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Südpudu | Zoo Köln

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Der Südpudu ist kaum größer als ein Pinscher und gehört zu den kleinsten Hirschen der Welt. Er lebt in den feuchten Andenwäldern Chiles bis auf eine Höhe von 1.500 Meter. Sein Verwandter, der Nordpudu, lebt dagegen in den nördlichen Anden in 2.000 bis 4.000 Metern Höhe. Mit seinem gedrungenen Körperbau und der rostbraunen Färbung ist der kleine Hirsch gut an ein Leben im dichten Unterholz angepasst. Das einfache Stangengeweih wird nur fünf bis zehn Zentimeter lang. Die auffällige Voraugendrüse dient zum Markieren und wird bei Erregung weit geöffnet. Die Jungtiere sind Ablieger und tragen in den ersten Monaten ein weiß geflecktes Tarnkleid. Die scheuen Waldbewohner haben weniger ihre natürlichen Feinde zu fürchten – Puma, Andenfuchs, Bussard – als vielmehr verwilderte Hunde. Aber auch vom Menschen eingeführtes Jagdwild wie Rot- oder Dammhirsch konkurrieren mit dem kleinen Neuwelthirsch um Nahrung und übertragen außerdem Parasiten.
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Habichtskauz | Zoo Köln

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Der Habichtskauz ist nach dem Uhu die zweitgrößte Eule in Mitteleuropa. Seine Gefiederfärbung ähnelt der des Habichts. Die Federränder sind aber wie bei allen Eulen gefranzt, so dass er lautlos seine Beute anfliegen kann. Er jagt vom Ansitz oder aus dem Suchflug. Der Habichtskauz hat ein ausgezeichnetes Gehör und kann Mäuse auch unter einer Schneedecke von 20 bis 30 Zentimetern wahrnehmen. Der Bestand der Eule ist vor allem vom Nahrungsangebot und von Nistmöglichkeiten abhängig. Der Habichtskauz war bis Ende des 19. Jahrhunderts Brutvogel im Bayrischen Wald. Seit 1975 ist er dank eines Wiederansiedlungsprojektes dort wieder heimisch. 1995 wurde der Habichtskauz in Tschechien wiederangesiedelt, seit 2001 auch in Österreich. Von 2017 bis 2019 konnten 18 Habichtskäuze aus Zoos im Naturpark Steinwald im Bayrischen Wald wieder ausgewildert werden. Um langfristig eine stabile Population aufzubauen, ist es wichtig, dass dem Kauz geeigneter Lebensraum zur Verfügung steht. Große Waldflächen bieten seiner Hauptnahrung, Mäusen aller Art, ein Zuhause. Vermodernde Baumstümpfe oder verlassene Greifvogelhorste sind wichtige Brutplätze. Der Kauz nimmt aber auch sehr gut künstliche Nisthilfen an.
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