LeMO Biografie Elisabeth Selbert https://www.hdg.de/lemo/biografie/elisabeth-selbert.html
Fürsorge festgelegt zu werden, lässt sie sich in den Finanz- und Steuerausschuss wählen
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Brief von Wilhelm Pieck an Johannes Becher mit Ideen für DDR-Nationalhymne, 1949
Einen Tag später wählen die provisorische Volkskammer und die provisorische Länderkammer
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
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Die unterschiedlichen Vorstellungen der Alliierten über die Zukunft Deutschlands zeigen sich bis 1948 immer deutlicher. Die Wahrnehmung, dass sich im Osten und im Westen zwei ideologische Blöcke gegenüberstehen, nimmt zu: Die Sowjetunion betrachtet den „imperialistischen-antidemokratischen Westen“ als Gegner. Die USA und deren Verbündete sehen im Kommunismus eine Bedrohung für die „freie Welt“.
Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände SED-Massenorganisationen Länder Erste Wahlen
Die Alliierten setzen die auf der Potsdamer Konferenz beschlossene Entnazifizierung Deutschlands um: Sie verbieten die NSDAP und ihre Unterorganisationen, heben alle NS-Gesetze auf und verbannen Alltagsspuren des „Dritten Reiches“, beispielsweise Straßenschilder, Bücher, Uniformen und Orden. Der Internationale Militärgerichtshof ermittelt in Nürnberg die Schuld von Hauptkriegsverbrechern und nationalsozialistischen Organisationen. Die Mehrzahl der Deutschen muss sich Entnazifizierungsverfahren stellen, die zunächst die Alliierten, später deutsche Spruchkammern durchführen.
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Die Alliierten nutzen Presse und Rundfunk zur Umerziehung der Deutschen.
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Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft beginnt das politische Leben in allen Besatzungszonen vor Ort. Die Alliierten setzen Bürgermeister und andere Funktionsträger für die Verwaltungen ein. Diese arbeiten nach deren Vorgaben und haben wenig eigene Spielräume. Enorme Probleme sind zu lösen: Wohnungsnot, zerstörte Straßen und Schienen, Flüchtlingselend, Lebensmittelknappheit. Solange eine übergeordnete staatliche Ebene nicht existiert, müssen Kommunen auch deren Aufgaben mit übernehmen. Stadtsiegel haben vorübergehend die Geltung von Staatssiegeln.
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Nach Kriegsende sind rund 11,5 Millionen Deutsche in Kriegsgefangenschaft. Sie sind nicht nur in Lagern in Deutschland untergebracht, sondern nahezu weltweit. Vor allem in der Sowjetunion, Jugoslawien, Polen und der Tschechoslowakei sterben in den letzten Kriegsmonaten und in dem Jahr nach Kriegsende Hunderttausende an Hunger, Kälte und Erschöpfung durch Zwangsarbeit.
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Nach dem Grundgesetz ist die Bundesrepublik eine parlamentarische Demokratie, in der alle Gewalt vom Volke ausgeht. Sie wird der Regierung nur für die Dauer einer Wahlperiode übertragen.
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Die Entnazifizierung Deutschlands ist ein wichtiges Ziel der alliierten Politik. Die Siegermächte wollen die Repräsentanten und Anhänger des Nationalsozialismus zur Verantwortung ziehen. In der Sowjetischen Besatzungszone kommt es dabei unter dem Vorwand des „Antifaschismus“ auch zu Verhaftungen von Gegnern der Besatzungspolitik. Zwischen Siegermächten und Deutschen ist umstritten, ob alle Deutschen Schuld für Krieg und Verbrechen trifft oder nur einige.
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