn. Ein Konvoi von sieben Automobilen setzte sich in Bewegung, der in der Nacht in Eckartsau eintraf. Das Jagdschloss Eckartsau, östlich von Wien in den Donauauen gelegen, war Teil des  habsburgischen Privatbesitzkomplexes im niederösterreichischen
rasche Restauration habsburgischer Macht schwanden zunehmend, in Eckartsau begann man

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