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Philipp Otto Runge | Hamburger Kunsthalle

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Als eine Verlängerung seiner Finger hat Philipp Otto Runge die Schere empfunden, und nach dem Zeugnis seines Bruders Daniel erkannte die Familie seine Berufung zum Künstler durch die Scherenschnitte, die er »seit allerfrühester Jugend« wie von selbst entstehen ließ. Tatsächlich erfordert das Scherenschneiden eine besondere Kraft der Bildvorstellung, da es ein Ganzes hervorbringen muss, bei dem kein Zusammensetzen oder Korrigieren möglich ist.
Sie fanden Anwendung als Tapetenborten, Leuchter­gehänge, Stickvorlagen, aber in

Kunst in Hamburg. Heute II | Hamburger Kunsthalle

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Mit der HSH Nordbank als Partner blickt die Hamburger Kunsthalle auf ein zunächst für vier Jahre angelegtes Projekt zum Aufbau einer Abteilung Kunst in Hamburg. Heute zurück. Diese versammelt Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die seit 1960 in Hamburg gewirkt oder gelebt haben, oder der Stadt auf andere Weise eng verbunden sind und deren Arbeiten der Kunst in Hamburg wichtige Impulse gegeben haben.
damalige Direktor der Hamburger Kunsthalle intensiv Werke von Hamburger Künstlern, lud aber

Klasse Gesellschaft | Hamburger Kunsthalle

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Mit KLASSE GESELLSCHAFT widmet die Hamburger Kunsthalle einem Kapitel einer der facettenreichsten Epochen der europäischen Kunstgeschichte – der Kunst des holländischen und flämischen 17. Jahrhunderts – und ihren renommiertesten Vertretern eine umfassende Ausstellung, in der die beiden zeitgenössischen Künstler Lars Eidinger (*1976) und Stefan Marx (*1979) die Themen und Motive der Alten Meister mit neuen Arbeiten reflektieren.
einfachen Leute, wie sie der niederländische Künstler Jan Steen (1626–um 1679) aber

Seestücke. Von Max Beckmann bis Gerhard Richter | Hamburger Kunsthalle

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Mit der großen maritimen Sommerausstellung Seestücke. Von Max Beckmann bis Gerhard Richter knüpft die Hamburger Kunsthalle in diesem Jahr an die erfolgreiche erste Seestücke-Ausstellung an, die 2005 erstmals in der jüngeren Kunstgeschichte die lang missachtete „Maritime Malerei“ wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rückte; zeigen sich Künstler doch seit jeher fasziniert von der Weite des Meeres, von seinen Geheimnissen und seinen Geschichten, von Schiffen, Häfen, Küsten, Stränden und schönen Frauen.
Schrecken“, so fasst er seine Sicht auf das Meer zusammen, „und außergewöhnlicher, aber

Weltempfänger | Hamburger Kunsthalle

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Vor zehn Jahren eröffnete die Hamburger Kunsthalle ihren dritten Bauabschnitt: die Galerie der Gegenwart. Der weiße Kubus Oswald Mathias Ungers setzte einen markanten Akzent zwischen der Binnen- und Außenalster und ist zu einem Markenzeichen von Hamburg geworden. Er beherbergt ein Haus für internationale Kunst seit 1960 – vom Informel bis zu den Spurensicherern, von der Pop Art bis zum aktuellen deutschen Malerwunder.
Aber auch die guten Bekannten – etwa die Werke von Nan Goldin, Bruce Nauman, Andreas

Horst Janssen | Hamburger Kunsthalle

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Nach den Radierzyklen »Hanno ’s Tod« und »Carnevale di Venezia« zeigt die Hamburger Kunsthalle mit »Hokusai ’s Spaziergang« die dritte große Folge von Radierungen und Zeichnungen aus den Jah­ren 1971-72. Diese Arbeiten begleiten, ausgehend von einem Glückwunschblatt zu Neujahr des ja­panischen Holzschnittmeisters Hokusai (1760-1849), zwei theoretische Texte von Horst Janssen, das Kapitel »Über das Zeichnen nach der Natur« und das »Traktatüberr die Herstellung einer Radierung«.
entstanden insgesamt 80 Blätter, die sich nicht alle unbedingt auf das Traktat beziehen, aber