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Kirchner | Hamburger Kunsthalle

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Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Der gebürtige Aschaffenburger war 1905 zusammen mit Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Fritz Bleyl Mitbegründer der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“, die als die Geburtsstätte des Expressionismus in Deutschland gilt.
Hamburg hat für die frühe Rezeption des „Brücke“-Expressionismus’, vor allem aber

Horst Janssen | Hamburger Kunsthalle

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Mit den Holzschnitten zeigt die Kunsthalle nach den Radierzyklen nun zum ersten Mal im Janssen-Kabinett das Frühwerk des Künstlers. Schwerpunkt der Ausstellung sind die großformatigen Farbholzschnitte, die Horst Janssen (1929-1995) in den Jahren 1957 bis 1961 schuf. Die Beschäftigung mit dem Medium Holzschnitt begann jedoch bereits 1950/51 im Anschluß an die Ausbildung bei Alfred Mahlau an der Landeskunstschule in Hamburg.
erinnert Janssen an Kirchners Holzschnitt »Vor den Menschen« (1902), besonders aber

Standpunkt: André Lützen | Hamburger Kunsthalle

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Der in Hamburg lebende Photograph André Lützen (*1963, Hamburg) arbeitet in Serien. Seine Photoessays sind durch Vor- und Rücksprünge gekennzeichnete bildnerische Sequenzen, die linear zu lesen sind und doch die Gleichzeitigkeit des Gesehenen im memorierenden Bewusstsein des Betrachters fordern.
Bilder von Personen, Orten und Situationen – das Dokument des Geschehenen – gehen aber

Marcel van Eeden | Hamburger Kunsthalle

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Marcel van Eeden, 1965 in Den Haag geboren, zählt zu den wichtigsten internationalen Zeichnern der Gegenwart. In seinen umfangreichen Bilderzyklen verbindet van Eeden reale Biographien und fiktive Geschichten miteinander und rekonstruiert so die Zeitgeschichte der 1920er bis 1960er Jahre. Seit 1993 erstellt van Eeden jeden Tag eine Zeichnung, die er ins Internet stellt und zugleich in seine umfassenden Serien einbindet. Als Vorlagen für die überwiegend schwarzweißen Zeichnungen dienen van Eeden Zeitschriften oder Filme, die alle vor 1965, dem Jahr seiner Geburt, erschienen sind.
und wirken wie Surrogate einer vergangenen Zeit, kühl und distanziert, zugleich aber

Mahjong | Hamburger Kunsthalle

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Seit dem Beginn der Reformpolitik der Ära nach Mao 1979 hat sich in China innerhalb kurzer Zeit trotz der weiterhin schwierigen Bedingungen für die unabhängige Kunstproduktion eine äußerst vielfältige und dynamische Szene entwickelt, die in den letzten Jahren auch im Westen große Aufmerksamkeit gefunden hat.
Vor allem aber ist die chinesische Avantgardekunst vor dem Hintergrund der enormen

Vilhelm Hammershøi | Hamburger Kunsthalle

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Zu Lebzeiten war er einer der gefeiertsten Künstler Europas. Der Dichter Rainer Maria Rilke und der Maler Emil Nolde gehörten zu seinen Bewunderern. Später geriet sein Werk außerhalb seines Heimatlandes Dänemark fast in Vergessenheit: Die Bilder von Vilhelm Hammershøi (1864-1916) werden nun mit einer großen Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle für das deutsche Publikum wiederentdeckt.
In der Ausstellung werden aber auch Hammershøis verlassene Stadt- und Landschaftsansichten

James Ensor | Hamburger Kunsthalle

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Die kunsthistorische Bedeutung von James Ensor, dem Wegbereiter und großen Außenseiter der Moderne, ist heute unbestritten. Seine vielfältigen Radierungen mit meist phantastischen und auch makabren Motiven wirken noch heute zeitlos. Die meisten seiner Drucke entstanden in der relativ kurzen Zeitspanne zwischen 1885 und 1888, allein in letzterem Jahr 45 radierte Kupferplatten. In den 1890er Jahren folgten weitere Blätter, 1904 hörte er ganz mit dieser Technik auf. Ensors Graphiken bilden einen der Schwerpunkte innerhalb der Sammlung Hegewisch.
Sie dürfen aber nicht vergessen lassen, dass Ensor auch mehr als 40 subtile und leidenschaftlich

Edouard Manet | Hamburger Kunsthalle

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Neben seinem epochalen malerischen Werk widmete sich der französische Künstler Edouard Manet (1832-1883) immer wieder erfolgreich der Druckgraphik. Seine mehr als 60 Radierungen, die bis auf eine Ausnahme alle vor 1871 entstanden, hatten für ihn besondere Bedeutung und den gleichen Stellenwert wie seine Gemälde. Auch wenn sie sich häufig auf diese beziehen, sind sie keine bloße Nachahmung der Malerei.
In anderen Fällen nutzte Manet die moderne, aber im täglichen Leben doch immer selbstverständlicher