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Schwarznuss | Zoo Köln

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Bereits seit etwa 1900 wird die Schwarznuss in den Rhein-Auenwäldern angebaut. Sie ist eng mit der Walnuss verwandt. Wenn sie frei steht, entwickelt die Schwarznuss eine mächtige, runde Krone. Die Wachstumsgeschwindigkeit kann über ein Meter im Jahr betragen. Die Schwarznuss enthält den Farbstoff Juglon, der die Schwarzfärbung absterbender Pflanzenteile bewirkt und auf andere Pflanzen wachstumshemmend wirkt. Die Frucht ist eine runde glatte Nuss, die sich nur mit Spezialknackern öffnen lässt. Der fettreiche Samen wird in den USA in der Konditorei und bei der Speiseeisherstellung eingesetzt.
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Krauskopfarassari | Zoo Köln

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Auffallend sind die zu gekrümmten Hornplättchen umgewandelten schwarzen Federn auf dem Oberkopf, die wie gekräuselte Kunststoffstreifen aussehen und dem Vogel den Namen gegeben haben. Krauskopf-Arassaris leben in Gruppen von drei bis zwölf Tieren. Ihre Nahrung suchen sie in Baumkronen, Büschen und kahlgeschlagenen Flächen. Bei Gefahr fliehen die Vögel nicht, sondern rotten sich zusammen und schreien laut. Weltweit gelten sie noch als nicht bedroht, der Bestand der Krauskopf-Arassaris ist jedoch rückläufig. Viele Aspekte ihrer Ökologie müssen dringend genauer erforscht werden, um den schönen Vogel für die Zukunft schützen zu können.
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Seeigel | Zoo Köln

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Der Diademseeigel hat bis zu 30 cm lange Stacheln. Diese brechen leicht ab und führen zu schmerzhaften Verletzungen. Außerdem enthalten sie ein leicht neurotoxisches Gift. Trotzdem sind die Seeigel nicht vor den Attacken von Drückerfischen geschützt, die die Tiere mit einem harten Wasserstrahl umdrehen und in die ungeschützte Mundregion beißen. Tagsüber verstecken sich die Seeigel in Höhlen oder Spalten und werden erst in der Nacht aktiv. Dann weiden sie Algen von Hartsubstraten ab. Zwischen ihren Stacheln suchen zahlreiche Tiere Schutz, neben den Kardinalbarschen auch Rippenquallen und Partnergarnelen.
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Marabu | Zoo Köln

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Marabus gehören zu den Störchen. Dies wird deutlich, wenn die Vögel beim Begrüßen das typische Schnabelklappern hören lassen. Ihr Aussehen erinnert aber eher an Geier, denn Kopf und Hals sind unbefiedert. Tatsächlich ernähren sich Marabus wie Geier von Aas. Durch das fehlende Gefieder an Kopf und Hals beschmutzen sie sich beim Ausräumen der Kadaver nicht. 
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Vietnamfasan | Zoo Köln

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Der vom Aussterben bedrohte Vietnam-Fasan ist in Zentralvietnam beheimatet. Da er seit dem Jahr 2000 nicht mehr in seinem natürlichen Lebensraum nachgewiesen wurde, könnte er in freier Wildbahn bereits ausgestorben sein. Unter dem Dach der World Pheasant Association und im Rahmen des EAZA-Ex-situ-Programms hat der schöne Vogel jedoch in lebensfähigen Populationen überlebt.
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Birke | Zoo Köln

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Birken kommen mit Ausnahme Südeuropas und des nördlichen Skandinaviens in ganz Europa vor. In den Blättern befinden sich ätherische Öle, die in der Medizin und Kosmetik angewandt werden. Bereits Wilhelm Busch wusste dies: „Man zapft aus der Birke sehr angenehmen Wein, man reibt sich, dass es wirke, die Glatze damit ein.“ Zudem nimmt sie Mikroplastik aus dem Boden auf und kann so bei der Bodensanierung helfen.
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Geierperlhuhn | Zoo Köln

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Die Geier-Perlhühner verdanken ihren Namen dem nackten Kopf und dem gekrümmten Schnabel, mit dem sie ihre Nahrung am Boden suchen. Geier-Perlhühner sind sehr gesellig und in Trupps mit bis zu 25 Tieren anzutreffen. Bei Gefahr warnen sie nicht nur die Mitglieder des eigenen Trupps, sondern auch andere Tiere durch ihre lauten, weit reichenden Rufe. Obwohl sie fliegen können, bewegen sie sich meist laufend fort. Die Eier werden an aufeinander folgenden Tagen in einer Bodenmulde abgelegt, das Männchen hält Wache. Die hell- und dunkelbraun gestreiften Küken sind Nestflüchter und fressen schon vom ersten Tag an selbst.
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Grévy-Zebra | Zoo Köln

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Grévy-Zebras bilden keine stabilen Gruppen. Man findet Junggesellen, Mutterstuten mit ihren Fohlen oder Einzelgänger. Die Stuten paaren sich nur mit einem Hengst. Dieser muss stark genug sein, ein Territorium zu besetzten, das bis zu 10 km² groß sein kann. Andere Hengste können sich im Territorium aufhalten, sich aber nicht paaren.
Der Kölner Zoo hält für das Europäische Zuchtprogramm eine Gruppe von Hengsten, die