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Angeheuert! Über Berufe an Bord eines Forschungsschiffes

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Auf den ersten Blick erinnern die Bilder eher an Unterwasseraufnahmen aus dem Tauchurlaub als an den Rumpf eines Schiffes. Muscheln, Seepocken und Algen bedecken den Rumpf der SEUTE DEERN im Museumshafen des Deutschen Schifffahrtsmuseums / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (DSM). Erst als der Tauchroboter den Kiel filmt, wird der Form der Bark langsam erkennbar. Der Rumpf des Traditionsseglers ist undicht, die Lenzpumpen an Bord befördern Tag für Tag nonstop Wasser auf dem Schiff. Um die Pumpen bis zum Start der Sanierung zu entlasten, soll ein sogenanntes Lecksegel – eine Plane die den Rumpf bedeckt – das Schiff soweit wie möglich abdichten. Doch für diese Maßnahme und auch für die Sanierung selbst braucht das DSM genauere Informationen über den Zustand des Rumpfes. Die erhält es dank einer Kooperation mit der Hochschule Bremerhaven.
„Bei meiner Arbeit auf einem Forschungsschiff erlebe ich Dinge, die ich unter normalen

Modellschiffe steuern im Museumshafen

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Der beliebte Mini-Port des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte feiert in diesem Sommer ein Comeback im Freien: Ab Montag, 24. Juli, können kleine und große Gäste von Bord des historischen Walfängers RAU IX aus Modellschiffe durch den Museumshafen navigieren.
Es wird ein Wiedersehen, auf das viele sehnsüchtig warten: Der bei kleinen und großen

Internationales Projekt "North Sea Wrecks": Probenentnahme auf hoher See

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Die Nordsee ist kontaminiert: mit unzähligen Schiffs- und Flugzeugwracks samt Ladungen und zum Teil gefüllten Treibstofftanks aus den zwei Weltkriegen, aber auch mit konventioneller und chemischer Munition, die im Meer verklappt wurde und seitdem auf dem Grund verrottet. Um diesen für Mensch und Umwelt unkalkulierbaren Gefahren auf die Spur zu kommen, arbeitet das von der EU geförderte, internationale Projekt „North Sea Wrecks“ seit 2018. Es widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung sowie der politischen und historischen Aufarbeitung der Problematik von verklappter Munition, Kriegswracks und der daraus resultierenden Umweltverschmutzung und Kontaminierung in der Nordsee. Neun europäische Partner*innen arbeiten hierfür eng auf verschiedenen Ebenen zusammen, die Koordination übernimmt das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM).
Bei beiden Wracks wurden bei früheren Ausfahrten Muschelsäcke angebracht, die jetzt