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Behmshöhe / Stadt Neubrandenburg

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Seit 1818 fand im Nemerower Holz am Ostufer des Tollensesee das traditionelle Vogelschießen statt, welches als jÀhrliches Volksfest gefeiert wurde. Die Ausflugslokale, die Villenkolonie Augustabad und ein Kurhaus entstanden schon um 1900 und gaben Impulse fÃŒr den beginnenden Tourismus. Auf Initiative des damaligen Vereins zur Hebung des Fremdenverkehrs sollte ein Anziehungspunkt im Nemerower Holz geschaffen werden. So beschlossen die StadtvÀter 1897 den Bau eines Aussichtsturmes, welcher im Jahre 1905 der Öffentlichkeit ÃŒbergeben wurde. Aus Spenden und Erlösen von Volksfesten, die speziell zu diesem Anlass veranstaltet wurden, finanzierte man dieses Bauwerk. Der 34 Meter hohe Turm steht auf der Behmshöhe und erlaubt einen herrlichen Ausblick auf den klaren Tollensesee und die umliegende hÃŒglige Landschaft. Auch wenn Sie 111 Stufen erklimmen mÃŒssen, um die AussichtsflÀche zu erreichen, der großartige Weitblick belohnt diese MÃŒhe allemal. Nach dem 2. Weltkrieg bis zum gesellschaftlichen Umbruch in der DDR waren große Teile des Nemerower Holzes, die Behmshöhe eingeschlossen, militÀrisches Sperrgebiet. Das Betreten dieser landschaftlich reizvollen Gegend war dadurch nicht möglich. In dieser Zeit hatte der Turm schwere SchÀden erlitten und drohte zu verfallen. Das seit 1992 auf der Denkmalliste stehende Bauwerk wurde 1995 restauriert und ist seitdem zu einem beliebten Ausflugsziel fÃŒr Einheimische und GÀste geworden. Nur wenige Meter unterhalb des Aussichtsturmes hat sich der 1829 gegrÃŒndete MÀnnergesangsverein Arion selbst ein Wahrzeichen gesetzt, den Arion-Gedenkstein. Vielleicht fÀllt Ihnen ja beim Verweilen an diesem schönen Fleckchen Erde auch ein Lied ein. Beide SehenswÃŒrdigkeiten erreichen Sie ÃŒber den gut ausgebauten Tollense- Rad- und Wanderweg. Aber auch befestigte ParkplÀtze stehen in unmittelbarer NÀhe am Fuße des Berges zur VerfÃŒgung. FÃŒr weitere Informationen klicken Sie im Stadtplan mit Lage des Aussichtsturmes Behmshöhe die blaue Markierung an.  
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Virtueller Stadtrundgang / Stadt Neubrandenburg

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Im Herzen der 1248 gegrÌndeten Stadt Neubrandenburg sind vielfÀltige Spuren der Vergangenheit erhalten. Umringt von der beeindruckenden Wehranlage haben sich in den Quartieren, nicht frei von BrÌchen, Altes und Neues verbunden. Markante Zeugnisse der wechselvollen Geschichte prÀgen das urbane Bild der Stadt, machen sie unverwechselbar. Eine besondere Spannung erzeugt dabei der Kontrast zwischen mittelalterlicher und moderner Architektur. Der virtuelle Stadtrundgang gewÀhrt durch Bild und Ton einen ganz neuen Blick auf das kulturelle Leben in der ostmecklenburgischen Stadt. An 15 Standorten öffnen QR-CodeschlÌssel Schaufenster, die Interessantes erzÀhlen sowie zum Besuch einladen. Die geschichtstrÀchtigen LokalitÀten bieten einen festlichen Rahmen fÌr Ausstellungen, Begegnungen und Veranstaltungen. Regionale Anziehungspunkte sind die Tore, das Schauspielhaus, das Haus der Kultur und Bildung (Archiv und Bibliothek), die Kunstsammlung, die Marienkirche, heute ein eindrucksvolles Konzerthaus, sowie die Johanniskirche mit dem ehemaligen Franziskanerkloster, das die stadtgeschichtliche Ausstellung beherbergt. Um weitere Informationen Ìber die Bauwerke des Virtuellen Stadtrundganges zu erhalten, klicken Sie bitte im digitalen Stadtplan die Piktogramme oder die Videoimpressionen an. Zur Karte des einzelnen Bauwerkes klicken Sie den jeweiligen Namen an: Franziskanerkloster St. Johanniskirche Mönchenturm Polizeiinspektion PolizeiprÀsidium Treptower Haupttor Wiekhaus Nr. 25 Neubrandenburger Kunstsammlung St. Marienkirche/KONZERTKIRCHE Stargarder Tor Schauspielhaus Neues Tor FriedlÀnder Toranlage Wiekhaus Nr. 8 Haus der Kultur und Bildung (HKB) FÌr eine Hörprobe klicken Sie in die Smartphonedarstellung: Your browser does not support inline frames or is currently configured not to display inline frames. Weitere BeitrÀge zu Kultur und Tourismus: Baudenkmale Kunst im öffentlichen Raum Historische PlÀtze Tollensesee Fahrgastschifffahrt StrandbÀder Landschaftsgarten Brodaer Teiche Um zu weiteren Themen, deren Inhalte mit Koordinaten in einer Karte verbunden sind, zu gelangen, klicken Sie bitte hier: Stadtplan/Geodatenportal
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Kapelle Sankt Georg / Stadt Neubrandenburg

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Vor den Toren der Stadt existierten im Mittelalter drei Kapellen. Alle drei waren den Zufahrtsstraßen zugeordnet. An der ehemaligen Strelitzer Landstraße stand die Gertruden-Kapelle und vor dem Neuen Tor die Catharinen-Kapelle. Sie boten Reisenden und Pilgern vor allem nach Schließung der Stadttore Verpflegung und Quartier. Beide Kapellen hat Tilly bei der Belagerung und ErstÌrmung Neubrandenburgs im Jahre 1631 zerstört. Die Wirren der Zeit hat nur die nach dem Schutzpatron der Kreuzfahrer benannte Kapelle St. Georg Ìberlebt. Der heilige Georg, Drachentöter und BeschÌtzer der Kranken und Elenden, genoss in der Zeit der Kreuzfahrten hohe Verehrung. Die kleine frÌhgotische Backsteinkapelle vor dem Treptower Tor wurde 1308 erstmals urkundlich erwÀhnt. Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten war St. Georg eine Spitalkapelle. Um die Georgskapelle herum bestand eine kleine Dorfstelle mit einem Friedhof. In der Kapelle und in den in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen mittelalterlichen GebÀuden fanden oft die mit Aussatz zurÌckgekehrten Pilger wie auch spÀter die Pestkranken Aufnahme und Pflege. Die geistliche Betreuung der hier angesiedelten kranken Menschen hatten die Mönche des nahegelegenen PrÀmonstratenserklosters Broda Ìbernommen. Eine Sonnenuhr (ein kleiner Kreis in einem Mauerstein) an der Westseite der Kapelle, rechts neben dem Eingang, etwa in Augenhöhe, erinnert noch heute an die Einhaltung bestimmter Betstunden. Dazu steckte der Prediger einen dÌnnen Stab in den Mittelpunkt des Kreises und konnte so anhand des Schattens die Zeit bestimmen. Ab dem 18. Jahrhundert wurden die umgebenden HÀuschen der Kirche als Hospital fÌr Àltere BÌrger der Stadt genutzt. Heute sind sie Hotel und GaststÀtte. In jÌngerer Zeit wurde die Kapelle zwar mehrmals renoviert, blieb aber mehrere Jahre aufgrund ihres schlechten Zustandes geschlossen. Im Jahre 1994, nach Abschluss der letzten Sanierung, wurde die Georg-Kapelle der Öffentlichkeit wieder zugÀnglich gemacht. Heute finden in dem Bauwerk u. a. Gottesdienste, kleinere Musikveranstaltungen und GesprÀchsrunden statt. Sakrale Kunst aus diesem Gotteshaus können Sie auch in der Johanniskirche, z. B. den gotischen Altaraufsatz, der an den Dienst der Mönche erinnert, sowie im Regionalmuseum (Ausstellung zur Stadtgeschichte) besichtigen. Seit neuestem ist die Kapelle auch beliebter Ort fÌr Eheschließungen in stilvoller AtmosphÀre. FÌr weitere Informationen klicken Sie im Stadtplan mit Lage der Kapelle Sankt Georg das Piktogramm an.
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Landschaftsgarten Brodaer Teiche / Stadt Neubrandenburg

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Der Landschaftsgarten ist ein Geotop und innerhalb seiner Grenzen befinden sich viele geschÌtzte Biotope. Dieser Landschaftsraum ist einzigartig. Auf Grund der Vielfalt der GelÀndeformen und BodenverhÀltnisse sowie der vorhergehenden Nutzung, haben sich kleinteilige Habitate und Biozönosen mit einem feinen Geflecht ökologisch sehr wertvoller Pflanzen- und Tiere in stabilen KreislÀufen (Ökosystem) ausgebildet. Er ist in seiner GÀnze als Brutbiotop fÌr Vögel, als Lebensraum fÌr diese sowie andere GroßsÀuger aber auch fÌr deren Nahrung und fÌr die Nahrung der Nahrung, zu betrachten. Der Landschaftsgarten befindet sich zwischen den Bundesstraßen B192 Richtung Waren und B 104 Richtung Rostock, rund 2 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Sie können Ihren Rundgang vom Parkplatz, der direkt an der Bundesstraße liegt, starten. Um weitere Informationen Ìber den Landschaftsgarten Brodaer Teiche zu erhalten, klicken Sie im digitalen Stadtplan die Piktogramme oder die Videoimpressionen an. FÌr einzelne Informationen klicken Sie den Namen des Sie interessierenden Themas an: Findlingsgarten Görs-Soll Rats-Soll Streuobstwiese Weitere BeitrÀge zu Kultur und Tourismus: Baudenkmale Kunst im öffentlichen Raum Historische PlÀtze Tollensesee Fahrgastschifffahrt StrandbÀder Virtueller Stadtrundgang Um zu weiteren Themen, deren Inhalte mit Koordinaten in einer Karte verbunden sind, zu gelangen, klicken Sie bitte hier: Stadtplan/Geodatenportal
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Landschaftsgarten Brodaer Teiche / Stadt Neubrandenburg

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Der Landschaftsgarten ist ein Geotop und innerhalb seiner Grenzen befinden sich viele geschÌtzte Biotope. Dieser Landschaftsraum ist einzigartig. Auf Grund der Vielfalt der GelÀndeformen und BodenverhÀltnisse sowie der vorhergehenden Nutzung, haben sich kleinteilige Habitate und Biozönosen mit einem feinen Geflecht ökologisch sehr wertvoller Pflanzen- und Tiere in stabilen KreislÀufen (Ökosystem) ausgebildet. Er ist in seiner GÀnze als Brutbiotop fÌr Vögel, als Lebensraum fÌr diese sowie andere GroßsÀuger aber auch fÌr deren Nahrung und fÌr die Nahrung der Nahrung, zu betrachten. Der Landschaftsgarten befindet sich zwischen den Bundesstraßen B192 Richtung Waren und B 104 Richtung Rostock, rund 2 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Sie können Ihren Rundgang vom Parkplatz, der direkt an der Bundesstraße liegt, starten. Um weitere Informationen Ìber den Landschaftsgarten Brodaer Teiche zu erhalten, klicken Sie im digitalen Stadtplan die Piktogramme oder die Videoimpressionen an. FÌr einzelne Informationen klicken Sie den Namen des Sie interessierenden Themas an: Findlingsgarten Görs-Soll Rats-Soll Streuobstwiese Weitere BeitrÀge zu Kultur und Tourismus: Baudenkmale Kunst im öffentlichen Raum Historische PlÀtze Tollensesee Fahrgastschifffahrt StrandbÀder Virtueller Stadtrundgang Um zu weiteren Themen, deren Inhalte mit Koordinaten in einer Karte verbunden sind, zu gelangen, klicken Sie bitte hier: Stadtplan/Geodatenportal
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Fritz-Reuter-Denkmal / Stadt Neubrandenburg

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Unweit des Bahnhofs, an der Wallanlage, können Sie das Denkmal des bekannten niederdeutschen Schriftstellers und Dichters Fritz Reuter betrachten. Fritz Reuter wurde am 7. November 1810 im nahe gelegenen Stavenhagen als Sohn des BÃŒrgermeisters, Georg Johann Jacob Friedrich Reuter, geboren. Im Jahre 1856 ließ sich Reuter als freier Schriftsteller in Neubrandenburg nieder. Hier mietete er sich verschiedene Wohnungen. An einer, die er in der Stargarder Straße 35 bewohnte, ist heute zur Erinnerung eine Gedenktafel angebracht. In den sieben Jahren, die er in Neubrandenburg lebte, entstanden fast alle seine großen Werke: „Kein HÃŒsung“, „Ut de Franzosentid“, „Hanne NÃŒte“ und „Ut mine Stromtid“. Mit diesen und anderen Werken erlangte er als Schriftsteller und Dichter nicht nur nationalen Ruhm und Anerkennung. Seine niederdeutschen Schriften wurden in fast alle europÀischen Sprachen und nach dem zweiten Weltkrieg sogar ins Japanische ÃŒbersetzt. Er ist nach heutigem Begriff ein Bestsellerautor gewesen und hat mit seinen BÃŒchern riesige Auflagenhöhen erreicht. Mit Neubrandenburg fÃŒhlte sich Fritz Reuter wie mit keiner anderen Stadt verbunden. Als er 1863 nach Eisenach umzog, sagte er zum Abschied: „Diese sieben Jahre, ich kann es ganz aufrichtig sagen, sind die glÃŒcklichsten meines Lebens gewesen. Ich werde nie die freundliche Vorderstadt Neubrandenburg vergessen mit ihren reinlichen Straßen, mit ihrer schönen Kirche, wie ihrem grÃŒnen Eichenkranz, den hellblauen Spiegel ihres Sees, ihrem Buchenwald – niemals werde ich sie vergessen.“ Und auch die Neubrandenburger wollten ihren „Fritzing“ nicht in Vergessenheit geraten lassen. So erschien bereits 1887 in der Neubrandenburger Zeitung ein Spendenaufruf zur Errichtung eines Reuterdenkmals. Die öffentlichen Sammlungen brachten 32.000 Mark und der Berliner Bildhauer Martin Wolff gewann den Wettbewerb. Im Jahre 1893, dreißig Jahre nach dem Fortzug von Fritz Reuter, wurde das Denkmal enthÃŒllt. Die ganze Stadt feierte dieses besondere Ereignis. Und so sitzt „Uns Fritzing“, der immer gern unter Menschen weilte, als Bronzestatue recht distanziert in zwei Meter Höhe auf dem hohen Granitsockel und sieht heute wie vor ÃŒber 100 Jahren auf das Leben und Treiben um ihn herum. An diesem Ort zwischen den alten, ehrwÃŒrdigen Eichen hat der verehrte Fritz Reuter auch zu seinen Lebzeiten oft Ruhe und Erholung gefunden. FÃŒr weitere Informationen klicken Sie im Stadtplan mit Lage des Reuter-Platzes die orange Markierung an.
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Schauspielhaus / Stadt Neubrandenburg

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Neubrandenburg hat im letzten Krieg viele seiner schönsten Bauten verloren. Das Schauspielhaus in der Pfaffenstraße blieb wie durch ein Wunder verschont. Theater war in dem einfachen FachwerkgebÀude jedoch schon lange nicht mehr gespielt worden. Erst im April 1994, nach 100 Jahren Zweckentfremdung, gingen in diesem Àltesten erhaltenen TheatergebÀude Mecklenburgs, dem Herzoglichen Schauspielhaus Neubrandenburg, die Lichter wieder an. Im Jahre 1775 hatte sich der Landesherr von Mecklenburg-Strelitz, Herzog Adolf Friedrich IV., in Neubrandenburg seine Sommerresidenz geschaffen. In diesem Zusammenhang ließ er um 1780 unter anderem das herzogliche Schauspielhaus in der Pfaffenstraße erbauen. Adolf Friedrich IV. förderte das Hoftheater sehr und brachte es zu einer ersten BlÃŒte. Doch mit der fÃŒrstlichen FreizÃŒgigkeit stieg auch die Schuldenlast erheblich an. Als „DörchlÀuchting“ 1794 starb, ÃŒbernahm sein Bruder Herzog Carl die RegierungsgeschÀfte. Aus GrÃŒnden der notwendig gewordenen sparsamen Hofhaltung löste er das Hoftheater auf. FÃŒr das Schauspielhaus folgten viele Jahre einer wechselvollen Geschichte: Nach dem Umbau 1825 durch den Neustrelitzer Baurat Friedrich Wilhelm Buttel gaben das Neustrelitzer Hoftheater sowie verschiedene Wandertruppen wieder Vorstellungen. WÀhrend der Revolution von 1848/49 wurden im Schauspielhaus Volksversammlungen abgehalten und im deutsch-französischen Krieg diente es gar als Lazarett. Der Arzt Dr. Mercker kaufte es im Jahre 1894 und richtete eine Anstalt fÃŒr Bewegungskuren ein. Umfangreiche Umbauten folgten und das Haus erhielt einen Erker. Im 2. Weltkrieg erneut als Lazarett genutzt, war das Schauspielhaus dann nach 1945 dem Verfall preisgegeben. Es diente zwischenzeitlich als Vulkanisier- und Motorradwerkstatt sowie als Gemeindesaal. Seit seiner Sanierung im Jahr 1994 erstrahlt das Schauspielhaus in neuem Glanz. Was von außen wie ein altes SchmuckkÀstchen anmutet, ist als Theaterschauplatz ganz auf der Höhe der Zeit. Modernste BÃŒhnen- und Saaltechnik wurde eingebaut und Platz fÃŒr 180 Zuschauer geschaffen. Mit einer Live-Schaltung Stockholm – Berlin ist am 19. Mai 2008 die Nordische Route der „Europastraße Historische Theater“ eröffnet worden, an der historische Theater in Schweden, Norwegen und DÀnemark beteiligt sind. Die Nordische Route schließt an die bereits bestehende Deutschland-Route an, der das Schauspielhaus Neubrandenburg angehört. Beide Routen sind Teil der neuen „Europastraße Historische Theater“ und bieten zusammen einen großen Querschnitt vom Schlosstheater bis zum Stadttheater, vom Liebhabertheater bis zum Kurtheater, und zugleich das Beste aus dem 18. und 19. Jahrhundert. WÀhrend auf der Nordischen Route der Europastraße ÃŒberwiegend Theater aus dem 19. Jahrhundert zu sehen sind, bietet die Deutschland-Route einen Einblick in die Theater des 18. Jahrhunderts. Sie verbindet 12 Theaterorte und verlÀuft von RÃŒgen durch Mecklenburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, ThÃŒringen, Bayern, Baden-WÃŒrttemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz bis nach Koblenz. Mit dem im Jahr 1794 eröffneten Neubrandenburger Schauspielhaus nimmt das Àlteste Theater in Mecklenburg-Vorpommern an der Deutschland-Route teil. Um weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie im digitalen Stadtplan das Piktogramm oder die Videoimpressionen an. Das Schauspielhaus ist Bestandteil des Virtuellen Stadtrundganges, bei dem Sie Informationen in Form von Audiodateien direkt am Bauwerk erhalten. Virtueller Stadtrundgang
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