Dein Suchergebnis zum Thema: Zoo

Magnolie | Zoo Köln

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Magnolien zählen zu den ältesten Blütenpflanzen der Erde. Sie haben sich bereits vor 100 Millionen Jahren entwickelt. Die Blüten werden von Käfern bestäubt, die evolutionär älter sind als Bienen und andere Hautflügler. Bei der Gartenmagnolie hängen die Samen an einem dünnen Arillusfaden aus der Frucht heraus. Diese werden bevorzugt von Vögeln gefressen und so verbreitet.
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Anemonen | Zoo Köln

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Anemonen und Anemonenfische sind das Paradebeispiel für Symbiosen (Lebensgemeinschaften) im Tierreich. Anemonen gehören zu den Korallen und besitzen ähnlich wie die nah verwandten Quallen Tentakel, auf denen Nesselzellen sitzen. Beutetiere werden durch die Nesselzellen „gestochen“, gelähmt und schließlich der einzigen Körperöffnung der Anemone zugeführt. Logisch, dass sich kein Tier freiwillig in die Reichweite der wehrhaften Tentakel begibt. Mit einer Ausnahme: den Anemonenfischen.
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Elefantenrüsselfisch | Zoo Köln

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Der Elefantenfisch verdankt seinen Namen dem als Tastorgan fungierenden „Rüssel“, mit dem er in deckungsreichen Gewässern den Boden nach Würmern und anderen Kleinstlebewesen durchwühlt Sie bauen so ein elektrisches Feld rund um ihren Körper auf und können über spezielle Hautsinnesorgane und mit Hilfe ihres hoch entwickelten Gehirns auch im trüben Wasser Hindernisse, Beutetiere oder Feinde orten. Nach neueren Erkenntnissen geben die elektrischen Impulse anderen Nilhechten auch Informationen über Artzugehörigkeit, Alter und Geschlecht
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Türkiswaran | Zoo Köln

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Der Türkiswaran wurde erst 1999 entdeckt und ist noch wenig erforscht. Sein Vorkommen ist bisher nur von der Insel Halmahera auf den indonesischen Molukken bekannt. Hier lebt er im tropischen Tieflandwald und ist dort häufig in der Nähe von Flussläufen anzutreffen. Der Türkiswaran ist ein guter Kletterer und lebt wahrscheinlich vorwiegend auf Bäumen. Zur Nahrungssuche verlässt er die Bäume und jagt auf dem Waldboden kleine Tiere. Auch im Wasser bewegt er sich behende. Namensgebend ist seine Färbung.
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Gespenstschrecke | Zoo Köln

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Die Gespenstschrecken oder Phasmiden sind pflanzenfressende Insekten. Bereits in der im Jahre 1758 erschienenen 10. Auflage von Carl von Linné s „Systema Naturae“ wurden die ersten drei Arten beschrieben. Bis März 2021 waren 3396 Arten beschrieben. Aktuell werden jährlich mehrere Arten neu entdeckt und beschrieben. Sie leben fast ausnahmslos in tropischen und subtropischen Gebieten –  in Europa kommen 17 Arten vor. Charakteristisch für die Gespenstschrecken ist ihre im Vergleich zu allen anderen Insektenordnungen überdurchschnittliche Größe und die oft bizarre, an Pflanzenteile erinnernde Körperform.
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Baumhasel | Zoo Köln

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Die Baumhasel ist die große Verwandte der Haselnuss und ist in Deutschland recht unbekannt. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Balkan bis nach Afghanistan. Sie ist sehr dürretolerant. Die Baumhasel blüht bereits im späten Winter einhäusig-getrenntgeschlechtlich – d.h. männliche und weibliche Blüten wachsen am selben Baum, die männlichen Blütenstände sind die „Kätzchen“. Sie ist recht langlebig – in der Türkei steht eine Baumhasel, deren Alter auf 340 Jahre geschätzt wird.
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