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LeMO Lernen Material: Lenin-Skulptur aus Bischofswerda

https://www.hdg.de/lemo/lernen/hdg/objekt-leninskulptur

Mit der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung ändern sich Alltag und Lebensumstände vieler Ostdeutscher drastisch. Hinterlassenschaften der sozialistischen Gesellschaftsordnung sind schnell verpönt und werden teilweise über Nacht beseitigt. In diesem Zusammenhang ändern sich die Namen von Straßen und Plätzen, schließen Kulturhäuser und verschwinden die allgegenwärtigen Skulpturen von Persönlichkeiten des Sozialismus aus dem öffentlichen Raum. In Bischofswerda wird in den frühen 1990er Jahren ein Standbild des russischen Revolutionsführers Wladimir I. Lenin abgebaut und fristet 30 Jahre lang ein verstecktes Dasein auf dem Gelände des städtischen Bauhofs. Eine Mitarbeiterin des Zeitgeschichtlichen Forums entdeckt es – es wird Teil der Dauerausstellung des Museums.
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LeMO Lernen Material: Original "Schabowski-Zettel"

https://www.hdg.de/lemo/lernen/hdg/objekt/druckgut-schabowski-zettel.html

Am Abend des 9. November 1989 verkündet der SED-Funktionär Günther Schabowski am Ende einer Pressekonferenz das neue Reisegesetz der DDR. Er zitiert die neue, gelockerte Ausreiseregelung aus der Beschlussvorlage und nutzt diesen Zettel mit handschriftlichen Notizen. Auf die Frage, ab wann die Regelung gelten soll, antwortet Schabowski: „Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich.“ Nach der Tagesschau, die viele Ostdeutsche im Westfernsehen sehen, strömen tausende Ost-Berliner an die Grenzübergänge und fordern Reisefreiheit. Die unvorbereiteten DDR-Grenzsoldaten beugen sich schließlich dem Massenandrang und öffnen spätabends eigenmächtig die Grenze nach West-Berlin.
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