Anton Schwefel, Künstliche Augen aus Glas, 1820 | Die Welt der Habsburger https://www.habsburger.net/de/medien/anton-schwefel-kunstliche-augen-aus-glas-1820-0
Die Vorstellung, dass Wissen etwas empirisch Belegbares sein müsse, ist aber eine
Die Vorstellung, dass Wissen etwas empirisch Belegbares sein müsse, ist aber eine
Die prekäre Situation der spanischen Habsburger, die aufgrund fehlender männlicher Nachfolger am Rande des Aussterbens standen, manifestierte sich in Gerüchten, es handle sich bei dem von den Folgen massiver Inzucht gezeichneten Sohn um eine Tochter, die man aus Panik vor dem Ende der Dynastie als Knaben ausgegeben hätte. Der Königssohn bot einen erbarmungswürdigen Anblick,
Er hätte einer gewissenhaften Führung bedurft, die er aber von seiner Umgebung nicht
Erzherzogin Maria Antonia war Maria Theresias jüngste Tochter. Berühmt wurde sie unter ihrem französischen Namen Marie Antoinette. Sie war von Kindheit an dafür bestimmt, einen entscheidenden Beitrag in der historischen Aussöhnung mit dem neuen Bündnispartner Frankreich zu spielen: Zunächst gab es Überlegungen, sie mit dem alten König Ludwig XV. zu verehelichen – dieser wäre
Dann aber wurde doch für eine Hochzeit mit seinem Enkel, dem Dauphin (Kronprinzen
Seit dem Selbstmord ihres Sohnes Rudolf soll Elisabeth nur noch Trauerkleider getragen und ihren gesamten Schmuck verschenkt haben. Sie litt unter immer stärker werdenden Depressionen, die in den letzten Lebensjahren in eine „Todessehnsucht“ ausgeartet sein sollen. Elisabeth war im Lauf ihres Lebens viel gereist. 1898 wohnte sie für einige Wochen im Grand Hotel de Caux bei
Sie benutzte zwar den falschen Namen "Gräfin von Hohenembs", wurde aber vom Hotelier
Aber wie in vielen anderen Familien geriet …
Ein habsburgisches Kaiserreich in Amerika? – So etwas gab es tatsächlich, wenn auch nur für wenige Jahre: Erzherzog Ferdinand Maximilian, ein jüngerer Bruder Franz Josephs, erhielt 1863 vom französischen Kaiser Napoleon III. das Angebot, Kaiser von Mexiko zu werden. Für den ehrgeizigen Erzherzog war das ein reizvolles Offert. Schwer einzuschätzen war jedoch für ihn, dass
mehr und mehr in die hiesigen Verhältnisse hinein; Arbeit ist zwar ungemein viel, aber
Mit „Poldl“ war Peter Leopold gemeint, Maria Theresias zweitältester Sohn, der – da aus den Ehen des Erstgeborenen Joseph II. keine Nachkommen zu erwarten waren – die Aufgabe der Weiterführung der Dynastie zu übernehmen hatte. Der „Bua“ (=Bub), Franz, kam 12. Februar 1768 in Florenz zur Welt, wo sein Vater Leopold als Großherzog von Toskana regierte. Seine Mutter war die
Sendungsbewusstsein erfüllt, erkannte zwar die Intelligenz seines Neffen, warf ihm aber
Als Joseph II. 1741 geboren wurde, war der Jubel über den Sohn und Thronfolger groß: Ein Triumphbogen wurde errichtet, allegorische Darstellungen angefertigt – und der Papst schickte sogar geweihte Windeln nach Wien. Joseph war sich seiner Bedeutung als zukünftiger Herrscher schnell bewusst. Er entwickelte einen Hang zur Selbstüberschätzung: Maria Theresia bemerkte bei ihrem
unangenehm und fast unerträglich zu finden, sich nichts zu versagen, gegen Andere aber
Ernst "dem Eisernen" regierte ab 1446 in den habsburgischen Vorlanden, stellte aber
wär‘ … – Herzog Rudolf IV., "der Stifter" Kapitel Rudolfs Regentschaft: kurz, aber