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Mittelsäger | Zoo Köln

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Im Gegensatz zu den anderen Sägerarten brütet der Mittel-säger auf Bodennestern und ist somit nicht auf Waldgebiete beschränkt. Er bevorzugt offene Tundra- und Steppengebiete in der Nähe fischreicher Binnenseen. Die vom Weibchen errichteten Nester befinden sich meist in guter Deckung im Gebüsch Die Küken verlassen 12 – 24Stunden nach dem Schlupf das Nest und werden vom Weibchen geführt. Manchmal führen die Weibchen auch Küken anderer Weibchen. Das Nordseewatt gehört für die Mittelsäger zu den wichtigen Winterquartieren. Hier versammeln sich im Januar bis zu 10.000 Individuen.
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Blaukehlara | Zoo Köln

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Der Blaukehlara, auch Blaulatzara, kommt nur in einem kleinen Verbreitungsgebiet in Nordbolivien vor, der Bestand wird auf nicht viel mehr als 100 Tiere geschätzt. Wie viele andere Papageienarten ist er in den 80er Jahren stark bejagt worden, seit 1984 ist die Jagd jedoch streng verboten. Heute ist das größte Problem, dass die Tiere zu wenig geeignete Bäume für ihre Nisthöhlen finden. Schutzaktivitäten konzentrieren sich darauf, künstliche Nisthöhlen für die Papageien anzubieten. Mit der indigenen Bevölkerung, die teilweise noch traditionellen Federschmuck tragen, werden Alternativen für die Papageienfedern gesucht.
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Schwarzzügelibis | Zoo Köln

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Schwarzzügelibisse, auch Brillenibisse genannt, sind soziale Vögel, die oft in Gruppen bis zu 12 Tieren auf Nahrungssuche gehen. Dabei stochern sie mit ihrem langen, gebogenen Schnabel im Boden nach Kleingetier. Zur Brut ziehen sie im späten August in Gruppen bis zu 100 Vögeln nach Nordargentinien und an die peruanische Küste. Dort brüten sie in großen Kolonien mit bis zu 50 Brutpaaren. Die riesigen Nester werden aus trockenen Ästen und Zweigen gebaut, die mit Gras und Binsen ausgekleidet werden. Schwarzzügelibisse sind in ihrem Verbreitungsgebiet häufige Vögel, im Brutgebiet ist ihr Bestand jedoch abnehmend.
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Schwarzhalsschwan | Zoo Köln

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Schwarzhalsschwäne leben in der Flachwasserzone von Seen und Lagunen. Während der Brutzeit legen sie ihre Nester gut getarnt in der Sumpfvegetation an. Die Nestmulde befindet sich 30-50 cm über dem Wasserspiegel. Die Eier werden vom Weibchen bebrütet, während das Männchen die Wächterfunktion einnimmt.
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Uhu | Zoo Köln

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Der Uhu wurde früher zur so genannten „Hüttenjagd“ genutzt. Dazu wurde er auf einem Baumstumpf vor dem Versteck des Jägers angepflockt. Andere Vögel wie Krähen oder Greife reagieren auf das optische Erscheinungsbild der großen Eule, indem sie vor dem Versteck „hassen“ und so dem Jäger in die Falle gehen. Auch als Jagd-Konkurrent – Uhus können auch kleine Rehkitze schlagen – wurde der Uhu lange Zeit bejagt, so dass der Bestand Mitte des 20. Jahrhunderts fast zusammengebrochen war. Strenge Schutzmaßnahmen und die Auswilderung von gezüchteten Tieren haben dazu geführt, dass heute wieder ca. 800 Paare in Deutschland brüten. Heute sind ungesicherte Strommasten und Fahrzeuge die Hauptbedrohung für den Uhu. Aber auch Freizeitsportler machen ihm das Leben schwer. Felslandschaften, die bei Klettersportlern beliebt sind, bilden auch das natürliche Brutbiotop des Uhus. Durch zeitweilige Sperrungen der Felsen und Umleitungen von Wanderwegen lassen sich hier Störungen vermeiden
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Triel | Zoo Köln

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Männchen und Weibchen der Triele unterscheiden sich weder in ihrer Größe noch in ihrer Gefiederfärbung. Den Tag verbringt der dämmerungs- und nachtaktive Vogel flach an den Boden gedrückt. Mit seinem sandfarbenen Gefieder ist er in trockenen, steinigen Gebieten gut getarnt. Diese findet er auf Brachland, Trockenrasen und in Küstendünen, doch nimmt er auch Sekundärlebensräume wie Truppenübungsplätze oder stillgelegt Tagebaugebiete an. Triele brüten in Bodenmulden, die vom Männchen vorbereitet, aber vom Weibchen ausgewählt werden. Es können mehrere Gelege hintereinander bebrütet werden, oft sogar im selben Nest.
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Schleiereule | Zoo Köln

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Schleiereulen sind sehr helle, langbeinige Eulen, die keine Federohren aufweisen. Schleiereulen haben sich schon immer in der Nähe menschlicher Siedlungen aufgehalten und brüten gerne in Gebäuden. Ihre Beute – überwiegend Mäuse – schlagen die nachtaktiven Jäger im lautlosen Flug sowohl am Boden als auch in der Luft. Den Tag verbringen Schleiereulen meist an einem geschützten Ort und begeben sich in der Abenddämmerung auf ihre Jagdflüge. Das Gelege besteht aus drei bis sieben Eiern. Das Weibchen brütet ab dem ersten Ei. Daher schlüpfen die Jungen nicht gleichzeitig und sind deshalb unterschiedlich groß.
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Trompeterschwan | Zoo Köln

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Mit einer Körperlänge von 150 -180 cm und einer Flügelspannweite von 2,10m ist der Trompeterschwan der größte Schwan. Seinen Namen hat er den trompetenden Rufen zu verdanken. Der Trompeterschwan nimmt in Nordamerika ökologisch die Stellung ein, die in Europa und Asien der Singschwan hat. Beide zeigen ein ähnliches Verhalten und eine ähnliche Brutbiologie. 1935 war der Trompeterschwan fast ausgestorben, man schätzte die Anzahl der Individuen auf nur noch 69 Stück. Umfangreiche Schutzmaßnahmen haben dazu geführt, dass sich die Bestände wieder erholt haben.
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