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Herrschafts.Zeiten III | Die Welt der Habsburger

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Mitte des 15. Jahrhunderts übernahmen die Habsburger die römisch-deutsche Königswürde und gaben sie – bis auf wenige Jahre Unterbrechung – bis zum Untergang des Heiligen Römischen Reiches 1806 nicht mehr ab. Doch die dominante Rolle, die die Habsburger in den folgenden Jahrhunderten in der Geschichte Mitteleuropas spielten, war damals noch nicht vorgezeichnet: Im
Königsthron Kapitel Der Nachgeborene und sein Vormund Kapitel Ein schwacher, aber

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Bei Krämern lernt man kaufen | Die Welt der Habsburger

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Handel lief in der Frühen Neuzeit auf verschiedenen regionalen Ebenen ab. Auf lokalen Märkten und Wochenmärkten, die mehrmals in der Woche stattfanden und von Handwerkern und der bäuerlichen Bevölkerung beliefert wurden, deckten sich die Menschen mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs ein. Eine wichtige Rolle spielten Tandelmärkte, auf denen es gebrauchte Waren zu
WanderhändlerInnen waren durch ganz Europa unterwegs und boten ‚entbehrliche‘, aber

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Marie Louise und der Herzog von Reichstadt | Die Welt der Habsburger

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Napoleon brachte seiner jungen Frau viel Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit entgegen, die Marie Louise erwiderte. Neun Monate nach der Vermählung brachte die Kaiserin am 20. März 1811 einen Knaben zur Welt. Die Geburt war so schwer, dass die Ärzte vor der Wahl standen, entweder das Leben des Kindes oder das der Mutter zu erhalten. Der verzweifelte Kaiser entschied sich für das
Gefallen an dem blondgelockten Buben mit den blauen Augen und mit zwar eigenartigem, aber

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Ferdinand: Die kaiserliche Marionette | Die Welt der Habsburger

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Angesichts der zu erwartenden Kinderlosigkeit Ferdinands wurde 1839 das sogenannte Familienstatut erlassen, das die Thronfolge in Zukunft regeln sollte. Die darin enthaltenen Bestimmungen waren als habsburgisches Hausgesetz bis 1918 in Kraft. Die Regierungszeit Ferdinands fällt in die Zeit des Vormärz, in der unter einer Oberfläche von Ruhe und Ordnung die massiven Missstände
I. in Prag 1836 Nach dem Tod des Vaters 1835 bestieg Ferdinand den Thron, war aber

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Erzherzog Karl: In Konkurrenz mit dem kaiserlichen Bruder | Die Welt der Habsburger

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Erzherzog Karl Ludwig kam am 5. September 1771 in Florenz zur Welt. Er war das fünfte Kind aus der mit insgesamt 16 Kindern überaus fruchtbaren Ehe von Erzherzog Peter Leopold, Großherzog der Toskana (dem spätereren Kaiser Leopold II.), mit Maria Ludovica von Neapel-Sizilien aus der Dynastie der Bourbonen. Karl machte als Kind wenig auf sich aufmerksam. Er wurde zunächst für
Die hochtrabenden Pläne wurden aber durch den raschen Vormarsch der französischen

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Die Universität Wien | Die Welt der Habsburger

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Die Wiener Universität wurde 1365 von dem Habsburger Rudolf IV. in Konkurrenz zur Prager Universität, die auf seinen Schwiegervater Karl IV. zurückging, gegründet. Heute ist sie die älteste Universität im deutschsprachigen Raum. Im Mittelalter diente sie weniger als Forschungseinrichtung denn als Ausbildungsstätte. Im Jahr 2008 studierten mehr als 70.000 Menschen an der
Albrecht III. und das werdende Land Österreich Kapitel Rudolfs Regentschaft: kurz, aber

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Friedrich IV. „mit der leeren Tasche“ | Die Welt der Habsburger

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Friedrich wurde Anfang des 15. Jahrhunderts Landesfürst in den Vorlanden und in Tirol. Dort konnte er seine Herrschaft gegenüber den Adeligen langsam absichern. Die habsburgischen Stammgebiete in der Schweiz gingen jedoch unter seiner Regentschaft verloren. Die Tiroler Silbervorkommen brachten ihm finanzielle Absicherung. Sein Beiname „mit der leeren Tasche“ wurde von
Etablierung auf dem Königsthron Innsbruck – Residenz mit Alpenblick Ein schwacher, aber

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Begrenzt grenzenlos | Die Welt der Habsburger

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Reine Menschenliebe steckte wohl nicht dahinter, als Maria Theresia einige hohe Zölle abschaffen ließ – wirtschafts- und machtpolitisches Kalkül schon eher. Die zahlreichen Zölle und Mauten, die zwischen den und innerhalb der einzelnen Länder der Habsburgermonarchie bezahlt werden mussten, waren für die Obrigkeiten zwar finanziell recht einträglich. Sie erschwerten und
Sie erschwerten und verteuerten aber den Handel mit Gütern und waren ein Grund für

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Ausbau der Herrschaft | Die Welt der Habsburger

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Im Laufe des 14. Jahrhunderts bauen die Habsburger ihre Herrschaft langsam aus. 1335 beerben sie die Herzöge von Kärnten, 1363 erhalten sie die Herrschaft über Tirol. Mit der prominenten Fälschung des Privilegium maius erhebt Herzog Rudolf IV. Österreich zum Erzherzogtum. Eine Gefährdung erwächst dem habsburgischen Aufstieg aus den Herrschaftsteilungen und Streitigkeiten
Habsburger Kapitel Die Anfänge – die mittelalterliche Hofburg Kapitel Ein schwacher, aber

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Ernst „der Eiserne“ | Die Welt der Habsburger

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Ernst stritt mit seinen beiden älteren Brüdern Wilhelm und Leopold IV. um Anteile an der habsburgischen Herrschaft. Erst nach bewaffneten Auseinandersetzungen mit seinem Bruder Leopold erhielt er 1411 die Regierung in Innerösterreich. Dort förderte er die Städte sowie den Eisen- und Salzbergbau. Unter seiner Regentschaft setzte sich die Bezeichnung „Erzherzog“ für die
Herrschaftsteilungen Habsburgs Etablierung auf dem Königsthron Ein schwacher, aber

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