Dein Suchergebnis zum Thema: Zoo

Samtschrecke | Zoo Köln

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Die Samtschrecke wurde 2004 in der Cordillera del Condor im Norden von Peru entdeckt. Dort kommt sie nur auf einer Fläche von rund fünf Hektar vor. Da es in diesem Gebiet noch einige endemische Arten gibt, wurde das Gebiet unter Schutz gestellt. Die Samtschrecke wird auch Rotflügelschrecke genannt. Sie sind nachtaktiv
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Helmhokko | Zoo Köln

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Hokkohühner sind eine Familie der Hühnervögel. Im Gegensatz zu Hühnern verbringen Hokkos aber die meiste Zeit auf Bäumen. Nur zur Nahrungssuche kommen die großen Vögel auf den Boden. Dann ist ihre dunkle und unscheinbare Gefiederfarbe eine gute Tarnung. Während die beiden Geschlechter sich farblich nicht unterscheiden, gibt es verschiedene Farbformen bei den Weibchen: Die meisten Weibchen sind schwarz mit einer weißen Unterseite. Es gibt aber auch dunkelbraune Weibchen mit hellbrauner Streifung. Auffallend bei diesen Hokkos ist der taubeneigroße Hornfortsatz am Oberschnabel. In der Balzzeit geben Helmhokkos sehr tiefe, eintönige Rufe von sich. Die Nester werden in Astgabeln von Bäumen errichtet, die Jungen können bereits kurz nach dem Schlüpfen auf den Ästen herumklettern. Gebrütet wird als Paar, andere Helmhokkos werden während der Brutzeit in der Nähe geduldet. Bei Gefahr durch eine Raubkatze bilden die Helmhokkos Gruppen und schreienden Eindringling regelrecht an. Eine stark vergrößerte Luftröhre sorgt dafür, dass die Rufe weit hörbar sind
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Okapi | Zoo Köln

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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde aus den unerforschten Urwäldern des Kongo von einem Tier berichtet, das einem Zebra ähneln und Hörner tragen sollte. Der Körper sei jedoch einfarbig und die Füße hätten, anders als bei den Zebras, zwei Hufe. Sir Harry Johnston, damals Gouverneur von Uganda, wollte dem Geheimnis des seltsamen Tieres auf die Spur kommen. Er bekam zwar nie ein lebendiges Tier zu sehen, aber anhand von Fellen und Schädeln konnte das Geheimnis des Okapis gelüftet werden: Es handelt sich um eine Giraffe.
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Smaragdwaran | Zoo Köln

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Der Smaragdwaran ist von allen Waranarten am besten an das Baumleben angepasst. Er verbringt das ganze Leben, einschließlich Paarung und Eiablage, in der Wipfelregion. Er hat einen funktionalen Greifschwanz, der ihm in diesem Lebensraum behilflich ist. Die Fußsohlen verfügen über Haftpolster an. Sichtet der Waran ein Beutetier, so muss er nicht selten „Umwege“ in Kauf nehmen, um es auf benachbarten Ästen oder sogar anderen Bäumen zu erreichen. Dieses Verhalten wird als deutliches Anzeichen für eine für Reptilien überdurchschnittliche Intelligenz interpretiert. Beutetiere werden entweder mit dem Maul oder mit einem Vorderfuß erbeutet. Sogar die Wasseraufnahme erfolgt fernab des Bodens: in Baumhöhlen oder Blattachseln auf Bäumen aufsitzender (epiphytischer) Pflanzen sammelt sich ausreichend Regenwasser. Die Weibchen legen ihre Eier häufig in Termitennester, welche in Baumhöhlen angelegt wurden. Die Termiten verschließen die Öffnung wieder, wonach sich die Eier bei einer konstanten Temperatur von etwa 30° C entwickeln können, während außerhalb des Nestes Temperaturschwankungen zwischen 20 und 40° C zwischen Nacht und Tag keine Seltenheit sind
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Dreistreifen Baumsteiger | Zoo Köln

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Pfeilgiftfrösche sind territorial d.h. sie besetzen Reviere, die sie mittels Anspringen und wegstoßen auch verteidigen. Nach der Eiablage bewachen und bewässern die Männchen die Eier. Nach dem Schlupf werden die Kaulquappen auf dem Rücken des Vaters zum nächsten Wasserloch transportiert. Ab dann sind die Jungtiere sich selbst überlassen.
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Habichtskauz | Zoo Köln

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Der Habichtskauz ist nach dem Uhu die zweitgrößte Eule in Mitteleuropa. Seine Gefiederfärbung ähnelt der des Habichts. Die Federränder sind aber wie bei allen Eulen gefranzt, so dass er lautlos seine Beute anfliegen kann. Er jagt vom Ansitz oder aus dem Suchflug. Der Habichtskauz hat ein ausgezeichnetes Gehör und kann Mäuse auch unter einer Schneedecke von 20 bis 30 Zentimetern wahrnehmen. Der Bestand der Eule ist vor allem vom Nahrungsangebot und von Nistmöglichkeiten abhängig. Der Habichtskauz war bis Ende des 19. Jahrhunderts Brutvogel im Bayrischen Wald. Seit 1975 ist er dank eines Wiederansiedlungsprojektes dort wieder heimisch. 1995 wurde der Habichtskauz in Tschechien wiederangesiedelt, seit 2001 auch in Österreich. Von 2017 bis 2019 konnten 18 Habichtskäuze aus Zoos im Naturpark Steinwald im Bayrischen Wald wieder ausgewildert werden. Um langfristig eine stabile Population aufzubauen, ist es wichtig, dass dem Kauz geeigneter Lebensraum zur Verfügung steht. Große Waldflächen bieten seiner Hauptnahrung, Mäusen aller Art, ein Zuhause. Vermodernde Baumstümpfe oder verlassene Greifvogelhorste sind wichtige Brutplätze. Der Kauz nimmt aber auch sehr gut künstliche Nisthilfen an.
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