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Okapi | Zoo Köln

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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde aus den unerforschten Urwäldern des Kongo von einem Tier berichtet, das einem Zebra ähneln und Hörner tragen sollte. Der Körper sei jedoch einfarbig und die Füße hätten, anders als bei den Zebras, zwei Hufe. Sir Harry Johnston, damals Gouverneur von Uganda, wollte dem Geheimnis des seltsamen Tieres auf die Spur kommen. Er bekam zwar nie ein lebendiges Tier zu sehen, aber anhand von Fellen und Schädeln konnte das Geheimnis des Okapis gelüftet werden: Es handelt sich um eine Giraffe.
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Smaragdwaran | Zoo Köln

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Der Smaragdwaran ist von allen Waranarten am besten an das Baumleben angepasst. Er verbringt das ganze Leben, einschließlich Paarung und Eiablage, in der Wipfelregion. Er hat einen funktionalen Greifschwanz, der ihm in diesem Lebensraum behilflich ist. Die Fußsohlen verfügen über Haftpolster an. Sichtet der Waran ein Beutetier, so muss er nicht selten „Umwege“ in Kauf nehmen, um es auf benachbarten Ästen oder sogar anderen Bäumen zu erreichen. Dieses Verhalten wird als deutliches Anzeichen für eine für Reptilien überdurchschnittliche Intelligenz interpretiert. Beutetiere werden entweder mit dem Maul oder mit einem Vorderfuß erbeutet. Sogar die Wasseraufnahme erfolgt fernab des Bodens: in Baumhöhlen oder Blattachseln auf Bäumen aufsitzender (epiphytischer) Pflanzen sammelt sich ausreichend Regenwasser. Die Weibchen legen ihre Eier häufig in Termitennester, welche in Baumhöhlen angelegt wurden. Die Termiten verschließen die Öffnung wieder, wonach sich die Eier bei einer konstanten Temperatur von etwa 30° C entwickeln können, während außerhalb des Nestes Temperaturschwankungen zwischen 20 und 40° C zwischen Nacht und Tag keine Seltenheit sind
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