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Schildern – ZUM-Unterrichten

https://unterrichten.zum.de/wiki/Schildern

geht es darum, Stimmungsbilder zu vermitteln. Nicht-alltägliche Situationen sollen so dargestellt werden, wie sie auf den Beobachter wirken. Dieser Beobachter steht jedoch nicht außerhalb der Ereignisse, sondern mittendrin. Er erlebt und empfindet diese Situation selbst. Darum sind Schilderungen im Allgemeinen in der Ich-Perspektive verfasst.
Zur sprachlichen Gestaltung 2.4 Weitere Situationen 3 Siehe auch Basiswissen Bei

Petrarkismus – ZUM-Unterrichten

https://unterrichten.zum.de/wiki/Petrarkismus

[Der Petrarkismus ist] eine literarische Konvention, die direkt oder indirekt auf Petrarcas volkssprachliche Lyrik (Canzoniere, entst. zwischen 1336 und 1374) zurückgeht und durch einen im Einzelnen variablen Komplex von Themen, Motiven, Bildern und sprachlich-rhetorischen Techniken charakterisiert ist. Der P. prägte die europäische Liebesdichtung über mehrere Jahrhunderte. Der Grundton der Liebeslyrik des Canzoniere ist der der Klage, der Resignation und der Melancholie, Folge der Hoffnungslosigkeit der Liebe und einer zutiefst gespaltenen inneren Haltung des Liebenden zwischen sinnlichem Begehren und distanzierter Verehrung, Verfallenheit und Sehnsucht nach Befreiung, Leidenschaft und Sündenbewusstsein. Im Verlauf der Rezeptionsgeschichte ging das Individuelle der Lyrik Petrarcas verloren, erhalten blieben – zu Stereotypen erstarrt – die erotische Grundkonstellation, die zentralen Themen und Motive und v. a. die virtuosen sprachlich-rhetorischen Mittel. Anknüpfungspunkte bildeten dabei gerade die Gedichte, in denen Petrarcas Stil durch eine Häufung von Antithesen und Oxymora ans Manieristische grenzt […], dann die Bildersprache Petrarcas mit ihren Antithesen von Hitze und Kälte, Feuer und Eis, Krieg und Frieden oder Leben und Tod. Zugleich erhält die Frau, ausgehend von Petrarcas Schönheits- und Tugendpreis, festumrissene Züge, wobei ihre Schönheiten katalogisiert und in ihrer Kostbarkeit und Unvergleichlichkeit durch eine entsprechende Preziosenmetaphorik und mythologische Anspielungen hervorgehoben und zusammen oder einzeln zum Gegenstand von Gedichten werden. Darüber hinaus werden Objekte und Orte besungen, die mit der geliebten Frau verbunden sind, suggerieren Traumbilder Erfüllung usw.Volker Meid, Sachwörterbuch zur Deutschen Literatur S.825f (CD-ROM-Ausgabe 2000)
Kategorien: Barock Liebeslyrik Unterrichtsidee Deutsch Cookies helfen uns bei