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20 Jahre „Ehrensache Natur“ – Jubiläumsfest auf dem Mariannenhof in Etingen würdigt Engagement für Umwelt und Bildung

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Am vergangenen Freitag feierte das UNESCO-Biosphärenreservat Drömling gemeinsam mit rund 120 Gästen, darunter zahlreiche Interessierte und viele Helfer der ersten Stunde, das 20-jährige Jubiläum der Initiative „Ehrensache Natur“ auf dem Mariannenhof in Etingen. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements für Natur, Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung in der Region. Was 2005 mit einem Aufruf zur Kopfweidenpflege an den Gräben in Buchhorst begann, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer festen Größe im Drömling entwickelt. Die ersten Kontakte zur Lebenshilfe legten den Grundstein für jährliche Arbeitseinsätze und die Gründung des Vereins zur Förderung der Umweltbildung im Naturpark Drömling e.V. Der Verein unterstützt seither die Umweltbildung des Biosphärenreservates, organisiert Veranstaltungen und sorgt für den Versicherungsschutz der Mitglieder bei den zahlreichen Aktionen. Projektförderungen, Spenden und Einnahmen aus Veranstaltungen fließen direkt in die Umweltbildungsarbeit. Ein besonderer Höhepunkt der Festveranstaltung war die Auszeichnung von neuen Junior-Rangern. Seit 2003 wurden im Drömling fast 800 Kinder zu Junior-Rangern ernannt. In ihren Schul-AGs und Gruppen wie der „Biberbande“ beschäftigen sich die Kinder ein oder sogar zwei Schuljahre lang intensiv mit der Tier- und Pflanzenwelt sowie den Besonderheiten des Biosphärenreservates Auch die jüngsten Naturschützer kommen im Drömling nicht zu kurz: Die „Moorwichtel-Gruppe“ für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren trifft sich regelmäßig, um spielerisch die Natur zu entdecken und zu schützen. In diesem Jahr wurden erstmals ehemalige Moorwichtel zu Junior-Rangern ernannt. Das Festprogramm bot vielfältige Einblicke: Die „KURVE Friedensstiftung“ Wustrow präsentierte neue Bildungsangebote zu Konfliktbewältigung, Krieg und Frieden, die ab 2026 in einer Veranstaltungsreihe starten sollen. Weitere Highlights waren die Präsentation des Filmprojektes „GreenCutJump“ mit Schülern der Drömlingschule Oebisfelde (zu sehen auf www.biosphaerenreservat-droemling.de in der Mediathek) sowie die Vorstellung des Rahmenkonzepts Drömling durch das Büro BTE und Biosphärenreservatsverwaltung. Im Anschluss konnten die Teilnehmer bei einem regionalen Imbiss ins Gespräch kommen und sich über die vielfältigen Aktivitäten und Zukunftsprojekte austauschen. In der Woche vor der Festveranstaltung fand zudem der erste Teil des Lehrgangs „Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer“ (ZNL) statt. Naturbegeisterte Teilnehmer aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erhielten in fünf intensiven Tagen Einblicke in die Ökologie, die Geschichte und die Besonderheiten des Drömlings. Neben theoretischen Grundlagen wurden auch praktische Aspekte der Kommunikation, Naturschutz und Erlebnispädagogik vermittelt. Am Freitag endete der erste Teil des Lehrgangs, der nahtlos in die Jubiläumsveranstaltung überging. Nach weiteren Seminarwochenenden und Prüfungen erhalten die Absolventen das Zertifikat, das sie berechtigt, Exkursionen und Veranstaltungen im Biosphärenreservat durchzuführen. „Ein großer Dank geht an alle, die sich in den vergangenen 20 Jahren für die Natur und die Umweltbildung im Drömling eingesetzt haben“, sagte Sabine Wieter abschließend, Biosphärenreservatsverwaltung, „jeder Dank ist eigentlich zu wenig, denn ohne das Engagement und die Leidenschaft so vieler Menschen wäre all das nicht möglich gewesen.“
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Eichenprozessionsspinner im Drömling

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Beim Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionae) handelt es sich um eine Schmetterlingsart. Die Tendenz seiner fortwährenden Ausbreitung begründet das wachsende öffentliche Interesse an dieser Art. Die negative Wahrnehmung seines Vorkommens wird dabei hauptsächlich durch die gesundheitliche Schädigung von Mensch und Tier, die durch den Kontakt mit den Brennhaaren entstehen kann, verursacht. Daneben wird er dafür verantwortlich gemacht, die Vitalität der heimischen Eichen, die als Nahrungsgrundlage seiner Larven (Raupen) gilt, zu schwächen.  Weitere Informationen zum Eichenprozessionsspinner sowie zu Schutzmaßnahmen sind u.a. auf der Internetseite des Landesamtes für Verbraucherschutz zu finden: Eichenprozessionsspinner (sachsen-anhalt.de) Die Zuständigkeit für Maßnahmen zum Schutz vor Gesundheitsgefährdungen durch den Eichenprozessionsspinner (z. B. Absperrung, Betretungsverbot, Bekämpfung) liegt i.d.R. bei den Kommunen als Gefahrenabwehr-Behörden, in Abstimmung mit den Gesundheits- und Naturschutzbehörden.   In vielen Teilen Deutschlands breitet sich der Eichenprozessionsspinner seit mehreren Jahren verstärkt aus. Auch der Drömling ist ausgesprochen stark durch den Eichenprozessionsspinner betroffen. Bewohner, Besucher, aber auch der Eichenbestand leiden erheblich unter dem Befall. Bisher wurden die Eichenprozessionsspinnerbestände im Drömling ausschließlich zur Gefahrenabwehr vorrangig durch den Einsatz von Bioziden oder mit Hilfe von mechanischen Verfahren bekämpft. Die Anwendung von Bioziden erfolgt entweder aus der Luft mit Hilfe eines Helikopters oder vom Boden mit entsprechender Technik. Mittel mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis (BT-Toxin) wirken dabei für die Eichenprozessionsspinner als Fraßgift. In Abhängigkeit von Zeitpunkt, Ausbringungstechnik und angewendeten Mittel, kann es dabei auch zu ungewollten, erheblichen, direkten und indirekten Auswirkungen auf andere Insektenarten kommen. Die Bekämpfung mit Bioziden ist darüber hinaus im Abstand von 25 m zu Oberflächengewässern aufgrund der schädigenden Wirkung auf die wasserbewohnenden Organismen verboten. Daher ist diese Methode im Drömling, mit seinem weitverzweigten Gewässernetz, nur sehr begrenzt einsetzbar. Mechanische Verfahren, wie das zielgerichtete Absaugen der Eichenprozessionsspinner bzw. dessen Nester durch Spezialfirmen, sind sehr aufwendig und zudem sehr kostenintensiv. Die Anwendung dieser Methode erfolgt überwiegend in der Nähe von Siedlungen, um die direkte Gefahr zu minimieren, sowie in der Nähe von Gewässern. Zum Schutz der Einwohner und Besucher, die die einzigartige Natur des Drömlings erleben möchten, als auch zum Schutz der Artenvielfalt, werden andere effektive Methoden benötigt. Biologische Methoden, wie die Förderung von natürlichen Fraßfeinden der Raupe, wurden bisher wenig berücksichtigt.   Projekt im Drömling: Die Population des Eichenprozessionsspinner mit innovativen Methoden nachhaltig eindämmen Die Hochschule Anhalt untersucht seit Februar 2021, in einem vom Umweltministerium geförderten zweijährigen Forschungsprojekt, nachhaltige Präventivmaßnahmen und Bekämpfungsmethoden. In enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Biosphärenreservatsverwaltung Drömling  werden an verschiedenen Teststrecken im Drömling Alternativen und Präventivmaßnahmen untersucht., Dies sind beispielsweise das Heißwasser-Infiltrationsverfahren oder der Einsatz von Nematoden (Fadenwürmern) sowie ein höheres Angebot an Nistkästen zur Stärkung der Brutvogelpopulation als natürliche Fressfeinde der Eichenprozessionsspinner. Von den Ergebnissen des Forschungsprojektes soll auf dieser Internetseite künftig regelmäßig berichtet werden. Weiterführende Informationen finden Sie auch unter: https://www.hs-anhalt.de/hochschule-anhalt/loel/arbeitsgruppen/landschaftspflege-und-gehoelzkunde/forschung/eichenprozessionsspinner.html
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Elbebiber (Castor Fiber)

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Der Biber ist das größte bei uns heimische Nagetier. Er erreicht eine Länge von ca. 1,40 Meter bei einem Gewicht  von 20 – 30 Kilogramm. Sein durchschnittliches Alter wird mit etwa 15 – 20 Jahren angegeben. Der flache, mit Schuppen bedeckte Schwanz wird auch Kelle genannt. Dieser wird vor allem als Ruder genutzt. Zwischen den Zehen der Hinterfüße befinden sich Schwimmhäute. Die Biber leben in kleinen Familienverbänden. Die Reviergröße richtet sich nach dem Nahrungsangebot und liegt im Drömling zwischen 1000 und 3000 Metern. Der Biber ist ein reiner Vegetarier und ernährt sich ausschließlich von pflanzlicher Kost. Im Winter werden Weichhölzer in Gewässernähe bevorzugt. Diese werden zum Teil als Nahrungsvorrat am Gewässergrund deponiert und bei anhaltenden Frostperioden aufgebraucht, wenn ein Verlassen des Gewässers nicht möglich ist. Im Drömling frisst er am liebsten Weide, Birke, Aspe, vereinzelt auch Esche und Eiche. Fluss- und Weichholzauen sowie langsam fließende Gewässer sind der Lebensraum des Bibers. Als Wohnstätten werden Erdbaue in die Gewässerufer gegraben. Wenn das nicht möglich ist, wird eine Biberburg errichtet. Diese kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Der Eingang zum Bau liegt immer unter der Wasseroberfläche. Der Biber kann bei Gefahr bis zu 20 Minuten unter Wasser bleiben. Er wird mit drei Jahren geschlechtsreif und zieht pro Jahr einen Wurf groß. Die Paarungszeit beginnt im Januar. Anfang April werden 1 – 5 Junge geboren. Die im Drömling heimischen Elbebiber wanderten Anfang der neunziger Jahre über die Ohre und den Mittellandkanal in das Drömlingsgebiet ein. der letzte Nachweis vor dieser Zeit stammt aus dem Jahr 1919. In der Nähe von Breitenrode wurde der damals dem Jagdrecht unterliegende Biber geschossen. Genau in diesem Bereich fand 1994 die Wiederbesiedlung des Drömings statt. 2018 wurden 91 Reviere nachweislich im Drömling ermittelt. Dazu zählen auch die Reviere in Niedersachsen. Bevor ein Revier als solches bezeichnet werden kann, muss es zwei Jahre besetzt sein. Deutschlandweit gibt es ca. 6000 Elbebiber, davon im Land Sachsen-Anhalt ca. 2500. Dieser Bestand von ca. 2500 Bibern ist seit einigen Jahren konstant. Der Elbebiber besiedelt alle vom Wasser beeinflussten Lebensräume. Wichtig ist, dass eine hohe Vielfalt unterschiedlicher Strukturen vorhanden ist. Dabei werden großräumige, vernetzte und intakte Gewässersysteme mit ausreichendem Nahrungsangebot bevorzugt. Der Naturpark Drömling ist mit seinem weit verzweigten Grabensystem als Lebensraum besonders geeignet, immerhin gibt es über zweihundert Kilometer ausreichend große Wasserläufe. Der Drömling dient als wichtiger Trittstein zwischen den großen Flusseinzugsgebieten Elbe und Weser für wandernde Arten. Als Hauptwanderrouten dienen die Ohre, die Aller und der Mittellandkanal. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands und der Ausweisweisung weiterer Schutzgebiete als „Naturpark Drömling“ verbesserte sich auch der Lebensraum für den Elbebiber. Seit der Ausweisung des Naturparks wird besonderes Augenmerk auf eine einseitige Mahd der Gewässerrandstreifen gelegt. Durch diese Maßnahme hat sich eine natürliche Gehölzvegetation entlang der Gewässer gebildet. Im Zuge der Wiedervereinigung beider Deutscher Staaten gab es im Bereich der innerdeutschen Grenze, wie auch im Drömling, einen starken Anstieg des Straßenverkehrs. So wurden seit 1990 zahlreiche Biber und andere Tierarten im Einzugsgebiet der Ohre überfahren. Um dem Verkehrstod Einhalt zu gebieten, werden bei Brückenneubauten im Gebiet des Drömlings, Landverbindungen, so genannten Bermen, mit eingeplant, damit Biber und alle anderen Arten diese gefahrlos unterwandern können.  
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Drömling im Beutel – dein Picknickbeutel als Begleiter deiner Radtour oder Wanderung

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Drömling im Beutel Dein Picknick-Beutel für unterwegs Der neue Picknick-Beutel mit regionalen Produkten für Wanderungen und Radtouren. Unser Picknick-Beutel ist der ideale Begleiter für Ihre Wanderung oder Radtour. Gefüllt mit ausgewählten regionalen Spezialitäten bietet er alles für eine genussvolle Pause in der Natur. Freuen Sie sich auf frische, hochwertige Produkte von Erzeugern aus der Region – sorgfältig zusammengestellt und praktisch verpackt. Ob an einem Aussichtspunkt, am Feldrand oder bei einer Rast entlang des Radwegs: Der Picknick-Beutel versorgt Sie mit herzhaften und süßen Köstlichkeiten sowie kleine Mitbringsel für unterwegs. Dabei stehen Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Perfekt für Paare, Familien, Freunde oder als besonderes Geschenk – mit unserem Picknick-Beutel wird jede Wanderung und Radtour zu einem kulinarischen Erlebnis.   Ihre Vorteile auf einen Blick: ● Gefüllt mit regionalen Spezialitäten ● Ideal für Wanderungen, Radtouren und Ausflüge ● Frische und hochwertige Produkte ● Praktisch für den Transport ● Genussvoll, nachhaltig und regional Genießen Sie die Vielfalt der Region – direkt aus dem  Picknick-Beutel. Hinweis: Die Produkte befinden sich in einer praktischen kleinen Kühltasche und können transportiert werden. Die Produkte sind haltbar und können auch noch Zuhause verwertet werden. Der Drömling im Beutel muss vorab telefonisch unter der Rufnummer 039002 85011 oder per Mail unter Poststelle-OBF@biores.mwu.sachsen-anhalt.de bestellt werden. Bitte beachten Sie bei der Bestellung auf eine Vorlaufzeit von  mindestens 2 Tagen. Dabei erfolgt die Absprache der Abholstation zu einem festgelegten Zeitpunkt. Nach erfolgtem Zahlungseingang per Sofortüberweisung oder PayPal kann der Beutel am vereinbarten Ort abgeholt werden. Der Preis beträgt für 2 Personen 33,00 Euro. Es besteht auch die Möglichkeit den Beutel für 1 Person in Höhe von 25,00 Euro zu erwerben. Sie können auch eine vegetarische Variante erhalten. Die Variante beinhaltet als Alternative Joghurt und Nüsse. Für 2 Personen beträgt der Preis 30,00 Euro und für 1 Person 22,00 Euro.   Mögliche Abholstationen (nach vorheriger Vereinbarung) Drömlings-Informations-Zentrale Bahnhofstr. 32 39646 Oebisfelde Telefon: 039002 850 11 Schaubäckerei Denni Nitzschke Geschwister-Scholl-Str. 37 39359 Calvörde Telefon: 039051 98 81 60 Spiegler`s Back & Snack Klötzer Str. 16 c 38486 Kusey Telefon: 039005 6288 Drömlinghof Trippigleben Drömlingshof GbR Landwirtschaft 38486 Klötze Telefon: 039004 512   Infozentrale Rätzlinger Drömling Drömlingsweg 39359 Rätzlingen Telefon: 039002 850 11 Regiomat am Gut Büstedt Gut Büstedt 38468 Velpke, OT Büstedt www.gut-buestedt.de Regiomat „Camping im Drömling“ Dorfstr. 98 39646 Wassensdorf Telefon: 039002 80 40 81 Weitere Standorte werden evtl. von Bäcker-Lieferautos angefahren. Dies kann vorher vereinbart werden.   Dank unserer Partnerbetriebe können Sie diese Liste an regionalen Produkten genießen: ·         Brot und Brötchen von der Schaubäckerei Denni Nitzschke, Calvörde sowie Spiegler`s Snack & Back, Kusey ·         Wurst vom Gentlemen-Farmer, Böddensell ·         Butter und Frischkäse, Joghurt (vegetarische Variante) vom Bauer Banse, Kakerbeck, Wittingen ·         Gemüse und Obst, Chutney oder Pesto (saisonal) und Marmelade vom Drömlinghof, Trippigleben ·         Honig vom Hof Behn, Rümmer ·         Kartoffelchips von Hansmann´s Bioladen, Klein Twülpstedt ·         Bösdorfer Freilandeier ·         Kräutersalz von Simona Kruse, Lockstedt Alle Angaben zu den Inhaltsstoffen finden Sie auf den Verpackungen und auf der Homepage des UNESCO Biosphärenreservates Drömling.  
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