LeMO-Objekt: Deckel einer Aussiedlerkiste https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/alltagskultur-deckel-aussiedlerkiste.html
Deckel einer Aussiedlerkiste
der Geschichte; EB-Nr. 1998/06/0120 Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten
Deckel einer Aussiedlerkiste
der Geschichte; EB-Nr. 1998/06/0120 Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten
DDR-Flagge am Fenster, im Wohnzimmer läuft ZDF: Karikaturist Paul Pribbernow zeichnet ein Bild von einem Leben in zwei Welten.
Urheber: Pribbernow, Paul Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten
Fast jeder zweite Haushalt hat in der DDR einen Kleingarten oder ein Wochenendgrundstück. Die Machthaber begegnen den „Laubenpiepern“ zunächst misstrauisch: Ihre vermeintliche Kleinbürgerlichkeit und Spießigkeit glaubt man im Sozialismus überwunden zu haben. Ab Mitte der 1970er Jahre gewinnen die Parzellen jedoch mehr und mehr volkswirtschaftliche Bedeutsamkeit. Die Erträge aus den Kleingärten leisten einen bedeutsamen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit Obst und Gemüse. Nun fördert die DDR-Führung den Anbau in Kleingärten, um die Folgen von Mangelwirtschaft abzumildern. Die unbefriedigende Versorgungslage in der DDR macht viele Menschen erfinderisch.
Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten: /lemo/lernen/hdg/objekt-marke-eigenbau
Im Herbst 1989 gehen Tausende Menschen in der DDR auf die Straße, um für Veränderungen einzustehen. Die Transparente von den Montagsdemonstrationen in verschiedenen Städten der DDR machen deutlich, welche Ziele die Demonstranten verfolgen: Sie kämpfen gegen die Macht der SED und der Staatssicherheit, für freie Wahlen, Rechtssicherheit und Demokratie. Ab November mehren sich auch die Forderungen, die Einheit Deutschlands wiederherzustellen.
Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten: /lemo/lernen/hdg/objekt-textil-transparente-der-montagsdemonstrationen
Der VW
Schaarschmidt Urheber: Volkswagen Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten
Aufkleber für Volksbegehren und Volksentscheid gegen eine Startbahn West des Frankfurter Flughafens und für ein Nachtflugverbot
Haus der Geschichte; EB-Nr. 1991/4/071 Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten
Karikatur von Maia: Ostdeutsche und Westdeutsche tragen die beiden Teile der deutschen Flagge aufeinander zu.
Urheber: Maia, Antonio Calado da Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten
Plakat zu den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, 1945/46
Urheber: Schubert, Wilhelm (Entwurf) Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten
Prozess vor einem Sowjetischen Militärtribunal
Urheber: Heilig (Fotograf) Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seiten
In der DDR herrscht Planwirtschaft: Die gesamte Wirtschaft wird von einer zentralen Stelle aus nach politischen Zielvorstellungen gelenkt. Schon in den 1950er Jahren zeigt sich, dass dieses System Wiederaufbau und wirtschaftliches Wachstum bremst. Im Juli 1963 wird daher das „Neue Ökonomische System“ eingeführt. Es etabliert unter anderem die Prinzipien der Dezentralisierung und der Rentabilität in der Planwirtschaft. Erste wirtschaftliche Erfolge stellen sich ein, modernere Produkte werden hergestellt. Als fortschrittliches Auto gilt der Wartburg 311, der die Hoffnung der DDR-Bevölkerung auf ein modernes Leben ausdrückt. Der Wagen wird jedoch vorrangig in kapitalistische Länder exportiert, während er in der DDR selbst teuer und schwer erhältlich ist. Über das Originalobjekt nähern sich die Schülerinnen und Schüler den Themen Wirtschaftspolitik, Konsum und Versorgungslage in der DDR an.
Suchen LeMO Lernen > Stiftung Haus der Geschichte Wartburg 311