Dein Suchergebnis zum Thema: Zoo

Ginkgo | Zoo Köln

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Der Ginkgo ein „lebendes Fossil“. Er ist weder Nadel- noch Laubbaum, sondern gehört zu einer ganz eigenen Klasse von Samenpflanzen. Er ist der einzige Überlebende dieser Klasse, den Ginkgoales. Ein Ginkgo kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Der Ginkgo ist ein sommergrüner Baum. Er ist zweihäusig, d.h. es gibt Bäume entweder nur mit weiblichen oder männlichen Blüten. Nur die weiblichen Bäume tragen Früchte, die im Herbst unangenehm ranzig nach Buttersäure riechen.
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Zwerggans | Zoo Köln

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Die Zwerggans ist vom Aussterben bedroht. Bei der Jagd auf Blessgänse werden immer wieder auch Zwerggänse abgeschossen, vor allem in den Winterquartieren auf dem Balkan. Vogelschützer bemühen sich nun, den Tieren mit einem Ultraleichtflugzeug eine neue Zugroute in ein sicheres Winterquartier beizubringen. Denn im Gegensatz zu den Singvögeln ist die Zugroute beiden Gänsen nicht angeboren, sondern wird beim ersten Flug mit den Eltern erlernt.
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Guirakuckuck | Zoo Köln

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Guirakuckucke leben außerhalb der Fortpflanzungszeit in Trupps bis zu 20 Vögel, die gemeinsam Sonnenbäder nehmen oder sich das Gefieder pflegen. Zur Fortpflanzung reduziert sich der Trupp auf sechs bis acht Vögel. Die Weibchen legen ihre Eier in ein gemeinsames Nest, das in freistehenden Bäumen oder Kakteen errichtet wird. Im Gegensatz zu anderen Kuckucken zieht er seine Jungtiere meist in Gemeinschaftsnestern selber groß. Manchmal entfernen dominante Weibchen einzelne Eier oder Jungvögel von anderen Weibchen. Bei der Fütterung der Jungvögel beteiligen sich alle Vögel.
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Schützenfisch | Zoo Köln

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Mit seiner geraden Rückenlinie und dem oberständigen Maul ist der Schützenfisch an eine Nahrungsaufnahme an der Wasseroberfläche angepasst. Mit Hilfe eines gezielt abgegebenen Wasserstrahls „schießt” er Insekten von Blättern ab. Diese fallen auf die Wasseroberfläche, wo der Schützenfisch sie erbeutet. Die Menge des abgeschossenen Wassers wird genau auf die Größe der Beute abgestimmt. Das Wasser wird durch ruckartiges Zusammenpressen der Kiemendeckel ausgepresst, Zunge und Gaumen bilden eine „Abschussrampe“. Die Jagdtechnik wird erlernt, die Fische können außerdem schnell zwischen echter Beute und Attrappen unterscheiden.
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Schwalbensittich | Zoo Köln

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Schwalbensittiche verdanken ihren Namen dem Schwalben ähnlichen Flug. Obwohl sie wie die Loris eine pinselförmige Zunge haben, mit der sie Blütennektar und Pollen aufnehmen, werden sie systematisch zu den Papageien gestellt. Schwalbensittiche leben hauptsächlich auf Bäumen und kommen nur zum Trinken und gelegentlich zum Fressen auf den Boden. Außer Nektar und Pollen nehmen sie auch Früchte, Insekten und Larven zu sich. Die Sittiche sind sehr aktiv, meist sind sie kletternd oder kopfüber an den Blüten hängend zu sehen. Oft sind sie in großen Schwärmen anzutreffen.
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Hawaiigans | Zoo Köln

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Die Hawaiigans ist eine der seltensten Gänse. Sie ist durch Bejagung und eingeschleppte Fressfeinde wie Hund und Katze bedroht. Sie lebt auf erkalteten Lavafeldern in 1500 bis 2500 Metern Höhe. Bei den Hawaiigänsen sehen die Männchen und Weibchen fast gleich aus, bis auf, dass die Weibchen etwas kleiner und leichter sind. Ihr Gefieder ist braun und wird zum Kopf hin dunkler. Während der fünfwöchigen Mauser können die Hawaiigänse nicht fliegen, was sie zu leichter Beute macht. Im Schnitt werden sie 25 bis 30 Jahre alt. Hawaiigänse sind die seltensten Enten der Welt.
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Mittelsäger | Zoo Köln

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Im Gegensatz zu den anderen Sägerarten brütet der Mittel-säger auf Bodennestern und ist somit nicht auf Waldgebiete beschränkt. Er bevorzugt offene Tundra- und Steppengebiete in der Nähe fischreicher Binnenseen. Die vom Weibchen errichteten Nester befinden sich meist in guter Deckung im Gebüsch Die Küken verlassen 12 – 24Stunden nach dem Schlupf das Nest und werden vom Weibchen geführt. Manchmal führen die Weibchen auch Küken anderer Weibchen. Das Nordseewatt gehört für die Mittelsäger zu den wichtigen Winterquartieren. Hier versammeln sich im Januar bis zu 10.000 Individuen.
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Blaukehlara | Zoo Köln

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Der Blaukehlara, auch Blaulatzara, kommt nur in einem kleinen Verbreitungsgebiet in Nordbolivien vor, der Bestand wird auf nicht viel mehr als 100 Tiere geschätzt. Wie viele andere Papageienarten ist er in den 80er Jahren stark bejagt worden, seit 1984 ist die Jagd jedoch streng verboten. Heute ist das größte Problem, dass die Tiere zu wenig geeignete Bäume für ihre Nisthöhlen finden. Schutzaktivitäten konzentrieren sich darauf, künstliche Nisthöhlen für die Papageien anzubieten. Mit der indigenen Bevölkerung, die teilweise noch traditionellen Federschmuck tragen, werden Alternativen für die Papageienfedern gesucht.
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Schwarzzügelibis | Zoo Köln

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Schwarzzügelibisse, auch Brillenibisse genannt, sind soziale Vögel, die oft in Gruppen bis zu 12 Tieren auf Nahrungssuche gehen. Dabei stochern sie mit ihrem langen, gebogenen Schnabel im Boden nach Kleingetier. Zur Brut ziehen sie im späten August in Gruppen bis zu 100 Vögeln nach Nordargentinien und an die peruanische Küste. Dort brüten sie in großen Kolonien mit bis zu 50 Brutpaaren. Die riesigen Nester werden aus trockenen Ästen und Zweigen gebaut, die mit Gras und Binsen ausgekleidet werden. Schwarzzügelibisse sind in ihrem Verbreitungsgebiet häufige Vögel, im Brutgebiet ist ihr Bestand jedoch abnehmend.
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