Dein Suchergebnis zum Thema: Tierpark

Heute dreht sich alles um den Panda-Papa: Happy Birthday Jiao! – Zoo Berlin

https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/artikel/heute-dreht-sich-alles-um-den-panda-papa-happy-birthday-jiao

Jiao Qing feiert heute seinen 15. Geburtstag! Endlich steht unser Panda-Papa mal im Rampenlicht. Denn wenn über unsere Panda-Familie berichtet wird, stehen oft Meng Meng und die beiden Jungtiere Leni und Lotti im Fokus. Nachvollziehbar, schließlich sind es die Panda-Mütter, die die Jungen zur Welt bringen und liebevoll großziehen. Doch auch Jiao gehört auch ein Platz auf der Panda-Bühne. Ohne ihn gäbe es Leni und Lotti ja auch gar nicht (wenn auch zugegeben mit etwas Hilfe von Expert*innen wir Prof. Thomas Hildebrandt, Leiter der Abteilung Reproduktionsmanagement, oder Wildtier-Endokrinologin Dr. Jella Wauters, beide vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung). Jiao verkörpert viele Eigenschaften, die für männliche Große Pandas typisch sind, allen voran seine Unabhängigkeit. Große Pandas sind von Natur aus Einzelgänger. Das gilt für die wilden Bergwälder Chinas genauso wie hier im Zoo Berlin. Jeder Große Panda beansprucht sein eigenes Revier, das er gegen andere Pandas verteidigt. Generell finden Männchen und Weibchen nur während der Paarungszeit – die maximal 72 Stunden pro Jahr beträgt – zusammen. Danach trennen sich ihre Wege wieder. Diese Lebensweise bringt auch besondere Verhaltensweisen mit sich. Männliche Große Pandas wie Jiao verbringen einen Großteil des Tages damit, ihr Revier abzulaufen, Duftmarken zu setzen und aufmerksam die Umgebung wahrzunehmen und natürlich, so wie es sich für einen Panda gehört, mit fressen und ruhen. Sie kommunizieren mit anderen Großen Pandas vor allem über Gerüche, Laute und Körperhaltung, ohne sich dabei wirklich zu begegnen. Im Zoo können wir gut beobachten, wie wichtig Jiao seine Rückzugsorte sind und wie geschickt er mit seiner Umgebung interagiert. Während Panda-Weibchen im natürlichen Lebensraum gezielt nach höher gelegenen Wäldern mit geeigneten Höhlen und dichter Deckung für die Jungenaufzucht suchen, durchstreifen die Männchen ein viel breiteres Gebiet. Sie sind weniger wählerisch in der Habitatwahl, müssen aber mehr „herumkommen“, um paarungsbereite Weibchen zu finden. Jiao ist also ein Paradebeispiel für die faszinierende Eigenständigkeit der männlichen Großen Pandas. Mit seiner ruhigen Art, seinem charmanten Blick und seiner ganz eigenen Persönlichkeit begeistert er täglich die Gäste unseres Zoos. Und wenn Sie ihn beim nächsten Besuch schmatzend mit Bambus in der Pfote auf dem Rücken liegend beobachten, dann macht er alles genau richtig.
personal data in our privacy policy: Privacy policy Zoo Berlin Privacy policy Tierpark

Größte Katze der Welt zieht in die Hauptstadt – Zoo Berlin

https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/groesste-katze-der-welt-zieht-in-die-hauptstadt

Berlin ist um zwei tierische Größen reicher: Die beiden Amurtiger-Brüder Friedrich (1) und Hubertus (1) haben in dieser Woche ihr neues Zuhause im Reich der Jäger gefunden. Die beiden Kater wurden am 30. Mai 2024 als Teil eines Vierlingswurfs im Allwetterzoo Münster geboren. Ihre Geschwister sind inzwischen in die Zoos Amersfoort und Zlín-Lešná umgezogen. Mit ihnen kehrt die größte Unterart des Tigers nach Berlin zurück. Zuletzt lebte der Amurtiger Darius (16) bis 2022 im Zoo Berlin. „Die beiden Amurtiger sind gut angekommen und erkunden aufmerksam ihre neue Umgebung“, berichtet Säugetierkurator Dr. Florian Sicks. „Die beiden Tiger sind bereits seit ihrer Ankunft für alle Zoo-Gäste zu sehen.“ Die Tigeranlage im Reich der Jäger bietet den beiden jungen Katern vielfältige Möglichkeiten zur Beschäftigung und zum Rückzug. Unterschiedliche Geländeformen wie erhöhte Liegeplätze, Höhlen und ein großzügiger Wasserbereich fördern ein arttypisches Verhalten und laden die Tiere dazu ein, ihre Umgebung aktiv zu erkunden. „Momentan steht in den Zoologischen Gärten Berlin alles im Zeichen der Tiger“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Ein moderner Zoo ist niemals „fertig“. Kontinuierliche Anpassungen und Weiterentwicklungen sind essenziell. Ich bin aber auch froh, dass mit Abschluss der beiden zentralen Baustellen im Zoo – der Tigeranlage und des Antilopenhauses – endlich wieder ein bisschen Ruhe und Ordnung einkehrt in diesem Frühling.“ Kurz vor dem Einzug der Brüder ist Sumatra-Tiger Luise (3) in die gegenüberliegende neue Netzanlage zu Kater Banyu (2) gezogen. Der zweite Berliner Sumatra-Tiger, Lotte (3), ist im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Großbritannien umgezogen. Der Amurtiger, auch Sibirischer Tiger genannt, ist die größte lebende Katzenart der Welt. Männliche Tiere können ein Gewicht von über 300 Kilogramm erreichen. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über die Wälder des russischen Fernen Ostens sowie angrenzende Gebiete in Nordostchina. Er ist der einzige Tiger, der auch im Schnee lebt. Das dichte, vergleichsweise helle Fell mit weit auseinanderliegenden Streifen schützt sie vor extremen Temperaturen und bietet zugleich Tarnung in ihrem Lebensraum. Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit zählt die Unterart zu den bedrohten Großkatzen. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) führt den Amurtiger auf der Roten Liste als „stark gefährdet“. Hauptursachen hierfür sind Lebensraumverlust, Wilderei sowie Konflikte mit dem Menschen. Schätzungen zufolge leben nur noch wenige hundert Tiere in der Wildnis. Wussten Sie, dass…. – …jeder Amurtiger ein einzigartiges Streifenmuster besitzt? – …ihre Pfoten so groß wie Untertassen sind – ideal, um auf weichem Untergrund nicht einzusinken? – …im Gegensatz zu vielen Hauskatzen Amurtiger gerne schwimmen? – …ihr Fell länger und dichter wächst als bei anderen Tigerarten? – …das Nachtsehvermögen eines Tigers sechsmal stärker als das eines Menschen ist?
personal data in our privacy policy: Privacy policy Zoo Berlin Privacy policy Tierpark