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Zinsen :: Kinderfunkkolleg Geld

https://www.kinderfunkkolleg-geld.de/glossar/Zinsen

Zinsen sind eine Art Leihgebühr. Wenn du bei einer Bank einen Kredit aufnimmst, dann leihst du dir von ihr Geld. Als Kreditkunde zahlst du nicht nur den geliehenen Betrag an die Bank zurück, sondern mehr. Das sind die Zinsen. In diesem Falle nennt man sie Kreditzinsen. Wenn du hingegen dein Geld der Bank zur Verfügung stellst, indem du es zum Beispiel auf einem Sparkonto anlegst, dann erhältst du Spar- oder Guthabenzinsen. Die Bank zahlt dir als Sparkunden gleichsam Leihgebühren dafür, dass sie dein Geld nutzen konnte. Je länger der Zeitraum ist, für den du der Bank dein Geld leihst, desto höher ist der Zinssatz, den die Bank dir zahlt. Hinzu kommt, dass man auch auf seine Zinsen wiederum Zinsen bekommt, man spricht vom Zinseszins. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Du erhältst von deinen Eltern oder Verwandten zur Einschulung 1000.- Euro geschenkt. Das Geld wird auf ein Sparkonto eingezahlt, darauf gibt es beispielsweise 1 Prozent Zinsen. Nach einem Jahr wären schon 1010.- Euro auf dem Sparkonto. Im zweiten Jahr werden wiederum die 1000.- Euro verzinst und zudem die 10.- Euro, die die Bank nach dem ersten Jahr als Zins gezahlt hat und die du auf deinem Sparkonto gelassen hat. Das heißt im zweiten Jahr sind dann 1020,10 Euro auf dem Sparkonto. Dieser Zinseszinseffekt setzt sich immer weiter fort. Nach 10 Jahren hättest du somit 1104,62 Euro auf deinem Sparkonto – also 104 Euro und 62 Cent mehr als deine Familie für dich eingezahlt hat.
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Geldautomat :: Kinderfunkkolleg Geld

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In Deutschland versorgen knapp 57.000 Geldautomaten die Kunden rund um die Uhr mit Bargeld. Eine Vielzahl dieser Automaten ist dabei nicht nur in der Lage Bargeld auszugeben, sondern nimmt dieses auch als Einzahlung entgegen. Um einen Geldautomaten zu nutzen, benötigt man eine Bankkarte und ein eigenes Konto, auf das man Geld einzahlen und abheben kann. Wer Geld abheben will, führt seine Bankkarte in den Kartenleser am Automaten. Der liest die Informationen ab, die auf dem Magnetstreifen der Karte gespeichert sind: den Kontoinhaber, zu welcher Bank die Karte gehört, die persönliche Identifikationsnummer (PIN). Diese Informationen werden über eine spezielle Leitung an das Rechenzentrum der Bank geschickt. Das fordert die Geheimzahl an, denn Sicherheit geht vor: nur wer diese Zahl eingibt, kann auch Geld abheben. Deshalb sollte man immer Karte und Geheimzahl getrennt voneinander aufbewahren und die Geheimzahl auch nicht auf einen Zettel schreiben und mit der Karte in die Geldbörse stecken. Stimmt die Geheimzahl, wählt der Kunde am Bildschirm des Automaten aus, wie viel Geld er abheben will. Jeder Geldautomat verfügt über mehrere Kassetten, in denen die Eurobanknoten getrennt nach Stückelungen aufbewahrt werden. Welche Eurobanknoten in einem Automaten sind entscheidet die Bank. Häufig werden Banknoten mit einem Wert zwischen 5€ und 50€ genutzt, es kann aber auch vorkommen, dass eine Kassette im Geldautomaten mit 100€-Scheinen gefüllt ist. Aus den Kassetten entnimmt der Automat die Scheine und befördert sie über Transportbänder auf der Rückseite zum Geldausgabefach bis der gewünschte Betrag erreicht ist. Das Fach öffnet sich aber erst, wenn der Kunde seine Karte wieder dem Automaten entnommen hat. Auch das dient der Sicherheit: so wird verhindert, dass die Kunden zwar das Geld dem Bankautomaten entnehmen, aber ihre Bankkarte darin vergessen.
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Das schönste Baumhaus der Welt :: Kinderfunkkolleg Geld

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Zum Thema „Geld“ fiel uns gleich das gewünschte Baumhaus für unsere Schule ein. Wir hatten schon bei vielen Gelegenheiten hierfür Geld gesammelt, sogar unser Fußballclub „Darmstadt SV 98“ hat eine große Summe gespendet. Also dachten wir uns eine Geschichte aus, in der Kinder das fehlende Geld für das Dach des Baumhauses irgendwie beschaffen wollen. Denn was ist ein Baumhaus ohne Dach …? Mehr wollen wir hier nicht verraten! Was passiert, könnt ihr ja im Hörspiel hören. Auch und besonders für die unterschiedlichen Geräusche in der Geschichte waren wir im ganzen Schulhaus unterwegs. Wo knarrt eine Tür? Wer hat ein Sparschwein zum Rasseln? Leiht der Hausmeister uns Hammer und Nägel? usw. Unsere Mitschüler, Eltern und Lehrer haben dann später beim Geräuscherätsel im Rahmen der Bühnenshow fleißig mitgeraten und tatsächlich alle Geräusche erkannt. Super! Zum Thema Geld und wofür Geld eigentlich wichtig ist, entstand auch ein Geldrap, von uns selbst gedichtet und natürlich bei der Bühnenshow vorgeführt. Auch haben wir uns zu einer Musik von Beethoven „Wut um den verlorenen Groschen“ eine kleine Ballettchoreografie ausgedacht und ein Baumhauslied gelernt. Im Kunstunterricht entwarfen wir eigene 1000 Euroscheine, Flyer und Plakate für unsere Bühnenshow. Jedes Kind durfte sein eigenes T-Shirt für den Bühnenauftritt gestalten. Das Projekt hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. ALLE Kinder der Klasse haben begeistert zusammen gearbeitet. Das Tollste ist aber, dass es im Herbst tatsächlich mit dem Bau unseres Schul-Baumhauses losgeht. Hurra!
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Der Baum mit den goldenen Äpfeln :: Kinderfunkkolleg Geld

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Anfang des Jahres erzählte uns Frau Leipold, dass wir beim Bildungsprojekt des Hessischen Rundfunks mitmachen dürfen. Darüber haben wir uns sehr gefreut und waren ganz gespannt. Wir wollten unser eigenes Hörspiel produzieren. Sofort begannen wir, Ideen für unser Märchen zu sammeln und stimmten über die verschiedenen Ideen ab. Bald stand fest, wie unser Märchen heißt: Der Baum mit den goldenen Äpfeln. Wir dachten uns erst in Gruppen das Märchen aus, dann haben wir für alle Rollen die Redetexte überlegt. Es gab eine Melodie zu unserem Hörspiel. Einige Kinder haben sie auf ihren Instrumenten geübt. Während der beiden Projekttage haben wir überlegt, an welcher Stelle welche Geräusche zum Hörspiel passen. In kleinen Gruppen wurden erst die Stimmen, dann die Geräusche und schließlich die Instrumente aufgenommen. Für die Präsentation mussten wir uns die Reihenfolge genau einprägen. In der Aula haben wir unser Hörspiel dann allen Kindern der Schule präsentiert. Einmal als gespielte Version, so dass sie sehen konnten, wie die Klänge erzeugt wurden; danach als reines Hörspiel.
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Bank :: Kinderfunkkolleg Geld

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Das Wort „Bank“ im Sinne eines Geldinstituts kommt aus der italienischen Sprache und entstand im 13. Jahrhundert. Die „banca“ war eine glatte Brettfläche, die du dir wie einen Tisch vorstellen kannst. Händler wickelten daran auf den Märkten ihre Geschäfte ab. Darunter waren auch Geldhändler, die hier Geld zählten, es gegen Zinsen verliehen oder gegen Gebühren tauschten. Betrog ein Geldhändler seine Kunden oder hatte er kein Geld mehr und konnte seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, dann hatte die Obrigkeit das Recht, ihm die Bank zu zerstören. Beamte kamen dann mit Äxten und die „banca“ wurde zerschlagen. Von dem Ausdruck „zerschlagene Bank“ – „banca rotta“ – stammt unser Wort für „bankrott“ her, mit dem wir ganz allgemein ein Unternehmen oder eine Privatperson bezeichnen, die zahlungsunfähig ist.
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