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Hamburger Ansichten | Hamburger Kunsthalle

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Hamburg war für Künstler eine attraktive Stadt, die mit ganz unterschiedlichen Motiven die Maler lockte. Das urbane Leben in der Innenstadt, das rege Treiben im Hafen und auf der Elbe, die Vergnügungen auf der Außenalster und am Uhlenhorster Fährhaus sowie die ländlichen Idyllen am Oberlauf der Alster haben immer wieder Künstler inspiriert. Es waren nicht nur die in Hamburg ansässigen Maler des Hamburgischen Künstlerclubs, wie Ernst Eitner, Arthur Illies oder Friedrich Schaper, die Themen aus ihrer Heimatstadt künstlerisch aufnahmen.
Aber auch die jüngere Künstlergeneration der Expressionisten, Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff

Giovanni Domenico Tiepolo | Hamburger Kunsthalle

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Giovanni Domenico Tiepolo (1727-1804), Sohn und Mitarbeiter des berühmten venezianischen Malers und Freskanten Giovanni Battista Tiepolo, schuf während der gemeinsamen Arbeiten an den Fresken im Kaisersaal und im monumentalen Treppenhaus der Würzburger Residenz zwischen Dezember 1750 und November 1753 eine umfangreiche, 27 Blätter umfassende Folge von Radierungen zur biblischen Geschichte der »Flucht nach Ägypten«. Die Radierfolge entstand als Dank an den Auftraggeber in Würzburg, Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau, dem sie auch gewidmet ist.
In immer wieder neuen, vielschichtigen Kompositionen werden nicht überlieferte, aber

STANDPUNKT: Christian Hahn | Hamburger Kunsthalle

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Keine Scheu vor starken Kontrasten zeigt Christian Hahn in seinen neuen Bildern: Eisbären treffen dort auf Kolibris und Science-Fiction Monster aus den entlegensten Galaxien. Seine großformatigen Kompositionen – stark in ihren Farben, fetzig in ihren Kombinationen – bewegen sich zwischen digitaler Raumkonzeption und virtuoser Malerei.
was neue Szenerien aufbaut, neue Räume erschließt, die nicht wirklich sind, dabei aber

Standpunkt: Ingrid Beckmann | Hamburger Kunsthalle

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In ihrer jüngsten Arbeit für die Reihe Standpunkt in der Hamburger Kunsthalle reflektiert Ingrid Beckmann (*1954) Vorstellungen von Schönheit, die im Internet auf den Seiten der weitverbreiteten Single-Chats verhandelt werden. Sie zeichnet Gesichter nach Photographien, mit denen Frauen sich selbst im Netz darstellen – jede lockt so gut sie kann. Auf blauen Bildgründen, die an den leuchtenden Bildschirmhintergrund erinnern, erarbeitete sie mit Gouachefarben eine Serie von zwölf Frauenköpfen. Wiederum mit wenigen gekonnten Strichen seziert sie deren formelhafte Posen.
Sie analysiert die Mechanismen der virtuellen Balz – die Zeichnungen spiegeln aber

Künstlerinnen der Avantgarde (Teil 2) | Hamburger Kunsthalle

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Kunst wird von Männern gemacht – so das lange Zeit gängige Vorurteil. Auch zu Zeiten der Avantgarde hatten es Frauen schwer, mit ihren künstlerischen Werken im Kunstbetrieb und in den Museen ernst genommen zu werden und sich durchzusetzen. Hamburg und die Hamburger Kunsthalle bildeten da keine Ausnahme. Dass die neuere Kunstgeschichte Hamburgs jedoch entscheidend von Frauen mitgeprägt wurde, soll auch in der zweiten Ausstellung umfassend gezeigt werden. Zu sehen sind Werke von Künstlerinnen, die seit Ende des 19.
Ihre Motive fand sie in den Kneipen und Bordellen, aber auch in der Psychiatrischen

Von der Schönheit der Linie | Hamburger Kunsthalle

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Stefano della Bella (1610-1664) zählt zu den wichtigsten italienischen Graphikern und Zeichnern des 17. Jahrhunderts. Während sein Radierwerk bereits mehrfach Gegenstand umfangreicher Retrospektiven gewesen ist, fand sein ebenso qualitätvolles zeichnerisches Œuvre bislang keine vergleichbare Würdigung. Die Ausstellung „Von der Schönheit der Linie“ der Hamburger Kunsthalle stellt den Florentiner Zeichner mit gut 100 hochrangigen Werken aus bedeutenden europäischen Sammlungen in all seinen Facetten vor.
Besonders einfühlsam aber widmete sich der Künstler den Menschen in ihrer Alltagswelt

Tierisch! | Hamburger Kunsthalle

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Das Tier in der Kunst ist so alt wie die Kunst selbst. Tierdarstellungen sind sogar älter und ursprünglicher als die des Menschen. Der mutige Löwe und die diebische Elster, die sich aufopfernden Pelikane und die stolzen Adler, die lustigen Affen und die starken Bären – all diese Tiere haben über die Jahrhunderte dazu gedient, Eigenschaften und Merkmale der Menschen zu symbolisieren. Auf dem Umweg über die Tiere reflektiert der Mensch ausführlich über sich und die Geschehnisse in der Welt.
immer schon wild und gefährlich, schön und lustig, eklig und niedlich, schrecklich aber