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Verbraucherbildung in der Praxis am Beispiel NRW

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Kaum Platz auf den Stundenplänen, zu wenig gute Unterrichtsmaterialien, ein karges Angebot an Lehrerfortbildungen: Verbraucherbildung wird von der nordrhein-westfälischen Schulpolitik zu stiefmütterlich behandelt – meint Silvia Leutnant, Bildungsexpertin an der Universität Paderborn. Die Wissenschaftlerin war früher selbst als Lehrerin tätig, bildet heute angehende Lehrkräfte aus und sagt: In NRW hat die Vorbereitung auf den Beruf an vielen Schulen inzwischen einen höheren Stellenwert als die Vorbereitung auf den Konsumalltag. Folgenlos bleibe das nicht.
Wollen sie bestimmte Themen der Verbraucherbildung stärker aufgreifen, müssen sie

Gesundes Leben lernen

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Schon in der Grundschule kann der Grundstein dafür gelegt werden, dass kleine Kinder gesund groß werden. Das Programm „Klasse2000“ unterstützt sie bei diesem Prozess. Es ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung sowie Sucht- und Gewaltvorbeugung für Grundschüler.
Für Schulen, die sich Ihr Engagement zertifizieren lassen wollen, ist das von der

Auf dem Vormarsch: Verbraucherbildung in der Schule

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In deutschen Klassenzimmern wird immer öfter auch das kleine Konsum-ABC vermittelt. Mehr als ein halbes Dutzend Bundesländer hat die Verbraucherbildung schon auf die Lehrpläne gehievt oder ist dabei. Wie man sich gesund ernährt, wie Banken, das Internet oder die Altersvorsorge funktionieren, könnte bald sogar in ganz Deutschland Thema im Unterricht sein. Die Rufe nach einer bundesweiten Verankerung der Verbraucherbildung in den Lehrplänen werden lauter.
„Wir wollen den Schulen aber keine Einheitslösung vorschreiben“, so die Ministerin