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Brillenkauz | Zoo Köln

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Brillenkäuze verdanken ihren Namen ihrem prägnanten Gesichtsschleier, der an eine Brille erinnert. Jungvögel sind fast ganz weiß und haben einen herzförmigen schwarzen Schleier um die Augenpartie. Brillenkäuze jagen ausschließlich nachts. Mit ihrem guten Gehör können Brillenkäuze Richtung und Entfernung ihrer Beute bestimmen. Als Ansitzjäger stürzen sie sich auf ihre Beute, ergreifen sie und fliegen zurück auf ihren Ansitz. Wie bei allen Eulen ist der äußere Zeh als Wendezeh ausgebildet, der sowohl nach vorne als auch nach hinten gestellt werden kann.
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Götterbaum | Zoo Köln

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Er kommt aus China und dient dort der Fütterung der Seidenspinner. Zudem wird die Rinde, Wurzeln und Blätter in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Er ist einer der schnellwüchsigsten Bäume. 1740 kamen erste Pflanzen nach Paris. Wegen seinem Vorkommen selbst in städtischen Betonwüsten wird er umgangssprachlich auch als „Ghettopalme“ bezeichnet. Er steht auf der Liste der invasiven Arten – sein Handel ist in der EU verboten.
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Hühnergans | Zoo Köln

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Die Hühnergans ist ein Entenvogel mit stark gänseartiger Körperform. Sie grast ausschließlich auf Landflächen und begibt sich nur bei Gefahr ins Wasser. Sie verbringt den größten Teil des Tages mit Fressen, das aufgenommene Gras wird nur teilweise verdaut. Sie ist außerdem in der Lage, Salzwasser aufzunehmen, Die Hühnergans kommt heute nur noch an der australischen Südküste vor. Bis 1960 wurde sie als „Weidekonkurrent“ stark bejagt. Durch konsequente Schutzmaßnahmen hat sich der Bestand wieder gut erholt.
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Ginkgo | Zoo Köln

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Der Ginkgo ein „lebendes Fossil“. Er ist weder Nadel- noch Laubbaum, sondern gehört zu einer ganz eigenen Klasse von Samenpflanzen. Er ist der einzige Überlebende dieser Klasse, den Ginkgoales. Ein Ginkgo kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Der Ginkgo ist ein sommergrüner Baum. Er ist zweihäusig, d.h. es gibt Bäume entweder nur mit weiblichen oder männlichen Blüten. Nur die weiblichen Bäume tragen Früchte, die im Herbst unangenehm ranzig nach Buttersäure riechen.
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Zwerggans | Zoo Köln

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Die Zwerggans ist vom Aussterben bedroht. Bei der Jagd auf Blessgänse werden immer wieder auch Zwerggänse abgeschossen, vor allem in den Winterquartieren auf dem Balkan. Vogelschützer bemühen sich nun, den Tieren mit einem Ultraleichtflugzeug eine neue Zugroute in ein sicheres Winterquartier beizubringen. Denn im Gegensatz zu den Singvögeln ist die Zugroute beiden Gänsen nicht angeboren, sondern wird beim ersten Flug mit den Eltern erlernt.
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Guirakuckuck | Zoo Köln

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Guirakuckucke leben außerhalb der Fortpflanzungszeit in Trupps bis zu 20 Vögel, die gemeinsam Sonnenbäder nehmen oder sich das Gefieder pflegen. Zur Fortpflanzung reduziert sich der Trupp auf sechs bis acht Vögel. Die Weibchen legen ihre Eier in ein gemeinsames Nest, das in freistehenden Bäumen oder Kakteen errichtet wird. Im Gegensatz zu anderen Kuckucken zieht er seine Jungtiere meist in Gemeinschaftsnestern selber groß. Manchmal entfernen dominante Weibchen einzelne Eier oder Jungvögel von anderen Weibchen. Bei der Fütterung der Jungvögel beteiligen sich alle Vögel.
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Schützenfisch | Zoo Köln

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Mit seiner geraden Rückenlinie und dem oberständigen Maul ist der Schützenfisch an eine Nahrungsaufnahme an der Wasseroberfläche angepasst. Mit Hilfe eines gezielt abgegebenen Wasserstrahls „schießt” er Insekten von Blättern ab. Diese fallen auf die Wasseroberfläche, wo der Schützenfisch sie erbeutet. Die Menge des abgeschossenen Wassers wird genau auf die Größe der Beute abgestimmt. Das Wasser wird durch ruckartiges Zusammenpressen der Kiemendeckel ausgepresst, Zunge und Gaumen bilden eine „Abschussrampe“. Die Jagdtechnik wird erlernt, die Fische können außerdem schnell zwischen echter Beute und Attrappen unterscheiden.
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Felsenmeerschweinchen | Zoo Köln

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Die Füße der Felsenmeerschweinchen sind mit Haftsohlen und Greifnägeln ausgestattet, so dass sie hervorragend auf Felshügel klettern können. Dort suchen sie in Spalten Schutz vor Beutegreifern. Sie ernähren sich im Gegensatz zu anderen Meerschweinchenarten nicht von Gras, sondern von Laub. Ein Männchen lebt in der Regel mit mehreren Weibchen in einem festen Gebiet. Die Weibchen können zweimal im Jahr bis zu zwei Junge bekommen. Diese sind voll entwickelt und beginnen schon wenige Stunden nach der Geburt zu klettern.
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Glanzklaffschnabel | Zoo Köln

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Die Klaffschnäbel gehören zu den Störchen. Während in Afrika und Madagaskar der Glanzklaffschnabel verbreitet ist, kommt in Südostasien der Silberklaffschnabel vor. Der Namengebende Schnabel mit dem Spalt in der Schnabelmitte stellt eine Anpassung an die Nahrung dar. Bei der Nahrungssuche watet er durch flaches Wasser und suchthauptsächlich nach Süßwasserschnecken, die er mit Hilfe der an diese Nahrung angepassten Schnabelform leicht knacken kann. Glanzklaffschnäbel sind gesellige Vögel, die in größeren Gruppen anzutreffen sind.
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