Schein und Sein: Das traurige Röslein https://www.wilhelm-busch-seiten.de/gedichte/schein63.html
Jetzt will ich dich pflegen und schirmen, Du liebes Röslein du.
Meintest du leben?
Jetzt will ich dich pflegen und schirmen, Du liebes Röslein du.
Es war ein Mägdlein froh und keck, Stets lacht ihr Rosenmund, Ihr schien die Liebe
Und kommt das Fest der Pfingsten, Dann schmückt mir fein das Haus, Jhr, meine liebsten
Liebe Frau Anderson! Gewißheit giebt allein die Mathematik.
Letzt Verwunschen Geld gehört zum Ehestande, Häßlichkeit ist keine Schande, Liebe
In Summa braucht sie Herzensgüte, Ein sanftes Sorgen im Gemüte, Fast etwas Liebe
Vor allem unterlaß die Liebe, Denn grade sie erweckt aufs neue Das Leben und mit
Mienen, Bei gesträubter Haarfrisur, Zeigt es deutlich: Zwischen ihnen Ist von Liebe
keine frohe Stunde mehr; immer und immer mußte sie daran denken, daß sie ihr liebes
Drum flattert dies Gedichtchen Jetzt über Berg und Tal Und grüßt das liebe Nichtchen