Kölner Zoo – Nördliche Riesenborkenratte https://koelnerzoo.de/component/advportfoliopro/project/138-noerdliche-riesenborkenratte?catid=107%3Atiere&Itemid=368
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Sie ist ein Bodenbewohner, der nur zum Schlafen niedrige Äste aufsucht.
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Mit seinem spitzen Maul grast er den Algenaufwuchs ab. Eine Besonderheit ist seine Augenfarbe. Ist er friedlich, sind die Augen hell. Bei aggressiver Stimmung verfärben sie sich dunkel und heben sich deutlich von der gelben Grundfarbe ab.
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Steißhühner sind trotz ihres hühnerähnlichen Aussehens eher mit den Laufvögeln verwandt. Gemeinsam mit diesen gehören sie zu den Urkiefervögel. Der scheinbar schwanzlose Körperbau hat ihnen den Namen „Steißhühner“ eingetragen. Im Gegensatz zu den Laufvögeln können Steißhühner fliegen, tun dies aber fast nie. Tinamus halten sich überwiegend am Boden auf. Sie sind scheu und verbergen sich gerne im Unterholz. Die Männchen sind territorial und polygam. Sie paaren sich mit allen Weibchen, die in ihr Revier finden. Die Eier sind außergewöhnlich glänzend und zunächst von leuchtend blauer Farbe. Während der Brut verschwindet der Glanz. Mehrere Weibchen legen die Eier in ein gemeinsames Nest. Nach der Eiablage verlassen sie das Revier und suchen sich ein anderes Männchen zur Paarung.
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Spitzmaulnashörner waren früher in ganz Ost- und Südafrika verbreitet. Heute ist ihre Verbreitung auf eine Handvoll Schutzgebiete beschränkt. Der dramatische Rückgang ist auf die Jagd nach dem begehrten Nashorn zurückzuführen. Diesem Horn, das nur aus Keratin, also derselben Substanz wie unsere Fingernägel besteht, werden in der traditionellen chinesischen Medizin heilbringende Kräfte nachgesagt.
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Drückerfische gehören zu den Kugelfischverwandten. Sie zeichnen durch einen großen Kopf, aber einem sehr kleinen Maul aus, das jedoch mit kräftigen Zähnen ausgestattet ist. Mit der kräftigen Kiefermuskulatur können sie die Schalen ihrer Beutetiere aufknacken. Auf der Suche nach Beutetieren können Drückerfische mit ihrem Maul Steine oder Korallen anheben oder mit einem Wasserstrahl einen Seeigel auf die verwundbare Bauchseite wenden. Den Namen Drückerfisch verdanken sie der Fähigkeit sich mit dem Rückenstachel in Felsspalten festzuklemmen. Drückerfische schwimmen oft in schräger Körperhaltung oder sogar auf der Seite. Die Schwanzflosse dient dann als Seitenruder und wird nur bei höheren Geschwindigkeiten für den Vortrieb eingesetzt. Ihren Namen verdanken Drückerfische der Fähigkeit, sich zum Schutz vor Fressfeinden mit Hilfe des Rückenstachels in Felsspalten festzuklemmen.
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Capybaras werden auch Wasserschweine genannt. Sie sind aber nicht mit Schweinen, sondern vielmehr mit Meerschweinchen verwandt. Dieses größte lebende Nagetier ist aber 50mal schwerer als ein Meerschweinchen. Dass sie zu den Nagetieren gehören zeigen zum Beispiel die Nagezähne. Die Schneidezähne werden ständig abgenutzt aber wachsen nach. Dadurch besitzen sie eine meißelartige Form. Capybaras weiden mit ihren besonders breiten Nagezähnen ihre Hauptnahrung Gras ab. Das Wort Capybara stammt aus der Indiosprache Huarani und bedeutet „Herr des Grases“. Capybaras verbringen die meiste Zeit im und am Wasser Augen, Ohren und Nase liegen wie bei Flusspferden weit oben am Kopf. So können Capybaras die Hitze des Tages tief eingetaucht in seichtem Wasser verbringen. Capybaras sind sehr gute Schwimmer. Zwischen ihren Zehen sitzen kurze Schwimmhäute.
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Der Waldrapp gehört zu den Ibissen und lebt in großen Kolonien bis zu 100 Vögeln. Einst war er auch in den Alpenländern ein häufiger Vogel, wurde aber so stark bejagt, dass er im 17. Jhd. hier ausstarb. Heute gibt es nur noch zwei freilebende Populationen, eine westliche in Schutzgebieten in Marokko und eine östliche, die sich auf zwei Kolonien in Türkei und Syrien aufteilt.
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