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Moorschnucke | Zoo Köln

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Moorschnucken werden auch „Weiße Hornlose Heidschnucken“genannt. Sie wurden in den Moorgebieten Niedersachsens für die Beweidung der Feuchtgebiete gezüchtet. Durch jahrhundertelange Anpassung an diesen sehr speziellen Lebensraum, kommen sie mit dem kargen Futter und den wenig tragfähigen Böden gut zu echt. Sie weiden selbst an solchen Stellen, wo der Mensch im Moor einsinken würde. Moorschnucken werden in Beweidungsprojekten eingesetzt. Sie halten die Moorgebiete vor Verbuschung frei. Die Moorschnucke liefert Grobwolle und besonders wohlschmeckendes Fleisch. Die Wolle ist nicht zumHandspinnen geeignet, aus ihr werden aber besonders haltbare Teppiche gefertigt. Das Fleisch ist fettärmerund dunkler als bei anderen Schafrassen und gilt als Delikatesse .
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Araukarie | Zoo Köln

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Der Gattungsname Araucaria bezieht sich auf die Provinz Arauco im südlichen Chile – sie werden auch Affenbaum oder Andentanne genannt.  Die Araucaria-Arten sind immergrüne Bäume und wachsen in den Anden auf Höhen zwischen 1.000 bis 1.800 Metern. Sie können bis zu 89 Metern hoch werden. Das älteste Exemplar aus der Gattung soll eine 1000-jährige Araucaria araucana sein. Leider haben nur Reste der ehemals riesigen Wälder in den Anden in unzugänglichen Teilen des Nationalparkes an den Hängen der schneebedekten Vulkane überlebt. Sie sind zweihäusig, d.h. es gibt männliche und weibliche Zapfen an einem Baum. Aus dem Jura-Zeitalter sind versteinerte Zapfen erhalten. 
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Kronenkiebitz | Zoo Köln

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Namensgebend für den Kronenkiebitz ist der schwarze Oberkopf, der von einem weißen und einem schwarzen Band umgeben ist. Die Geschlechter unterscheiden sich lediglich darin, dass das Weibchen kleiner ist als das Männchen. Kronenkiebitze leben paarweise, schließen sich aber außerhalb der Brutzeit zu lockeren Gruppen bis zu 150 Vögeln zusammen. Die Nester werden am Boden errichtet, oft in der Nähe von Bäumen und meist mehrere Jahre hintereinander benutzt. Die meisten Kronenkiebitze ziehen zur Regenzeit weiter in trockenere Gebiete. Sie weichen dem Regen aus, da dann das Gras zu lang wird Kronenkiebitze halten sich gerne in der Nähe von Rindern auf und schnappen die Insekten, die vom Vieh aufgescheucht werden oder suchen im Dung der Tiere.
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Zimttinamu | Zoo Köln

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Steißhühner sind trotz ihres hühnerähnlichen Aussehens eher mit den Laufvögeln verwandt. Gemeinsam mit diesen gehören sie zu den Urkiefervögel. Der scheinbar schwanzlose Körperbau hat ihnen den Namen „Steißhühner“ eingetragen. Im Gegensatz zu den Laufvögeln können Steißhühner fliegen, tun dies aber fast nie. Tinamus halten sich überwiegend am Boden auf. Sie sind scheu und verbergen sich gerne im Unterholz. Die Männchen sind territorial und polygam. Sie paaren sich mit allen Weibchen, die in ihr Revier finden. Die Eier sind außergewöhnlich glänzend und zunächst von leuchtend blauer Farbe. Während der Brut verschwindet der Glanz. Mehrere Weibchen legen die Eier in ein gemeinsames Nest. Nach der Eiablage verlassen sie das Revier und suchen sich ein anderes Männchen zur Paarung.
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Spitzmaulnashorn | Zoo Köln

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Spitzmaulnashörner waren früher in ganz Ost- und Südafrika verbreitet. Heute ist ihre Verbreitung auf eine Handvoll Schutzgebiete beschränkt. Der dramatische Rückgang ist auf die Jagd nach dem begehrten Nashorn zurückzuführen. Diesem Horn, das nur aus Keratin, also derselben Substanz wie unsere Fingernägel besteht, werden in der traditionellen chinesischen Medizin heilbringende Kräfte nachgesagt.
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Drückerfisch | Zoo Köln

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Drückerfische gehören zu den Kugelfischverwandten. Sie zeichnen durch einen großen Kopf, aber einem sehr kleinen Maul aus, das jedoch mit kräftigen Zähnen ausgestattet ist. Mit der kräftigen Kiefermuskulatur können sie die Schalen ihrer Beutetiere aufknacken. Auf der Suche nach Beutetieren können Drückerfische mit ihrem Maul Steine oder Korallen anheben oder mit einem Wasserstrahl einen Seeigel auf die verwundbare Bauchseite wenden. Den Namen Drückerfisch verdanken sie der Fähigkeit sich mit dem Rückenstachel in Felsspalten festzuklemmen. Drückerfische schwimmen oft in schräger Körperhaltung oder sogar auf der Seite. Die Schwanzflosse dient dann als Seitenruder und wird nur bei höheren Geschwindigkeiten für den Vortrieb eingesetzt. Ihren Namen verdanken Drückerfische der Fähigkeit, sich zum Schutz vor Fressfeinden mit Hilfe des Rückenstachels in Felsspalten festzuklemmen.
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Capybara | Zoo Köln

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Capybaras werden auch Wasserschweine genannt. Sie sind aber nicht mit Schweinen, sondern vielmehr mit Meerschweinchen verwandt. Dieses größte lebende Nagetier ist aber 50mal schwerer als ein Meerschweinchen. Dass sie zu den Nagetieren gehören zeigen zum Beispiel die Nagezähne. Die Schneidezähne werden ständig abgenutzt aber wachsen nach. Dadurch besitzen sie eine meißelartige Form. Capybaras weiden mit ihren besonders breiten Nagezähnen ihre Hauptnahrung Gras ab. Das Wort Capybara stammt aus der Indiosprache Huarani und bedeutet „Herr des Grases“. Capybaras verbringen die meiste Zeit im und am Wasser Augen, Ohren und Nase liegen wie bei Flusspferden weit oben am Kopf. So können Capybaras die Hitze des Tages tief eingetaucht in seichtem Wasser verbringen. Capybaras sind sehr gute Schwimmer. Zwischen ihren Zehen sitzen kurze Schwimmhäute.
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