Dein Suchergebnis zum Thema: Zoo

Waldrapp | Zoo Köln

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Der Waldrapp gehört zu den Ibissen und lebt in großen Kolonien bis zu 100 Vögeln. Einst war er auch in den Alpenländern ein häufiger Vogel, wurde aber so stark bejagt, dass er im 17. Jhd. hier ausstarb. Heute gibt es nur noch zwei freilebende Populationen, eine westliche in Schutzgebieten in Marokko und eine östliche, die sich auf zwei Kolonien in Türkei und Syrien aufteilt.
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Klunkerkranich | Zoo Köln

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Seinen Namen hat der Klunkerkranich von den zwei weiß befiederten Lappen, die an beiden Seiten der Kehle herunterhängen. Mehr als andere Kranicharten ist er von Feuchtgebieten abhängig. Da diese aber immer mehr zur landwirtschaftlichen Nutzung trockengelegt werden, gehört der Klunkerkranich heute zu den meist bedrohten afrikanischen Kranichen.
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Stabschrecke | Zoo Köln

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Stabschrecken – zu denen auch die Gespenstschrecken zählen – sind durch ihre zweigförmige Gestalt hervorragend getarnt. Die Ähnlichkeit in der Gestalt mit Pflanzenteilen wird als Mimese bezeichnet. Die meisten Arten sind farblich ihren Nahrungspflanzen angepasst. Oftmals schaukeln sie bei der Fortbewegung, bei aufkommendem Wind oder Berührung hin und her, um zusätzlich sich im Wind bewegende Pflanzenteile nachzuahmen. Auch die hartschaligen Eier der Stabschrecken ähneln Pflanzensamen. Obwohl bei den Stabschrecken auch eine ungeschlechtliche Jungfernzeugung möglich ist, ist die geschlechtliche Fortpflanzung die Regel. Dazu überträgt das Männchen bei der Begattung ein Spermienpaket an das Weibchen. Die befruchteten Eier werden meist einfach auf den Boden fallen gelassen. Die Jungtiere unterscheiden sich nur in der Größe von den erwachsenen Tieren. Diese Entwicklung bezeichnet man als hemimetabol.
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Wickelschwanzskink | Zoo Köln

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Der Wickelschwanzskink ist der größte Vertreter der Skinke – mit über 1.000 Arten die größte Echsenfamilie. Die Schuppen der Skinke liegen dachziegelartig übereinander, was ihnen eine glatte Körperoberfläche verleiht. Daher werden sie auch Glattechsen genannt. Der Wickelschwanzskink versteckt sich im Geäst oder in Baumhöhlen. Nachts klettert er mit Hilfe der kurzen, kräftigen Gliedmaßen und des langen Greifschwanzes geschickt durch die Vegetation. Besonders eilig haben sie es dabei jedoch nie. Den Boden betreten die Tiere nur in Ausnahmefällen. Bemerkenswert ist die für Reptilien lange Tragzeit (6 Monate) und ihre geringe Nachkommenzahl. Sie ist nur deshalb möglich, weil die Jungtiere in den ersten Lebensmonaten bei der Mutter bleiben. Junge Wickelschwanzskinke fressen unbekannte Nahrung erst dann, wenn sie dies bei ihrer Mutter sehen. Offenbar findet hier also eine Form von Lernen statt.
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Anemonenfische | Zoo Köln

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Die Gattung der Anemonenfische umfasst etwa 30 Arten, deren Größe zwischen 6,5 und 15cm variiert. Sie alle begeben sich scheinbar todesmutig zwischen die Tentakel der Anemonen, aber ohne dabei „genesselt“ zu werden. Das Leben in direktem Kontakt mit der Anemone ist deshalb möglich, weil die Fische ihren Körper durch ständigen Tentakelkontakt mit dem anemoneneigenen Schutzschleim benetzt halten. Interessant ist die Fähigkeit der Anemonenfische, ihr Geschlecht umzuwandeln. Aus dem Ei schlüpfen immer Männchen. Nur die jeweils größten und kräftigsten Tiere der Gruppe wandeln sich zu Weibchen – so ist sichergestellt, dass nur das stärkste Tier Gelege anlegen kann.
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