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Maria Theresia – Die Erbtochter | Die Welt der Habsburger

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Maria Theresia erhielt die typische Erziehung einer Tochter aus dynastischem Haus. Der Schwerpunkt lag auf höfischem Verhalten, Musik, Tanz und Sprachen. Schon die Auswahl der Sprachen – ausschließlich romanische Sprachen wie Latein, Französisch, Italienisch und Spanisch, jedoch nicht die Sprachen der Kronländer wie Ungarisch und Tschechisch, wie sonst bei Thronfolgern üblich
Da man lange Zeit die Hoffnung auf die Geburt eines Sohnes nicht aufgegeben hatte

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Franz Stephan als Begründer der Dynastie Habsburg-Lothringen | Die Welt der Habsburger

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Maria Theresia wurde und wird in der patriotischen Geschichtsschreibung als strahlende, natürliche Herrscherin über ihre Länder dargestellt. Ihre 40-jährige Regentschaft gilt als Reformzeitalter, das Österreich bis heute in vielen Aspekten prägt, die „große Landesmutter“ als „Lichtgestalt“. Geplant war es jedoch anders: Maria Theresia wäre nach den Plänen ihres Vaters Kaiser
Maria Theresia bildete den Verknüpfungspunkt: Vor und nach Maria Theresia spricht man

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Eine Universität für Wien | Die Welt der Habsburger

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Herzog Rudolf IV. gründete 1365 die Wiener Universität. Sie war ein ,Prestigeunternehmen‘ des Herzogs, denn er erkannte, dass eine Universität große Bedeutung für sein Land haben konnte. Die Wiener Universität sollte ihrem Stifter ebensolchen Glanz verleihen wie die Pariser Universität den französischen Königen. Sie stand in Konkurrenz zur Universität in Prag, die von vielen
Koderien – die Studentenheime des Mittelalters Septem artes liberales: Was studierte man

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Maria Theresias letzte Jahre: Witwenschaft und Tod | Die Welt der Habsburger

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Maria Theresias unmittelbare Reaktion auf den Tod von Franz Stephan war tiefe Trauer. Von nun an trat sie nur mehr als Witwe auf, schnitt sich ihr Haar kurz und nahm den Witwenschleier. Sie folgte dem katholischen Tugendkatalog für Witwen, der eine Abkehr von weltlichen Vergnügungen forderte. Repräsentatives Auftreten galt demnach als für eine trauernde Witwe nicht schicklich.
Dutzend alter Damen, drei oder vier alter Fräuleins und zwanzig jungen Mädchen, die man

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Wienerische Maskeraden | Die Welt der Habsburger

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Beim „Gesamtkunstwerk“ Barockfest kamen die unterschiedlichen Künste zum Einsatz. So auch das Ballett, das schon zu Zeiten Leopolds I. und Karls VI. zur höfischen Kunst gehörte. Die Tanzlust war besonders im Karneval groß: „Tantz, Redoute, Pasterella, Tantz in Masquera, italienische Comedia“ boten Unterhaltung, zur Erholung mussten sogar Rasttage eingeschoben werden. Tanz nahm
Mascheren zu sehen und waren nie so content, al wann sie sich also verstellet, daß man

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Das neue Rom: Fischer von Erlach und der "Kaiserstil" | Die Welt der Habsburger

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Der Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach, in Rom ausgebildet und vertraut mit der Architektur der Antike, war ebenso bewandert in der Architektur des römischen Hochbarock wie des westeuropäischen Barockklassizismus. Fischer entwarf für den habsburgischen Hof eine neue monumentale Architektursprache, die von der späteren Forschung als Kaiserstil bezeichnet wurde. Als
Neben Klassikern wie den sieben Weltwundern begegnet man daher unter anderem auch

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Die Universität Wien | Die Welt der Habsburger

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Die Wiener Universität wurde 1365 von dem Habsburger Rudolf IV. in Konkurrenz zur Prager Universität, die auf seinen Schwiegervater Karl IV. zurückging, gegründet. Heute ist sie die älteste Universität im deutschsprachigen Raum. Im Mittelalter diente sie weniger als Forschungseinrichtung denn als Ausbildungsstätte. Im Jahr 2008 studierten mehr als 70.000 Menschen an der
Kapitel Eine Universität für Wien Kapitel Septem artes liberales: Was studierte man

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Die (braven) Seelen der Monarchie | Die Welt der Habsburger

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Die vielen Reformen Maria Theresias und Josephs II. schlugen sich nicht nur im wirtschaftlichen, schulischen oder sozialpolitischen Bereich nieder, sondern erfassten auch den religiösen Bereich. Unter dem Einfluss der Aufklärung war es das vorrangige Ziel der beiden Regenten, die katholische Kirche unter die Obhut des Staates zu bringen. So wurde der einflussreiche
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Aufgabe 2 | Die Welt der Habsburger

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Tamino (blickt das Bildnis an): Dies Bildnis ist bezaubernd schön, Wie noch kein Auge je gesehn! Ich fühl es, wie dies Götterbild Mein Herz mit neuer Regung füllt. Dies Etwas kann ich zwar nicht nennen, Doch fühl‘ ich’s hier wie Feuer brennen. Soll die Empfindung Liebe sein? Ja, ja die Liebe ist’s allein. O wenn ich sie nur finden könnte! O wenn sie doch schon vor mir stände!
Deine Meinung: Kann man sich denn in ein Bild verlieben?

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Erinnern & Vergessen | Die Welt der Habsburger

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In der herkömmlichen Auffassung von habsburgischer Geschichte als Dynastiegeschichte wird an bestimmte Ereignisse und Personen erinnert. Anderes wurde jedoch als nicht erinnerungswürdig der Vergessenheit überantwortet.  Über lange Epochen der habsburgischen Geschichte herrschte gelenkte Erinnerungskultur, wurden Herrschaftsansprüche affirmiert und Schwächen ausgeblendet.  Wie
Wie soll man heute mit diesen traditionellen Geschichtsbildern umgehen, welche neuen

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