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Bücher – ZUM-Unterrichten

https://unterrichten.zum.de/wiki/B%C3%BCcher

„… es gibt noch einen weiteren mächtigen Antrieb: Faulheit. Aus Bequemlichkeit geht man nicht mehr in die Bücherei oder zu einem Archivar, sondern an den Google-Suchschlitz. Die Informationen dort reichen oft nur bis in die siebziger oder achtziger Jahre zurück, die Geschichtsschreibung fängt also nicht im Jahr 5000 vor Christus an, sondern irgendwo im Jahr 1980, als jemand ein digitales Archiv angelegt hat. Google ist zum Inbegriff des Sofortwissens geworden. Digitale Wissensware ist komfortabel – von noch größerer Annehmlichkeit als Fischstäbchen, die man nur in den Herd zu schieben braucht.
Zu finden sind Informationen zu "Gutenberg und seine Zeit", die Gutenberg Bibel,

Soziale Frage/Staatliche Reformpolitik – ZUM-Unterrichten

https://unterrichten.zum.de/wiki/Soziale_Frage/Staatliche_Reformpolitik

[…] Der eigentliche Beschwerdepunkt des Arbeiters ist die Unsicherheit seiner Existenz. Er ist nicht sicher, daß er immer Arbeit haben wird, er ist nicht sicher, daß er immer gesund ist, und er sieht voraus, daß er einmal alt und arbeitsunfähig sein wird. Verfällt er aber der Armut auch nur durch eine längere Krankheit, so ist er darin nach seinen eigenen Kräften vollständig hilflos, und die Gesellschaft erkennt ihm gegenüber bisher eine eigentliche Verpflichtung außer der ordinären Armenpflege nicht an, auch wenn er noch so treu und fleißig die Zeit vorher gearbeitet hat. Die ordinäre Armenpflege läßt aber viel zu wünschen übrig […]. Wenn wir in den Berliner Zeitungen lesen von Selbstmord aus Nahrungssorgen, von Leuten, die […]Otto von Bismarcks Rede im Deutschen Reichstag am 20. März 1884;
solange er zu dem Entgegenkommen des Staats kein Vertrauen hat, da wird er, wo er es finden