Dein Suchergebnis zum Thema: Theater

Veranstaltung Detailansicht – Der Vorname – Stadt Siegen

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Seit der Uraufführung 2010 in Paris gehört diese bissige Nabelschau der bildungsbürgerlichen Gesellschaft zu den meistgespielten zeitgenössischen Komödien und wurde zweimal verfilmt. Was wäre wenn… das Kind eines jungen Ehepaares den Vornamen Adolf erhielte? Die Debatte darüber ist erst der Anfang einer Reihe scharfer Wortgefechte, die im Laufe des Abends überraschende Wahrheiten ans Licht bringen. Ein Abendessen im engsten Freundes- und Familienkreis. Der Literaturprofessor Pierre Garaud und seine Frau Elisabeth haben ihren Jugendfreund Claude, Elisabeths Bruder Vincent und dessen Lebensgefährtin Anna zu sich nach Hause eingeladen. Weil Anna sich verspätet, kommt die Konversation über ihren „Zustand“ in Gang und die Frage, ob denn schon ein Vorname für das Baby gefunden sei. Vincent beginnt ein Ratespiel und provoziert mit der Bekanntgabe, dass sein noch ungeborener Sohn Adolphe heißen soll. Die Debatte darüber, ob man sein Kind wie Hitler nennen darf, ist erst der Anfang einer Reihe scharfer Wortgefechte, die im Laufe des Abends überraschende Wahrheiten ans Licht bringen.
Stadtgeschichte Alfred-Fissmer-Anlage Alte Hammerhütter Schule Apollo-Theater

Veranstaltung Detailansicht – Poetry@Rubens – Micheal donhauser – Stadt Siegen

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„Ein Aufhören, Aufrichten, ganz in Schwarz ein Atemzug Aufmerksamkeit“ – mit diesen Worten setzte Michael Donhauser vor nun fast vierzig Jahren an zum poetischen Flug, der bis heute nicht an Höhe, nicht an Verve und Versatilität verloren hat. Getragen von einem Wind, der den Rhythmus vorgibt, manchmal aufbraust, an den Bäumen, den Rosen rüttelt, dann wieder abklingt, gleich einem Atmen in allem, „wehend von fernher und feiernd“, erkundet Donhausers Dichtung seitdem die Welt mit jedem Vers ein Stückchen mehr, schaut um sich und lauscht, fächert sie auf und lässt sie sinnlich erfahrbar werden in einem allein der poetischen Wahrnehmung verpflichteten Werk. Einem Werk, das mit Unter dem Nussbaum bei Weitem keinen Abschluss findet, sondern sich mit Blick auf bereits Veröffentlichtes, Verstreutes, Verlorengeglaubtes in neuen Texten aufrichtet, anhebt, ein Schlagen mit den Flügeln, hin zu jenem Ort, wo sich zeigt, was Gedichte vermögen.
Stadtgeschichte Alfred-Fissmer-Anlage Alte Hammerhütter Schule Apollo-Theater

Veranstaltung Detailansicht – Poetry@Rubens – Micheal donhauser – Stadt Siegen

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„Ein Aufhören, Aufrichten, ganz in Schwarz ein Atemzug Aufmerksamkeit“ – mit diesen Worten setzte Michael Donhauser vor nun fast vierzig Jahren an zum poetischen Flug, der bis heute nicht an Höhe, nicht an Verve und Versatilität verloren hat. Getragen von einem Wind, der den Rhythmus vorgibt, manchmal aufbraust, an den Bäumen, den Rosen rüttelt, dann wieder abklingt, gleich einem Atmen in allem, „wehend von fernher und feiernd“, erkundet Donhausers Dichtung seitdem die Welt mit jedem Vers ein Stückchen mehr, schaut um sich und lauscht, fächert sie auf und lässt sie sinnlich erfahrbar werden in einem allein der poetischen Wahrnehmung verpflichteten Werk. Einem Werk, das mit Unter dem Nussbaum bei Weitem keinen Abschluss findet, sondern sich mit Blick auf bereits Veröffentlichtes, Verstreutes, Verlorengeglaubtes in neuen Texten aufrichtet, anhebt, ein Schlagen mit den Flügeln, hin zu jenem Ort, wo sich zeigt, was Gedichte vermögen.
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Veranstaltung Detailansicht – Haydn, Strauss, Elgar – Stadt Siegen

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Gegen Ende seines Lebens war Joseph Haydn europaweit ein Star. Ehrungen erhielt er einige, aber die Ehrendoktorwürde von Oxford stach besonders heraus. Er sagte selbst, dass er „durch sie in die Bekanntschaft der ersten Männer trat“ und „Zutritt zu den größten Häusern hatte“. Zum Dank ließ er dort seine 92. Sinfonie aufführen, obwohl er sie eigentlich schon nach Paris verkauft hatte. Der erst 18-jährige Richard Strauss schenkte seinem Vater Franz, der ein begnadeter Hornist war, ein Hornkonzert, welches bis heute von den Hornisten in aller Welt hoch geschätzt wird. Der Vater selbst war nicht überall beliebt, bewahrte er sich doch zeitlebens eine gehörige Skepsis gegenüber Richard Wagner. Der Zufall, dass seiner Frau eine Melodie gefiel, brachte Edward Elgar zu seinem großen Erfolg: den Enigma-Variationen. Er verarbeitete seine Melodie in 14 Variationen – jede ein musikalisches Porträt einer Person aus seinem Umfeld. Augenzwinkernd bemerkte er: „Ich habe versucht, mir vorzustellen, wie der oder die Betreffende die Variation geschrieben hätte – wenn er oder sie dumm genug wäre, zu komponieren.“
Stadtgeschichte Alfred-Fissmer-Anlage Alte Hammerhütter Schule Apollo-Theater

Veranstaltung Detailansicht – Hase und Igel – Stadt Siegen

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Stummelbeinchen? Wer hat hier Stummelbeinchen?! Maulwurf Mauli ist empört, denn sein fieser Nachbar Hase hat mal wieder nichts Besseres zu tun, als sich über andere Tiere lustig zu machen. Diesmal hat er es auf Maulis neuen Freund Igel abgesehen. Igel selbst stört das zwar nicht sonderlich, findet er doch seine krummen Beinchen eben so perfekt, wie seinen mühsam angefutterten Winterspeck, aber Mauli will sich die Gemeinheiten des alten Streithasen nicht länger gefallen lassen. Und so verkündet er kurzerhand, dass der Igel den Hasen locker im Wettrennen besiegen könne. Noch ehe der arme und chancenlose Igel Einspruch erheben kann, ist er Teil einer Wette, deren Einsatz neben seinem guten Ruf auch noch den gesamten Rübenacker des Maulwurfs darstellt, auf den der Hase schon lange lauert. Was für ein Glück, dass Igel neben Mauli auch noch das kluge Igelinchen zur Freundin hat. Zu dritt hecken sie einen genialen Plan aus.
Stadtgeschichte Alfred-Fissmer-Anlage Alte Hammerhütter Schule Apollo-Theater

Veranstaltung Detailansicht – Dark Waters – Stadt Siegen

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Mit Dark Waters – Eine Symphonie der Flucht hat der türkische Musiker und Komponist Fuat Saka ein berührendes, hochaktuelles Werk geschaffen, das sich auf eindrucksvolle Weise mit den Erfahrungen von Flucht, Heimatverlust und menschlicher Würde auseinandersetzt. Es ist eine Symphonie, die nicht nur musikalisch, sondern auch emotional bewegt. Fuat Saka, geboren 1952 am Schwarzen Meer, ist ein musikalischer Grenzgänger: Er verbindet Elemente der türkischen Volksmusik mit Jazz, Rock und klassischer Musik. Als Komponist, Sänger und Gitarrist mit internationalem Wirken greift er in Dark Waters persönliche und gesellschaftliche Themen auf, die durch seine eigene Biografie und die weltweiten politischen Entwicklungen geprägt sind. Die Symphonie thematisiert die erschütternde Realität von Menschen auf der Flucht – ihre Ängste, Hoffnungen, Erinnerungen und die oft lebensgefährliche Überquerung dunkler Gewässer. In der Musik verschmelzen östliche Klangfarben mit westlicher Orchestrierung, traditionelle Instrumente treffen auf sinfonische Strukturen. So entsteht eine Klangsprache, die tief unter die Oberfläche geht: melancholisch, kraftvoll, suchend und klagend zugleich. Dark Waters ist kein rein erzählendes Werk, sondern vielmehr eine emotionale Klanglandschaft, die Raum für persönliche Assoziationen lässt. Sakas Musik spricht nicht nur vom Leid, sondern auch von Widerstandskraft, Menschlichkeit und der ungebrochenen Sehnsucht nach einem Ort der Sicherheit und Würde. Diese Symphonie ist ein musikalischer Appell an Mitgefühl und Verständnis – aktuell, notwendig und tief bewegend.
Stadtgeschichte Alfred-Fissmer-Anlage Alte Hammerhütter Schule Apollo-Theater

Veranstaltung Detailansicht – Dark Waters – Stadt Siegen

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Mit Dark Waters – Eine Symphonie der Flucht hat der türkische Musiker und Komponist Fuat Saka ein berührendes, hochaktuelles Werk geschaffen, das sich auf eindrucksvolle Weise mit den Erfahrungen von Flucht, Heimatverlust und menschlicher Würde auseinandersetzt. Es ist eine Symphonie, die nicht nur musikalisch, sondern auch emotional bewegt. Fuat Saka, geboren 1952 am Schwarzen Meer, ist ein musikalischer Grenzgänger: Er verbindet Elemente der türkischen Volksmusik mit Jazz, Rock und klassischer Musik. Als Komponist, Sänger und Gitarrist mit internationalem Wirken greift er in Dark Waters persönliche und gesellschaftliche Themen auf, die durch seine eigene Biografie und die weltweiten politischen Entwicklungen geprägt sind. Die Symphonie thematisiert die erschütternde Realität von Menschen auf der Flucht – ihre Ängste, Hoffnungen, Erinnerungen und die oft lebensgefährliche Überquerung dunkler Gewässer. In der Musik verschmelzen östliche Klangfarben mit westlicher Orchestrierung, traditionelle Instrumente treffen auf sinfonische Strukturen. So entsteht eine Klangsprache, die tief unter die Oberfläche geht: melancholisch, kraftvoll, suchend und klagend zugleich. Dark Waters ist kein rein erzählendes Werk, sondern vielmehr eine emotionale Klanglandschaft, die Raum für persönliche Assoziationen lässt. Sakas Musik spricht nicht nur vom Leid, sondern auch von Widerstandskraft, Menschlichkeit und der ungebrochenen Sehnsucht nach einem Ort der Sicherheit und Würde. Diese Symphonie ist ein musikalischer Appell an Mitgefühl und Verständnis – aktuell, notwendig und tief bewegend.
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Veranstaltung Detailansicht – Memories – Stadt Siegen

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Das Programm dieses Klavierabends ist ein feingesponnenes Netzwerk aus vier Jahrhunderten Musik – nichts besteht nur für sich, jedes Stück Musik reagiert auf andere Musik aus Vergangenheit oder Gegenwart. Nur Besonders deutlich ist das in der Ciaccona des als Dirigent der J.S.Bach-Stiftung weltbekannt gewordenen Schweizers Rudolf Lutz, die Johann Sebastian Bachs wohl berühmtestes Violinwerk, die Chaconne in d-Moll, in sich aufgesogen hat und sie kreativ für Klavier bearbeitet. Nicht selten werden auch musikalische Reminiszenzen in einer Komposition bedeutsam, wenn sie in Erinnerung an einen Verstorbenen entsteht – so schreibt Max Reger seine ergreifende Resignation anlässlich des Todes von Johannes Brahms, ebenso wie Paul Dukas dem verehrten Claude Debussy mit einem Werk über das Flötensolo aus dessen Prélude à l’après-midi d’un faune ein Denkmal setzt. Viele weitere derartige Querbezüge machen das Programm dieses Abends zu einem Gesamtkunstwerk, in dem die Musik aus Vergangenheit und Gegenwart als Einheit erlebbar wird. Kolja Lessing wird als sensibler, nachdenklicher und hochvirtuoser Musiker sowohl auf der Geige als auch auf dem Klavier weltweit geschätzt und verehrt, nicht zuletzt wegen seines unbeirrbaren Einsatzes für jüdische Komponisten, von denen auch in diesem Programm einige Kostbarkeiten zu hören sein werden.
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Veranstaltung Detailansicht – Gala der Wiener Klassik 2026 – Stadt Siegen

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Herzlich willkommen in der glanzvollen Welt der Wiener Klassik. Der Konzertabend konzentriert sich ganz auf die zeitlose Eleganz einer Musikepoche, in der Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven eine Ära prägen durften. Aus heutiger Sicht klingt es doch ungemein spannend, wenn man in einer Musikmetropole wie etwa Wien oder München damals Uraufführungen dieser Giganten erwarten konnte. Dabei waren die Möglichkeiten der Teilnahme durchaus unterschiedlich: Mozarts Idomeneo etwa erblickte das Licht der Bühnenwelt 1781 im Münchener Residenztheater. Große Aufregung schon in der Ouvertüre, denn: Der König Idomeneo kommt zurück aus dem trojanischen Krieg! Aber auf dem Rückweg muss Poseidon besänftigt werden, der König zahlt einen extrem schmerzhaften Preis, er muss seinen eigenen Sohn opfern. Parallel zur Arbeit an der Hochzeit des Figaro schrieb Mozart sein Klavierkonzert KV 488 – vielleicht sein populärstes -, ein Meisterwerk von solcher Klarheit und Eleganz, wie sie nur der späte Mozart mit Anfang dreißig erschaffen konnte. Wer der Uraufführung von Beethovens 4. Sinfonie lauschen wollte, musste zum erlesenen Kreis im Wiener Palais Lobkovitz gehören – ein Ort, dem der Widmungsträger viel bedeutete. Inspiriert von einer jungen Liebe, durchzieht das Werk eine spielerische Leichtigkeit, wie man sie in der heroischen Dritten oder Fünften kaum findet.
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