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3malE Glossar zur Energiewende: Strom

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Elektrischer Strom entsteht, wenn sich Elektronen in einem Leiter wie Kupfer in eine Richtung bewegen. Die Stromquelle hat am Minuspol einen Elektronenüberschuss und am Pluspol einen Mangel. Im Vergleich mit Wasser: Ein voller Eimer (Minuspol) ist mittels eines Schlauchs mit einem leeren Eimer (Pluspol) verbunden. Das Wasser – also die Elektronen – fließt vom vollen zum leeren Eimer bis in beiden Eimern der gleiche Wasserstand erreicht ist. Dabei bewegen sich die Elektronen von Minus nach Plus.

3malE Glossar zur Energiewende: Kreislaufwirtschaft

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Bei der Kreislaufwirtschaft geht es darum, Rohstoffe so lange und so effizient wie möglich zu nutzen und Abfall zu vermeiden, um dadurch die Umwelt und natürliche Ressourcen zu schonen. Wichtige Instrumente bei diesem Kreislauf sind Weiterverarbeitung und Wiederverwertung. Die Lebensdauer von Produkten kann damit teils deutlich verlängert werden.

3malE Glossar zur Energiewende: Flussbegradigung

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Flussbegradigung: Im Zuge der Industrialisierung wurden viele Flüsse begradigt, das heißt: in ein künstliches Korsett gezwungen. Um die Flüsse für die Schifffahrt besser nutzbar zu machen, wurden deshalb die Ufer vielerorts begradigt, einbetoniert. Durch diese Einengung – wie in einem Kanal – fließt das Wasser noch schneller flussabwärts. Der Nachteil: Bei Hochwasser können die Wassermassen nicht mehr zur Seite ausweichen und das Überschwemmungsrisiko nimmt zu.

3malE Glossar zur Energiewende: Ökosystem

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Ein Ökosystem besteht aus verschiedenen Tier- und Pflanzenarten und einem Lebensraum, in dem diese Arten beheimatet sind – wie zum Beispiel Ozeane oder Wälder. In einem Ökosystem sind alle Arten miteinander verbunden und voneinander abhängig. Es gilt: Ökosysteme sind besonders stabil, wenn es eine möglichst große Vielfalt gibt. Schon das Aussterben einer Pflanze kann eine Kettenreaktion auslösen und Auswirkungen auf die komplette Nahrungskette haben. Die Folge: Die Stabilität des Gesamtsystems ist bedroht.

3malE Glossar zur Energiewende: Überfischung

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Von Überfischung ist die Rede, wenn in einem Gewässer dauerhaft mehr Fische gefangen werden, als durch natürliche Vermehrung nachwachsen können. Hauptursache für diese Entwicklung ist die industrielle Fischerei: Mit immer größeren Schiffen und Netzen können Betriebe noch mehr Fisch fangen und anschließend verarbeiten. Manche Populationen sind deshalb bereits so ausgedünnt, dass sie kurz vor dem Aussterben stehen.

3malE Glossar zur Energiewende: Wirkungsgrad

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Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Energie, die einer technischen Anlage zugeführt wird, unterm Strich auch genutzt werden kann. Je höher der Wirkungsgrad, desto effizienter arbeitet die Anlage. Häufig geht jedoch ein Teil der zugeführten Energie als Wärme verloren. Aus diesem Grund ist ein Wirkungsgrad von 100 Prozent praktisch nicht erreichbar.

3malE Glossar zur Energiewende: Feststoffbatterie

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Feststoffbatterien gelten als zukünftige Akkutechnologie für die Elektromobilität. Gegenüber Lithium-Ionen-Batterien, die derzeit häufig in E-Autos verbaut sind, haben Feststoffbatterien einige Vorteile, allen voran in Sachen Reichweite: Mit einer Feststoffbatterie können Schätzungen zufolge Distanzen von bis zu 1000 Kilometern zurückgelegt werden. Da feste statt flüssige Elektrolyte in der Batterie zum Einsatz kommen, ist sie zudem im Brandfall weitaus schwerer entflammbar und damit auch sicherer.

3malE Glossar zur Energiewende: Desertifikation

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Desertifikation tritt vor allem in trockenen Klimazonen auf. Gemeint ist mit diesem Begriff, dass die natürlichen Ressourcen wie Boden, Vegetation oder Wasserreserven überstrapaziert werden. Oftmals handelt es sich dabei um Regionen mit einem hohen Bevölkerungswachstum. Landwirtschaftliche Flächen müssen dann bis an ihre Grenzen bewirtschaftet werden, um die Menschen zu versorgen. Die Folge: Die Böden erodieren, versalzen oder versanden. In Verbindung mit ohnehin geringen Niederschlägen in diesen Regionen wird das Land unfruchtbar und es kommt zur Wüstenbildung bzw. Desertifikation.

3malE Glossar zur Energiewende: Ozon

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Ozon bildet sich nicht nur in der Erdatmosphäre, sondern auch in Bodennähe. Auf der Erde hat Ozon allerdings keine schützende Wirkung – im Gegenteil. Wenn die Sommersonne Luftschadstoffe wie zum Beispiel Stickoxide oder Kohlenwasserstoffe in bodennahes Ozon umwandelt, gefährdet dieser sogenannte Sommersmog die Gesundheit der Menschen. Hohe Konzentrationen dieses Gases in der Luft können bei manchen zu Augen- oder Atemwegsreizungen führen.